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Zarathustras Träume und Visionen

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Zusammenfassung

Nietzsche hat sich ausführlich mit dem Thema Traum auseinandergesetzt. Zwar hat er keine eigens dem Traum gewidmete Schrift verfaßt, dafür aber seine Gedanken über den Traum in einer Vielzahl von Aphorismen und Fragmenten dargelegt. Nach einer kurzen Einführung in Nietzsches Konzeption des Traumes beschäftigen uns die Träume Zarathustras, zunächst in bezug auf allgemeine Gesetzmäßigkeiten, z. B. welche Traumauffassung sie transportieren, wie sie motiviert sind und in welchem Verhältnis sie zu Zarathustras Visionen stehen. Wir untersuchen, inwiefern sie Manifestationen des Unbewußten Zarathustras sind, und das Phänomen des Bewußtseins vom Traum im Traume. Etwas näher wird auf Zarathustras Angstträume eingegangen und an einem Beispiel gezeigt, welche Rolle Nietzsches eigene Träume hierbei spielen. Anhand verschiedener Motive, beispielsweise der Einsamkeit oder des Lachens, wird die Entwicklung innerhalb Zarathustras Traumabfolgen beleuchtet. Genauer beschäftigen uns Zarathustras Visionen in seinen Träumen, seine Selbstzweifel als Verkünder der Lehre der Ewigen Wiederkehr und seine Sehnsucht nach dem Übermenschen. Wir schließen mit den beiden letzten Träumen Zarathustras, die er selbst als »Herzenströster« und als »höchstes Glück« empfand.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Sigmund Freud, Die Traumdeutung. Studienausgabe. Bd. 2, Frankfurt am Main 1972, S. 29.Google Scholar
  2. 4.
    Vgl. A. Bennholdt-Thomsen, Nietzsches »Also sprach Zarathustra« als literarisches Phänomen. Eine Revision, Frankfurt am Main 1974, S. 95.Google Scholar
  3. 5.
    Im Kommentar zu diesem Traum des Zarathustra findet sich analog zu dem Ausruf »Alpa! […], wer trägt seine Asche zu Berge? Alpa! Alpa!« (Za; KSA 4, S. 174) eine Stelle: »Alpa! schrie ich, so rede doch Stimme. Alpa! schrie meine Furcht und Sehnsucht aus mir.« (KSA 14, S. 306) — Vgl. R. v. Seydlitz, Wann, warum, was und wie ich schrieb, Gotha 1900, S. 36.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

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