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Das Allegro als »pindarische Ode«: Dramatischer und symphonischer Stil

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Zusammenfassung

Die Symphonie — die »Oper der Instrumente«, wie E.T.A. Hoffmann sie nannte1 — ist in ihrer paradigmatischen Form — und als deren Ausprägung gelten in der Popularästhetik Beethovens Dritte, Fünfte und Neunte Symphonie — seit jeher als »dramatisch« empfunden worden. Und umgekehrt gehört der »symphonische Ehrgeiz«, von dem Egon Voss im Hinblick auf Wagner sprach, zu den Eigentümlichkeiten der deutschen romantischen Oper, durch die sie ihren Kunstanspruch erhöhte, die Unmittelbarkeit ihrer Theaterwirkung allerdings nicht selten gefährdete.

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Anmerkungen

  1. 3.
    Christian Gottfried Körner, »Über Charakterdarstellung in der Musik« (Horen 1795)Google Scholar
  2. Neuausgabe in W. Seifert: Christian Gottfried Körner. Ein Musikästhetiker der deutschen Klassik, (Regensburg 1960), S. 147–158, S. 148.Google Scholar
  3. 7.
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    Vgl. Edmund Burke: »A philosophical enquiry into the origin of our ideas on the sublime and the beautiful«, deutsch von F. Bassenge: Vom Erhabenen und Schönen, (Berlin 1956).Google Scholar
  5. 10.
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  6. 11.
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  8. 13.
    Vgl. Jean Paul: »Hesperus« (1795), 19. Hundposttag, in: Werke, hg. N. Miller, (München 1975), Bd. 2, S. 775 ff.Google Scholar
  9. 15.
    Vgl. C. Dahlhaus: »Die Musiktheorie im 18. und 19. Jahrhundert, 2. Teil: Deutschland«, in:Geschichte der Musiktheorie, Bd. 11, hg. Ruth Müller, (Darmstadt 1989), S. 204 ff.Google Scholar
  10. 18.
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  11. 22.
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  13. 26.
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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

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