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Am Jahrhundertende: Nietzsche und Strindberg. Ende, Neubeginn, Wiederkehr der Literarischen Anthropologie?

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Zusammenfassung

Autobiographie als literarische Anthropologie ist im Fortgang des 19. Jahrhunderts an den Rand des intellektuellen Spektrums gedrängt. Sie regeneriert sich im gegenromantischen Frankreich, bei Stendhal, ohne jedoch weithin Gehör zu finden. In Deutschland erscheint sie allenfalls, wie bei Grillparzer, als dann nicht verwirklichtes Projekt oder ist, wie bei Gottfried Keller, Bestandteil der großen Romanliteratur. Dort bleibt sie im kunstvollen Spiel mit dem Selbsterlebten fast verborgen.

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Anmerkungen

  1. 28.
    Abgedruckt in: Nietzsche, Kritische Gesamtausgabe, Briefwechsel (KGB), hg. von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, 3. Abt., Bd. 6, Berlin, New York 1984, S. 376.Google Scholar
  2. 34.
    Geschrieben September 1887 bis März 1888; erste französische Ausgabe, erschienen in Paris 1895 (Révision française de Georges Loiseau); bereits 1893 erschien eine deutsche Raubübersetzung nach einer Kopie des Originals von Wilhelm Kämpf unter dem Titel »Die Beichte eines Thoren«; vgl. A. Strindberg, Werke in zeitlicher Folge, Frankfurter Ausgabe, hg. von Angelika Gundlach, Lars Dahlbäck, Olof Lagercrantz u. a., hier: Bd. V, 1887–1888, hg. von Wolfgang Butt, Frankfurt a. M. 1984, S. 859f.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1987

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