Advertisement

Von Leipzig nach Basel

Nietzsche zwischen Philosophie und Philologie
Chapter

Zusammenfassung

Nietzsche hat sich 1868 in Leipzig als Überschrift für ein Kapitel, das die Überschätzung des Diogenes Laertios und den Glauben an seine Gelehrsamkeit betrifft, ein Wort aus Pindar aufgezeichnet: γεοι οιο εσσι (werde, der du bist).1 Eine Abwandlung davon ist das Motto dieser ersten Weimarer Tagungsreihe: »Wie man nicht wird, der man nicht ist.« — In diesem Sinn soll hier kurz einmal auf die gezwungene Kohabitation von Philologie und Philosophie in Nietzsches letzten Leipziger und ersten Basler Jahren eingegangen werden, wie sie sich vor allem im handschriftlichen Nachlaß widerspiegelt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 3.
    Ernst Howald, Friedrich Nietzsche und die klassische Philologie, Gotha 1920.Google Scholar
  2. 5.
    In seiner Rezension von Friedrich Schölls »Geschichte der griechischen Litteratur« (Opuscula Philologica V, Lipsiae 1879, S. 160).Google Scholar
  3. 6.
    In den Vorlesungen über Geschichte der Lyrik (als Fortsetzung der Geschichte der Poesie) vom Wintersemester 1830/31 und von 1834: Otto Ribbeck, Friedrich Wilhelm Ritschi, Bd. 1, Leipzig 1879, S. 303.Google Scholar
  4. Vgl. dazu auch Barbara von Reibnitz, Ein Kommentar zu Friedrich Nietzsche »Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik«, Stuttgart/Weimar 1992, S. 40.Google Scholar
  5. 22.
    Darüber Fritz Bornmann, Nietzsches metrische Studien; in: Nietzsche-Studien 18/1989, S. 427–489. Ich nehme hier einige Ausführungen in verkürzter Form wieder auf.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations