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Siebziger Jahre

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Zusammenfassung

In den siebziger Jahren wurde das gesellschaftliche Verschweigen lesbischer Frauen durchbrochen: Die Neue Frauenbewegung1 entstand und stellte das Selbstbestimmungsrecht von Frauen ins Zentrum ihrer politischen Forderungen. Dazu gehörten sowohl das Recht auf Abtreibung wie auch die freie Wahl der Sexualität, d.h. auch der Kampf gegen den Zwang zur Heterosexualität. Lesbische Feministinnen nahmen den ursprünglich diffamierenden Begriff Lesbe auf und werteten ihn positiv um zur Selbstbezeichnung. Mitte der siebziger Jahre wurde innerhalb der Frauenbewegung das Verhältnis von Lesbianismus und Feminismus diskutiert und Lesbianismus zeitweilig als politische Strategie propagiert.

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Notizen

  1. 1.
    Im folgenden kurz als Frauenbewegung bezeichnet.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu: Ursula Linnhoff: Die Neue Frauenbewegung USA-Europa seit 1968. S.38Google Scholar
  3. 3.
    Ebenda, S.11Google Scholar
  4. 4.
    Ebenda, S.11Google Scholar
  5. 5.
    Ebenda, S.12Google Scholar
  6. 6.
    CLIT: Rufe alle Lesben — bitte kommen!Google Scholar
  7. 7.
    Ina Kuckuck: Der Kampf gegen Unterdrückung Im zweiten Teil dieses Buches wird die Entstehung der Frauengruppe der Homosexuellen Aktion Westberlin geschildert (S.65–106). Die Autorin war selber aktiv in dieser Gruppe und schrieb ihre pädagogische Diplomarbeit darüber, die die Grundlage für dieses Buch bildete.Google Scholar
  8. 8.
    Die Homosexuelle Frauengruppe Zürich (HFG) ist eine Organisation homosexueller Frauen. In: Frauezitig (Zürich), Nr. 18/1980, S.11Google Scholar
  9. 9.
    Ina Kuckuck, a.a.O., S.69Google Scholar
  10. 10.
    Ebenda, S.73Google Scholar
  11. 11.
    Ebenda, S.75Google Scholar
  12. 12.
    Peggy Parnass: Prozesse 1970–1978, Frankfurt/M. 1978, S.390 — Vgl. dazu auch: Lesbenpresse, Berlin/W., Nr.1/1975, S.3Google Scholar
  13. 13.
    Zentrale Bedeutung erhält dieser Prozess in Christa Reinigs Roman Entmannung (1976), in dem über sechzig Schlagzeilen aus Zeitungen dokumentiert sind.Google Scholar
  14. 14.
    Die Homosexuelle Frauengruppe Zürich. In: Frauezitig, Zürich Nr. 18/1980, S.11Google Scholar
  15. 15.
  16. 16.
    Homosexuelle Frauengruppe Zürich, in: Lesbenfront, Zürich, Nr.1/1975, S.1/2Google Scholar
  17. 17.
    Programmatische Anmerkungen zu dieser Zeitschrift. In: FEMPOLDRUCK Nr. 1. Basel, Mai 1975, S.2Google Scholar
  18. 18.
    Brigitte Geiger/Hanna Hacker: Donauwalzer Damenwahl, S.145Google Scholar
  19. 19.
    Ebenda, S.146Google Scholar
  20. 20.
    Vgl. z.B.: Reingard Jäckl: Eine kleine radikale Minderheit. S.147Google Scholar
  21. 21.
    Die Titel der erwähnten Autorinnen sind in Kapitel 9 chronologisch aufgeführt.Google Scholar
  22. 22.
    Doris Claus: Selbstverständlich lesbisch. S.103Google Scholar
  23. 23.
    Charlotte Wolff thematisierte auch in ihren früheren wissenschaftlichen und literarischen Werken lesbische Frauen.Google Scholar
  24. 24.
    Charlotte Wolffs Bücher erschienen zuerst in englischer Sprache.Google Scholar
  25. 25.
    Vgl. dazu: — Susanna Woodtli: Gleichberechtigung. 1975 — Lotti Ruckstuhl: Die Fesseln sprengen. 1986Google Scholar
  26. 26.
    “Angefeuert durch die Berichte aus der Schweiz beschlossen wir, dass es endlich auch in Wien so weit kommen sollte.” Aus einem Bericht in der AUF, zitiert nach Brigitte Geiger/Hanna Hacker: Donawalzer Damenwahl, S.13/4Google Scholar
  27. 27.
    Frauen in der DDR, S.63Google Scholar
  28. 28.
    — Unter Berücksichtigung auch des lesbischen Erfahrungsgehaltes besonders bei: Ricarda Schmidt: Westdeutsche Frauenliteratur der siebziger Jahre, S.52–136. Ricarda Schmidt vergleicht Verena Stefans Häutungen auch mit Ingeborg Bachmanns Ein Schritt nach Gomorrha (S.120–136). — Denselben Vergleich von Verena Stefan und Ingeborg Bachmann hatte vor ihr bereits gemacht: Sally Tubach: Female Homoeroticism in German Literature and Culture, S. 417–465 — Ausführliche Interpretationen zu Verena Stefan liefern auch: Margret Brügmann: Amazonen der Literatur, S.28–54 und Karen Richter-Schröder: Frauenliteratur und weibliche Identität, S.187–204 — Als Standardtext feministischer Literatur wird Häutungen auch rezipiert von Sigrid Weigel: Die Stimme der Medusa, S.102–105, in der Anthologie von Heinz Puknus: Neue Literatur der Frauen, S.208–213, und von weiteren Autorinnen in verschiedenen Publikationen.Google Scholar
  29. 29.
    — Ricarda Schmidt, a.a.O., S.25–51 — Margret Brügmann, a.a.O., S.120–145 — Annegret Schmidjell: Quartier auf Probe. Tendenzen feministischer Literaturpraxis aus der neuen Frauenbewegung. Mit Textbeispielen von Margot Schroeder und Jutta Heinrich, Stuttgart 1986. Darin wird auch die Darstellung von Lesben interpretiert (S.121–127)Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. dazu den Kommentar von Ricarda Schmidt a.a.O., S.13Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. dazu die Zeitungsausschnitte, Flugblätter und die ausführliche Bibliographie von unpublizierten Examensarbeiten, von Zeitschriftenartikeln und von Frauenzeitschriten, in: — Lesben in/und Bewegung. Materialien zur Lesbenbewegung. Dokumentationen zur Neuen Frauengeschichte. Herausgegeben vom FFBIZ (Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum e.V.): Redaktion: Rena Schnettler, Berlin/W. 1989 (96 S.)Google Scholar

Notizen

  1. 1.
    Vgl. dazu Kapitel 10.1.1.Google Scholar
  2. 2.
    Sally Tubach: Female Homoeroticism in German Literature, S.122–125Google Scholar
  3. 3.
    Regula Venske: Mannsbilder — Männerbilder, 1989Google Scholar
  4. 4.
    Bärbel Zielenkewitz: Vierzig Jahre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Untersuchung zu Johanna Moosdorfs Erzählwerk. (Magistra-Arbeit) Berlin/W., Juni 1990Google Scholar
  5. 5.
    In: Inge Stephan/Regula Venske/Sigrid Weigel: Frauenliteratur ohne Tradition? S.191–220Google Scholar
  6. 6.
    Fischer Taschenbuch, Frankfurt 1988, S.258–266Google Scholar
  7. 7.
    Unser Autor über sich selbst, in: Johanna Moosdorf, Nachspiel, Kleine LDZ-Bücherei, Berlin 1948, S.48Google Scholar
  8. 8.
    Im Gespräch vom 4.10.88 korrigierte Johanna Moosdorf diese Klappentextaussage. Sie sei zuhause “durchgebrannt” und habe nie “richtig studiert”, sondern Vorlesungen besucht und Privatstudien betrieben.Google Scholar
  9. 9.
    Johanna Moosdorf im Gespräch mit Madeleine Marti am 4.10.1988 in Berlin/W. (Tonbandprotokoll)Google Scholar
  10. 10.
  11. 11.
    In Berlin im Bereich der sowjetischen BesatzungszoneGoogle Scholar
  12. 12.
    Die ersten drei Bücher von Johanna Moosdorf gehörten also zu den ersten Buchpublikationen nach dem Krieg. Unter welch schwierigen Bedingungen diese ersten Publikationen zustande kamen, wird ersichtlich aus dem Briefwechsel der Schriftstellerin Tami Ölfken mit ihrem Verleger Werner Wulff. Tami Ölfken lebte damals im französischen Sektor am Bodensee. Vgl. Tami Ölfken: Noch ist es Zeit, Briefe nach Bremen 1945–1955. Tende, Dülmen/Frankfurt/M. 1988. Die fehlenden Publikationsmöglichkeiten und den Papiermangel in der sowjetischen Besatzungszone schilderte Christa Reinig im Gespräch mit Marie Luise Gansberg: Erkennen, was die Rettung ist, S.34/35Google Scholar
  13. 13.
    Johanna Moosdorf, in: Regula Venske: Schriftstellerin gegen das Vergessen, S.201Google Scholar
  14. 14.
    Die verhinderte Liebesbeziehung zwischen Vicky und Helene. Vicky erhält von seiner Grossmutter einen Spiegel, in dem Helene ihre Schuld erkennt.Google Scholar
  15. 15.
    Vicky durchschaut die Lügen von Helene, und Gabriele Graupner ahnt, dass ihr Ehemann ein Mörder ist.Google Scholar
  16. 16.
    Die Begriffe Fräulein und Dame wurden von der Jahrhundertwende bis Ende der Dreissiger Jahre zur Selbstbezeichnung lesbischer Frauen verwendet. Vgl.: Hanna Hacker: Frauen und Freundinnen, S.188–192Google Scholar
  17. 17.
    Johanna Moosdorf vermutete, dass jemand in München intrigiert habe. Gespräch mit Madeleine Marti, 4.10.1988 in Berlin/W. (Tonbandprotokoll)Google Scholar
  18. 18.
    Bis April 1990 wurden rund 20’000 Bücher verkauft. Vgl. Kap.4Google Scholar
  19. 19.
    Das erste Kapitel des 2.Teils trägt den Titel Verstörung.Google Scholar
  20. 20.
    — Adrienne Rich: Mutterschaft als Erfahrung und Institution — Adrienne Rich: Zwangsheterosexualität und lesbische ExistenzGoogle Scholar
  21. 21.
    Elisabeth Lenk: Kritische Phantasie. Matthes & Seitz, München 1986, S.158Google Scholar
  22. 22.
    “Wie gut du riechst! Was du vorhin von dir gegeben hast, das von den Variationen, na, das war ein Unsinn! Du bist einmalig.” Stefanie zu Irina (150) — Vgl. auch die beruhigende Wirkung des Geruchs einer Frau auf eine andere Frau in Flucht nach Afrika, S.260Google Scholar
  23. 23.
    Judith Offenbach hat die Erfahrung der gesellschaftlichen Isolierung eines lesbischen Paares in den späten siebziger Jahren sehr genau geschildert. (Kapitel 6.2.)Google Scholar
  24. 24.
    Ilse Kokula: Formen lesbischer Subkultur, S.10/11Google Scholar
  25. 25.
    — Ilse Kokula: Weibliche Homosexualität um 1900 — Hanna Hacker: Frauen und Freundinnen — Adele Meyer (Hg.): Lila NächteGoogle Scholar
  26. 26.
    — Ina Kuckuck: Der Kampf gegen Unterdrückung — Ilse Kokula: Die Emanzipationsgruppe, in: Formen lesbischer Subkultur, S.61–116Google Scholar
  27. 27.
    Lising Pagenstecher: (Homosexuelles) Coming Out, ein lebenslanger Prozess. Zitiert nach: Ilse Kokula: Formen lesbischer Subkultur, S.123Google Scholar
  28. 28.
    Die Metapher der Notwendigkeit zum Sprung verwendet auch Ingeborg Bachmann (Kapitel 3.2.).Google Scholar
  29. 29.
    Hanna Hacker: Frauen und Freundinnen, S.192/193 Der Umstand, dass Johanna Moosdorfs Die Freundinnen und Caroline Muhrs Freundinnen (1974) in Buchhandlungen in der Pornoecke eingereiht wurden, deutet daraufhin, dass Freundinnen auch in den siebziger Jahren noch mit lesbischen Frauen assoziiert wurde.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. dazu: Sally Tubach, Female Homoeroticism in German Literature, S.131/132 — Diese Zerstörung der Werke Sapphos ist ebenfalls thematisiert in Christa Reinig, Die Frau im Brunnen, S.13/14Google Scholar
  31. 31.
    Beispiele von Hexenverfolgungen wurden ihnen auch von Irinas eigenbrötlerischem Grossvater erzählt, der ein altes Buch dazu hatte, z.B. S.126.Google Scholar
  32. 32.
    Mary Daly: GYN/ÖKOLGIE, S.133Google Scholar
  33. 33.
    Ebenda, S.133Google Scholar
  34. 34.
    Eine wissenschaftliche Pionierin war auch: Edith Holliger: Schon in der Steinzeit rollten Pillen. Selbstverlag, Bern 1972Google Scholar
  35. 35.
    Als Hauptquellen benutzte Moosdorf: — James Mellaart: Catal Hüyük — Stadt aus der Steinzeit. Gustav Lübbe, 1967 — Otfried Eberz: Sophia und Logos. Ernst Reinhardt, München 1967 — Otfried Eberz: Vom Aufgang und Untergang des männlichen Weltalters. Herausgegeben von Lucia Eberz im Selbstverlag — Otfried Eberz: Gedanken über das Zweigeschlechterwesen. Herausgegeben von Lucia Eberz im Selbstverlag Moosdorf kannte die Arbeiten von Eberz bereits aus den zwanziger Jahren, als sie in Hochland, einer intellektuellen katholischen Zeitschrift erschienen waren. — Karl Heinz Speielmann: Hexenprozesse in Kurhessen. M.G.Elwert, Marburg 1932 (letzte Auflage) Brief von Johanna Moosdorf an Madeleine Marti, 6.10.1988Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. dazu: Iris von Roten: Anhängseln konnte auch die Französische Revolution keine politische Gleichberechtigung bringen. In: Frauen im Laufgitter, S.475–484Google Scholar
  37. 37.
    — Brief von Johanna Moosdorf an Madeleine Marti, 14.8.1988. Weitere Ausführungen in Briefen vom 15.11.1986 und 1.8.1988. — Regula Venske: Schriftstellerin gegen das Vergessen, S.211Google Scholar
  38. 38.
    Brief von Johanna Moosdorf an Madeleine Marti, 14.8.1988Google Scholar
  39. 39.
    Vgl. dazu auch Kapitel 4.Google Scholar
  40. 40.
    Brief von Johanna Moosdorf an Madeleine Marti, 1.8.1988Google Scholar

Notizen

  1. 1.
    Übersicht über Stentens Texte in Kap.10.1.Google Scholar
  2. 2.
    Diese Ablehnung wurde nicht schriftlich festgehalten, sondern verschiedentlich mündlich formuliert, z.B. als ich 1986 Marlene Stenten für eine Lesung anlässlich der Lesben- und Schwülen-Tagung an der Evangelischen Akademie in Boldern bei Zürich vorschlug.Google Scholar
  3. 3.
    Marlotte Neumann und Gabriele Pfaff über Die Brünne in: Lesbenpresse (Berlin/W.) Nr.10, 1982Google Scholar
  4. 4.
    Susanne, in: Lesbenfront (Zürich), Nr.14/1982, S.32/3Google Scholar
  5. 5.
    Judith Offenbach über Puppe Else in: Emma (Köln), Nr.2, 1979Google Scholar
  6. 6.
    — Barbara Hoyer: Die Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Geschlechtsnormen und die Suche nach einer neuen Identität in den literarischen Darstellungen der lesbischen Frau in den siebziger Jahren. (Magisterarbeit) Berlin/W. 1981 — Margret Fehrer: Literarische Leitbilder-Selbstbilder-Lebensentwürfe lesbischer Autorinnen: Christa Reinig und Marlene Stenten (Magistraarbeit) Frankfurt/M. 1987Google Scholar
  7. 7.
    Diese Angaben zur Biographie entnehme ich: Margret Fehrer: Leitbilder-Selbstbilder-Lebensentwürfe, S.89/90 und einer Auskunft von Marlene Stenten.Google Scholar
  8. 8.
    Freunde um Bernhard (1931), Lyrische Novelle (1933, Neuauflage 1989), Das glückliche Tal (1940, Neuauflage 1987)Google Scholar
  9. 9.
    Liebesroman (Residenz, Salzburg/Wien 1983)Google Scholar
  10. 10.
    Brigitte Noelleke: In alle Richtungen zugleich. Denkstrukturen von Frauen. Frauenoffensive, München 1985Google Scholar
  11. 11.
    Z.B. mit den aus den USA übernommenen Sätzen wie: — “Alle Frauen sind lesbisch ausser diejenigen, die es noch nicht wissen” — “Feminismus ist die Theorie, Lesbianismus die Praxis!” — “Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad” und mit Eigenkreationen wie “Wir sind Lesben, wir sind viele, wir lassen uns nicht länger totschweigen” (Kleber und Plakat, Berlin 1979).Google Scholar
  12. 12.
    — Ingeborg Bachmann: Ein Schritt nach Gomorrha — Gabriele Wohmann: Eine grossartige Eroberung Mündliche Auskunft von Marlene StentenGoogle Scholar
  13. 13.
    Auch in andern Texten, in denen Autorinnen ein neues, bis anhin tabuisiertes Thema darzustellen versuchten, verwendeten sie die Form des Tagebuches, so die Protgonistin von Marlen Haushofers Die Tapetentür (1957), die ihre Lebensveränderungen nach der Heirat in einem Tagebuch registriert und damit den Mythos vom Eheglück entlarvt, oder Caroline Muhr, die 1970 Depressionen. Tagebuch einer Krankheit publizierte, worin die Ich-Erzählerin aufzeichnet, wie sich ihre Wahrnehmung von sich und der Umwelt verändert.Google Scholar
  14. 14.
    Ich übernehme den Begriff “lesbischer Lebenszusammenhang” von Margret Fehrer, die ihn analog zum Begriff “weiblicher Lebenszusammenhang” von Ulrike Prokop (Weiblicher Lebenszusammenhang, edition suhrkamp, 1980) als “das emotionale, sexuelle und soziale Ausleben der liebe von Frauen zu Frauen” definiert. Margret Fehrer: Literarische Leitbilder-Selbstbilder-Lebensentwürfe, S.11Google Scholar
  15. 15.
    In Stentens Text wird dafür das Jahr 1980 angegeben. Die beschriebenen Veranstaltungen fanden jedoch an der Frauen-Sommeruniversität 1979 statt, die damals der zentrale Begegnungsort der Frauenbewegung war. Vgl. dazu: Autonomie oder Institution. Über die Leidenschaft und Macht von Frauen. Beiträge zur 4. Sommeruniversität der Frauen — Berlin 1979. Herausgegeben von der Dokumentationsgruppe, Berlin/W. 1981Google Scholar
  16. 16.
    Vgl.: Margrit Fehrer: Literarische Leitbilder-Selbstbilder-Lebensentwürfe, S.137Google Scholar
  17. 17.
    Bereits eingeleitet S.17: “Käte hätte der Lotte nicht so von Fraukes Stimme vorschwärmen sollen.”Google Scholar
  18. 18.
    Margret Fehrer: Literarische Leitbilder-Selbstbilder-Fremdbilder, S.136Google Scholar
  19. 19.
    Ebenda, S.149Google Scholar
  20. 20.
    Marlene Stenten. Interview von Marlotte Neumann und Gabriele Pfaff. In: Lesbenpresse (Berlin/W.), Nr. 10/1982, S.11Google Scholar
  21. 21.
    Zum Problem der Spurensicherung bei Nathalie Barney vgl. Alexandra Busch: Ladies of Fashion, S.79Google Scholar
  22. 22.
    Auch in andern Texten Stentens, z.B. in Albina (S.106–111) werden bewusste Normverstösse der Protagonistin oder der Ich-Erzählerin genüsslich geschildert.Google Scholar

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