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Die feuilletonistischen Kulturzeitungen im Profil

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Zusammenfassung

Als die Leipziger Verlagshandlung Georg Voss und Comp. im August 1800 zusammen mit Karl Spazier in einem Prospekt das Erscheinen der Zeitung für die elegante Welt an kündigte (Hahn, S. 1 fi.), hatte die gebildete Welt, 56 also ”jene begünstigte Klasse von Mitbürgern, denen Kultur, Stand und Wohlhabenheit zunächst ein Recht zu dieser Benennung geben” (Ankündigung einer Zeitung für die elegante Welt), berechtigten Anlaß, aufzuhorchen.

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Notizen

  1. 74.
    Der Herausgeber von ”Ernst Wagner’s sämtlichen Schriften” (1824, 12 Bde.), Friedrich Mosengeil, zählte zum engeren Freundeskreis Wagners und weilte zur gleichen Zeit wie dieser als Prinzenerzieher in Meiningen. Mosengeil, als einziger Sohn eines Pfarrers am 26.03.1773 zu Schönau/Gotha geboren, studierte in Jena Theologie und verdiente sein Geld als Lehrer, bis er 1805 nach Meiningen kam. Sein Name wie auch der Name Wagners taucht sowohl im Register der AMZ, als auch in den feuilletonistischen Kulturzeitungen auf. Über Beethoven verfaßte Mosengeil den Aufsatz ”Beethovens Pastoral—Symphonie” (1810) in der ZeW und im dritten Band seiner gesammelten Erzählungen ”Reisegefährten” die Episode ”Beethoven’s Zwischenacte zu Goethe’s Egmont” (1825–1828, Nr. 13), welche 1848 in Breitkopf & Härtels Textbibliothek (Nr. 73) unter dem Titel ”Poetische Erläuterung der Musik von Ludwig van Beethoven” nach seinem Tod 1839 erschien. Daß Mosengeil und Wagner die Köpfe zusammengesteckt haben, darf man annehmen, daß Wagner auf die Hilfe Mosengeils angewiesen war, wohl nicht.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1993

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