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Einleitung

Chapter

Zusammenfassung

Im Medium der Ästhetik vollzieht sich Aufklärung über Aufklärung als Kritik des Schönen durch das Erhabene. Ästhetik in der Moderne ist daher stets doppelte Ästhetik gewesen. In dieser Gestalt setzen sich die ›postmodernen‹ Bedenklichkeiten der Moderne gegenüber von Anfang an als ästhetische Revisionen des Schönen ins Werk.

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Notizen

  1. 1.
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  2. 3.
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    Armin Müller, Giorgio Tonelli, Renate Homann: Erhaben, das Erhabene. In: HWPh II (1972), 624 ff. Noch 1977 war Renate Homann (Erhabenes und Satirisches. Zur Grundlegung einer Theorie ästhetischer Literatur bei Kant und Schiller. München 1977, hier: 7) trotz gegenteiliger Analyse in der Sache (s.u.) zu der mißverständlichen Aussage gekommen, daß der Begriff des Erhabenen »in der gegenwärtigen philosophischen und literaturwissenschaftlichen Forschung kein Rolle« mehr spiele. Renate Homann hat ihre damalige Ansicht jetzt revidiert (s.u.).Google Scholar
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    Vgl. J. Ritter: Ästhetik, ästhetisch. In: HWPh I (1971), 555–580.Google Scholar
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    Zum folgenden Odo Marquard: Transzendentaler Idealismus, romantische Naturphilosophie, Psychoanalyse [zuerst u.d.T.: Über die Depotenzierung der Transzendentalphilosophie — einige philosophische Motive eines neueren Psychologismus in der Philosophie. Habil.-schrift. Münster 1963 (masch.)]. Köln 1987, bes. 129–209.Google Scholar
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    Vgl. Kurt Wölfel: Über ein Wörterbuch zur deutschen Poetik des 16.–18. Jahrhunderts. Ein Vortrag. In: Archiv für Begriffsgeschichte 19 (1975), 28–49.Google Scholar

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