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Oper als Gesellschafts-Spiel: Biedermeierzeit

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Zusammenfassung

Das aufstrebende Bürgertum der »Biedermeierzeit«[2] steht zwischen der »nach 1815 längst als illusorisch durchschauten Position idealisierender Totalität«[3] und dem später zu beschreibenden Versuch, diese Totalität zurückzugewinnen.[4]

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Anmerkungen

  1. 4.
    Vgl. Arnold Hauser: »Sozialgeschichte der Kunst und Literatur«, München 1972 (11953), S. 752, der den Einschnitt zwischen 18. und 19. Jahrhundert so setzt (»um 1830«), daß er in etwa dem zwischen den Opern dieses und des vorigen Kapitels entspricht: »Das 18. Jahrhundert ist dogmatisch […], das 19. Jahrhundert ist skeptisch und agnostisch. Die Menschen des 18. Jahrhunderts suchen aus allem […] eine klar formulierbare Lehre und eine genau definierbare Weltanschauung zu gewinnen […]. Die geistigen Repräsentanten des 19. Jahrhunderts haben dagegen ihren Glauben an die Systeme und Programme verloren und erblicken den Sinn und Zweck der Kunst in der passiven Hingabe an das Leben, […] ihr Glaube besteht in einer irrationalen, instinktiven Lebensbejahung, ihre Moralität in einem Sich-Abfinden mit der Realität.«Google Scholar
  2. 9.
    Vgl. Günther Kraft, »Albert Lortzings Vermächtnis«, und Joachim Krüger-Riebow, »Albert Lortzing als politischer Freiheitssänger«, beide in »Musik und Gesellschaft« 1 (1951).Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1989

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