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»Empfindungssprache«: Über den Ursprung von Gefühlen in der Musik

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Zusammenfassung

Die Vorstellung, daß Musik, sofern sie kein leeres Geräusch ist, eine »Empfindungssprache« sei, war, wie man ohne Übertreibung sagen kann, der fundamentale Topos der Musikästhetik des 18. und 19. Jahrhunderts: ein Topos, dessen Herrschaft streng genommen nicht einmal durch Hanslicks Polemik gegen die »verrottete Gefühlsästhetik« erschüttert wurde, denn Hanslick leugnete keineswegs die Gefühlswirkung der Musik, sondern behauptete lediglich, daß sie für den Kunstcharakter eines musikalischen Werkes ohne Bedeutung sei.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Friedrich Schleiermacher: »Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens«, in: »Gesammelte Werke«, Bd. III, (2 Berlin 1838), S.232Google Scholar
  2. 3.
    Wilhelm Heinrich Wackenroder: Werke und Briefe, (Heidelberg 1967), S. 223 f.Google Scholar
  3. 5.
    J.N.Forkel: »Allgemeine Geschichte der Musik« ( Leipzig 1788), Nachdruck Graz 1967, Bd. I, S. 9Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

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