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Ausblick: Das Andere der literarischen Anthropologie

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Zusammenfassung

Die Rede sei abschließend indirekt nur noch von den Autobiographien. Ihr Leben geht weiter, auch nach der Zeit des emphatischen Ich, solange die Zeit des Menschen, des abendländischen zumindest, dauert. In Frage stand die Autobiographie als ästhetische Menschenkunde. Ihr Horizont, ihr früherer und ihr jetziger und künftiger kann abgesteckt werden — noch einmal zurückblickend und kurz vorausblickend — vom Jenseits ihrer Grenzen her. Die Rede ist von dem, was sie nicht ist, nicht sein darf und was ihr doch denkbar nahe ist; die Dialektik der Grenzen besagt ja, daß jenes Jenseits auch -und vielleicht besonders vielsagend — Auskunft über dieses ihr Diesseits ist.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Sämtliche Werke, 3. Aufl., hg. von Georg Lasson, Bd. VI, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Leipzig 1930, S. 17.Google Scholar
  2. 12.
    Ebd. zur Selbstbiographie im Rahmen der Grundlegung der Geisteswissenschaften vgl. Werner Flach, Die wissenschaftstheoretische Einschätzung der Selbstbiographie bei Dilthey, in: Archiv für Geschichte der Philosophie 52 (1970), S. 172ff.CrossRefGoogle Scholar
  3. 32.
    Theodor W. Adorno, Kleine Proust-Kommentare, in Th. W. Adorno, Gesammelte Schriften, hg. von Rolf Tiedemann, Bd. XI, Frankfurt a. M. 1974, S. 206f.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1987

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