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Das Zeitalter der Französischen Revolution

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Zusammenfassung

Daß man in den historischen Wissenschaften seinen Gegenstand weiterhin sine ira et studio betrachtet, wollen wir hoffen. Zumal bei einem Thema, das den Verlauf einer Revolution in die Geschichte der Literatur einbezieht, ist an eine solche Selbstverständlichkeit wissenschaftlichen Denkens zu erinnern. Denn die Zeiten, in denen wir leben, sind bekanntlich sehr revolutionsfreudige Zeiten. Da kann es leicht geschehen, daß man im Prozeß der Umwertung aller Werte verdammt, was gerade noch gefeiert worden war; und daß man feiert, was man noch eben verdammte. Wir reden keiner Wertfreiheit das Wort. Aber wir wollen uns noch weniger als Parteigänger der Geschichte verstanden sehen, die ihren Gegenstand nicht mehr vorurteilsfrei durchdenken, weil sie schon im vorhinein wissen, wie man darüber zu denken hat. Revolutionen sind im Umgang mit Literatur nicht etwas, das man verdrängen muß, weil sie der Dichtung als Dichtung — wie man sagte — abträglich sind. Aber sie sind auch nicht der Wertmaßstab, mit dem alles und jedes zu messen ist. Die Literatur der deutschen Klassik hätte bei so beschaffener Urteilsbildung nichts Gutes zu erhoffen, wollte man so verfahren. Ein Repräsentant dieser Klassik wie Goethe war bekanntlich auf Revolutionen nicht gut zu sprechen; auch Schiller war wenig von ihnen angetan; und natürlich darf man nicht einfach dekretieren, daß nur derjenige ein guter Dichter ist, der für Revolutionen ist. Aber daß er sie zur Kenntnis nimmt und daß er sich als Schriftsteller den Fragen stellt, die solche Ereignisse aufwerfen, wenn sie stattfinden, darf man erwarten.

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Anmerkungen

Deutsche Klassik und Französische Revolution

  1. 1.
    Zuerst veröffentlicht in der Schrift »Deutsche Literatur und Französische Revolution. Sieben Studien«. Göttingen 1974, S. 39–62. Über Entstehung und Vortragsformen informiert die erste Fußnote in der bezeichneten Veröffentlichung aus dem Jahre 1974. Sie wurde hier nur geringfügig überarbeitet. Der inzwischen erschienene Band »Deutsche Klassik und Revolution. Texte eines literaturwissenschaftlichen Kolloquiums«, hg. von Paolo Chiarini und Walter Dietze, Rom 1978, auf den hier verwiesen wird, wurde nicht mehr eingearbeitet.Google Scholar
  2. 2.
    Der Frage nach Hölderlins Republikanertum ist Adolf Beck in vorbildlicher Behutsamkeit nachgegangen — der Frage vor allem, ob wir es mit einem Jakobiner oder einem Girondisten zu tun haben. Um eine letztlich biographische Frage handelt es sich auch hier, wenn man sie nicht als eine solche der allgemeinen Geschichtswissenschaft ansehen will. Daß die entscheidenden Auskünfte aus der Dichtung selbst, aus den Gedichten Hölderlins, zu erhoffen wären, deutet Beck gegen Ende seines Beitrags an: »Wir denken aber nicht daran, den Dichter nun als ›Girondisten‹ anzurufen. Es geht hier weder um den ›Jakobiner‹ noch um den ›Girondisten‹ Hölderlin. Es geht um den Republikaner — und die Art seines Republikanertums, d. h. um dessen Verhältnis zu seinem Dichtertum« (Adolf Beck: Hölderlin als Republikaner, in: Hölderlin-Jahrbuch 1967/68, S. 47). So ist es in der Tat! Aber gerade in diesem Punkt bleibt uns Pierre Bertaux nahezu alles schuldig. Er argumentiert bloß biographisch und auf einer Reflexionsstufe, die dem heutigen Stand der Literaturwissenschaft kaum entspricht. Pierre Bertaux: Hölderlin und die Französische Revolution, in: HölderlinJahrbuch 1967/68, S. 6: »Von Hölderlins drei großen Erlebnissen, dem Wesen der Griechen, der Liebe zu Susette Gontard und der Revolution, ist das letztere das entscheidende gewesen …«.Google Scholar
  3. 4.
    Vgl. Maurice Boucher: »et, c’est cette complexité qui fait l’interêt du cas Schiller« (La Révolution de 1789, vue par les écrivains allemands, ses contemporains. Paris 1954, S. 95).Google Scholar
  4. 5.
    Georg Lukács: Goethe und seine Zeit, Berlin 1950, S. 45.Google Scholar
  5. 6.
    Hans Mayer: Das Ideal und das Leben, in: Schiller. Reden im Gedenkjahr 1955, hg. von Bernhard Zeller. Stuttgart 1955, S. 173.Google Scholar
  6. 7.
    Paul Böckmann: Politik und Dichtung im Werk Friedrich Schillers, in: Schiller. Reden im Gedenkjahr 1955, S. 196; wieder abgedruckt in: Formensprache. Zur Literarästhetik und Dichtungsinterpretation. Hamburg 1966, S. 268–282.Google Scholar
  7. 8.
    Benno von Wiese: Schiller und die Französische Revolution, in: Der Mensch in der Dichtung. Studien zur deutschen und europäischen Literatur. Düsseldorf 1958, S. 152.Google Scholar
  8. 17.
    Vgl. Gonthier-Louis Fink. Das Märchen. Goethes Auseinandersetzung mit seiner Zeit, in: Goethe, NF. 33/1971, S. 98: »Allen diesen Werken liegt schließlich eine patriarchalische Auffassung zugrunde, die mehr oder weniger deutlich dem ›Ancien Régime‹ das Wort redete …«Google Scholar
  9. 18.
    H. W. Bruford: Kultur und Gesellschaft im klassischen Weimar. 1775–1806. Deutsche Ausgabe, Göttingen 1966. — Vgl. auch: Die gesellschaftlichen Grundlagen der Goethezeit. Weimar 1936.Google Scholar
  10. 32.
    Hierzu jetzt die von mir angeregte Arbeit von Klaus H. Kiefer: Wiedergeburt und Neues Leben. Aspekte des Strukturwandels in Goethes Italienischer Reise. Bonn 1978.Google Scholar
  11. 37.
    Vgl. Paul Böckmann: Politik und Dichtung (Reden im Gedenkjahr 1955, S. 270/71).Google Scholar
  12. 38.
    Vgl. Karl Berger: Schiller. Sein Leben und seine Werke. München 1914. Bd. II, S. 123.Google Scholar
  13. 41.
    Kritische Schriften, hg. von W. Rasch, München 1956, S. 46.Google Scholar
  14. 43.
    Hölderlin: Sämtliche Werke VI/1, hg. v. Adolf Beck, Stuttgart 1959, S. 229.Google Scholar
  15. 54.
    GA XII/423f; HA X/361. Vgl. hierzu auch den Beitrag von Claude David in: Deutsche Klassik und Französische Revolution. Göttingen 1974, besonders S. 78.Google Scholar
  16. 60.
    Hierzu jetzt Gerhard Kaiser: Wandrer und Idylle. Goethe und die Phänomenologie der Natur in der deutschen Dichtung von Geßner bis Gottfried Keller. Göttingen 1977.Google Scholar
  17. 64.
    Schriften, hg. v. R. Samuel, H.-J. Mähl und G. Schulz, Stuttgart 2. erw. Aufl. 1965, II, S. 666f.Google Scholar

Cagliostro und die Vorgeschichte der deutschen Klassik

  1. 6.
    Goethe und Lavater. Briefe und Tagebücher. Hg. von Heinrich Funck. Weimar 1901, S. 152–153 (= Schriften der Goethe-Gesellschaft, 16. Bd.).Google Scholar
  2. 12.
    Daß Goethe schon damals die geschichtliche Bedeutung der Affäre erkannte, kann kaum zweifelhaft sein. Anders Hans Mayer (Goethe. Ein Versuch über den Erfolg. Frankfurt 1973, S. 34): »Goethe beschäftigte sich sogleich, wie seine späteren dramatischen Bemühungen um diesen Stoff beweisen, mit der ungeheuerlichen Affäre; allein ihre geschichtliche Bedeutung ist ihm wohl erst später, nach Ausbruch der Revolution, bewußt geworden.« Sicher nicht!Google Scholar
  3. 13.
    Vgl. Heinrich Funck: Lavater und Cagliostro, in: Nord und Süd. 83. Bd. (1897), S. 42.Google Scholar
  4. 42.
    H. Funck: J. C. Lavater, S. 336. — Vgl. auch Ernst Benz: Swedenborg und Lavater. Über die religiösen Grundlagen der Physiognomik, in: ZfKirchengesch. 3. Folge VIII (1938), S. 153–216. Benz sieht den Ursprung der Physiognomik bei Swedenborg vorgeformt, der Lavater aufs stärkste beeinflußt habe. Lavaters Physiognomik, so der Verfasser an anderer Stelle, sei letztlich Theologie.Google Scholar
  5. 46.
    GA XVI/391; HA XIV/78 — hier mit der kommentierenden Bemerkung, S. 299: »Fand sich Goethe zunächst durch die echten Gefühle angezogen […] so offenbart sich an dieser Stelle der Geschichte der Farbenlehre deutlich sein Widerspruch und seine wissende Kritik an den Bestrebungen der Alchemisten.« Diese Kritik und damit verbunden die Distanz vom Naturglauben des jungen Goethe vermag Ronald D. Gray (Goethe the Alchemist. London 1952) nicht einzusehen. Zur Kritik an solchen Auffassungen vgl. Rolf Christian Zimmermann: Goethes Verhältnis zur Naturmystik am Beispiel seiner Farbenlehre, in: Epochen der Naturmystik, hg. von A. Faivre und R. C. Zimmermann, Berlin 1979, S. 338.Google Scholar
  6. 47.
    Diese auf das Praktische und Nützliche gerichteten Interessen betont mit Nachdruck Dorothea Kuhn: Empirische und ideelle Wirklichkeit. Studien über Goethes Kritik des französischen Akademiestreites. Neue Hefte zur Morphologie, Heft 5. Graz/Wien/Köln 1967, bes. S. 17 ff.Google Scholar
  7. 48.
    Vgl. GA XVII/67ff. — Über Goethes Linné-Studien im Zusammenhang seines naturwissenschaftlichen Denkens vgL auch H. B. Nisbet: Goethe und die naturwissenschaftliche Tradition, in: Goethe und die Tradition, hg. von Hans Reiss. Frankfurt 1972, S. 212–241.Google Scholar
  8. 53.
    In den »Physiognomischen Fragmenten« heißt es: »daß ich auf die Beschaffenheit, die Form und Wölbung des Schädels […] mehr achte, als meine Vorgänger alle«, zitiert von Hans Meier (Lavater als Philosoph und Physiognomiker, in: Denkschrift 1902, S. 431). Hierzu die kommentierende Bemerkung, S. 435: »das Knochensystem ist immer Fundament der Physiognomik«.Google Scholar
  9. Hinzuweisen ist hier auf die Arbeit von Kurt Werner Peukert: Physiognomik in Goethes Morphologie zu entwickeln (DVjs 47. Jg. 1973, S. 400–419). Freilich wird hier Physiognomik als Begriff in einem generösen Sinne gebraucht — von Aristoteles bis Rudolf Kaßner. Die spezifische Physiognomik Lavaters droht in allgemeiner Begrifflichkeit zu verschwinden. Aber Goethes Ungenügen an ihr wird zutreffend beschrieben: »Goethe mißfiel das nicht Nachprüfbare daran, das zu wenig Exakte, die zu schmale Grundlage der Intuition und des Gefühls« (S. 404).Google Scholar
  10. 57.
    Rudolf Virchow: Göthe als Naturforscher und in besonderer Beziehung auf Schiller. Berlin 1861; vgl. besonders S. 23: »Trotzdem sind die langjährigen Forschungen über Licht und Farbe, über Gewölk und Gebirge keine verlorene Arbeit. War ihre Methode nicht vollkommen, so war sie doch eine streng beobachtende und experimentirende.«Google Scholar
  11. 65.
    Vgl. Grete Schaeder: Gott und Welt. Drei Kapitel Goethescher Weltanschauung. Hameln 1947, S. 290: »Die Einheit der Gott-Natur war von früh an Goethes philosophisch-religiöse Grundüberzeugung gewesen […] Aber Goethe weiß, daß die Aneignung dieser ungeheuren Lebenseinheit nur auf dem Weg der Analyse und kritischen Unterscheidung möglich ist«.Google Scholar
  12. 70.
    Karl Musäus: Physiognomische Reisen (1778/79); Georg Christoph Lichtenberg: Über Physiognomik; wider die Physiognomen. Zu Beförderung der Menschenliebe und Menschenkenntnis (Schriften und Briefe. München 1972, III, S. 256–295).Google Scholar
  13. 78.
    Ronald Laing: Das geteilte Selbst. Eine existentielle Studie über geistige Gesundheit und Wahnsinn. Hamburg 1976. Unter dem Titel »The Divided Self. An Existential Study in Sanity and Madness« zuerst 1960 in London erschienen.Google Scholar
  14. 84.
    Vgl. Jacob Burckhardt: Weltgeschichtliche Betrachtungen. Hg. von R. Stadelmann. Tübingen 1949, S. 26: »Die Geschichtsphilosophen betrachten das Vergangene als Gegensatz und Vorstufe zu uns als Entwickelten; — wir betrachten das sich Widerholende, Konstante, Typische als ein in uns Anklingendes und Verständliches«. Eine Neuausgabe des Textes hat P. F. Ganz im Verlag C. H. Beck (München 1981) vorgelegt.Google Scholar

Auswanderungen in Goethes dichterischer Welt

  1. 2.
    Anhänger der Schwenckfeld-Leute, der Herrnhuter, Lutherische und Reformierte hatten sich seit den Anfängen des 18. Jahrhunderts vor allem in Pennsylvania angesiedelt; vgl. Franz höher: Geschichte und Zustände der Deutschen in Amerika. Göttingen 1855, S. 70.Google Scholar
  2. — Über die religiöse Prägung der amerikanischen Revolutionsperiode vgl. Hans-Christoph Schröder: Die amerikanische und die englische Revolution in vergleichender Perspektive, in: 200 Jahre amerikanische Revolution und moderne Revolutionsforschung. Hg. von Hans-Ulrich Wehler. Göttingen 1976, S. 27 (Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für historische Sozialwissenschaft. Sonderheft 2).Google Scholar
  3. 5.
    Die Briefe der Frau Rath Goethe. Hg. von Albert Köster. Neuausgabe 1956, S. 59.Google Scholar
  4. 6.
    Über diese sich verzweigenden Motive im Bedeutungsfeld des Wanderns vgl. jetzt Gerhard Kaiser: Wandrer und Idylle. Goethe und die Phänomenologie der Natur in der deutschen Dichtung von Geßner bis Gottfried Keller. Göttingen 1977.Google Scholar
  5. 16.
    Schillers Werke. Nationalausgabe. Briefwechsel, hg. von N. Oellers. Weimar 1969, Bd. XXVIII, S. 190.Google Scholar
  6. 29.
    Vgl. Elisabeth Frenzel: Inseldasein, in: Motive der Weltliteratur. Stuttgart 1976, S. 397.Google Scholar
  7. 38.
    Vgl. Gerhard Fricke: Zu Sinn und Form von Goethes ›Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten‹, in: Formenwandel. Festschrift zum 65. Geburtstag von Paul Böckmann. Hamburg 1964. Hier heißt es S. 275: »Wenn Schillers ›Horen‹ die deutschen Gebildeten zu einem Gespräch über alle Fragen der Kultur und des Geistes zu verbinden strebten, so war Goethes Beitrag bestimmt, auf eine anmutig versteckte, amüsante und geistreiche Weise erkennen zu lassen, wieviel schon die rein gesellige Kultur zu wünschen übriglasse.«Google Scholar
  8. 46.
    Goethes Märchen als »konservativ« (so G.-L. Fink, Das Märchen. Goethes Auseinandersetzung mit seiner Zeit, in: Goethe N.F. 33/1971, S. 96–122) zu bezeichnen, besteht kein Grund.Google Scholar
  9. 55.
    Eine ausgezeichnete Übersicht über das Interesse an Amerika seit dem Unabhängigkeitskrieg bietet Ursula Wertheim: Der amerikanische Unabhängigkeitskampf im Spiegel der zeitgenössischen deutschen Literatur, in: Weimarer Beiträge III (1957), S. 429–470. — Der Beitrag von Horst Dippel (Die Wirkung der amerikanischen Revolution auf Deutschland und Frankreich, in: 200 Jahre amerikanische Revolution, S. 101–121 berücksichtigt die ›hohe‹ Literatur der Zeit nur am Rande.Google Scholar
  10. 59.
    Hierzu Ernst Beutler: »Goethe hat die gewaltige Tragweite dieses Ereignisses sehr wohl erkannt« (Von der Ilm zum Susquehanna. Goethe und Amerika in ihren Wechselbeziehungen, in: Essays um Goethe. 2. Aufl. Leipzig 1941. S. 449).Google Scholar
  11. 64.
    Zur Ironie in Goethes »Wilhelm Meister« vgl. vor allem Hans-Egon Hass in: Der deutsche Roman, hg. von Benno von Wiese. Düsseldorf 1963. Bd. I, S. 132–210;Google Scholar
  12. ferner Ursula Cillien: Die Ironie in Goethes Wilhelm Meister, in: Neue Sammlung 5 (1965), S. 258–264.Google Scholar
  13. 66.
    Hierzu Stefan Blessin: Die radikal-liberale Konzeption von »Wilhelm Meisters Lehrjahren« in: DVjs 49. Jg. (1975), Sonderheft S. 190–225;Google Scholar
  14. Dieter Borchmeyer: Höfische Gesellschaft und französische Revolution bei Goethe. Adliges und bürgerliches Wertsystem im Urteil der Weimarer Klassik. Kronberg 1977.Google Scholar
  15. 69.
    Eine Ausgabe der ersten Fassung hat Max Hecker herausgegeben: Wilhelm Meisters Wanderjahre oder die Entsagenden. Ein Roman von Goethe. Berlin 1921. — Zum Vergleich beider Fassungen ist zu verweisen auf Eberhard Sarters Bonner Dissertation: Zur Technik von Wilhelm Meisters Wanderjahren. Berlin 1914 (Neudruck Hildesheim 1973);Google Scholar
  16. — vgl. ferner Hans Reiss: Wilhelm Meisters Wanderjahre. Der Weg von der ersten zur zweiten Fassung, in: DVis. 39. Je. (1965). S. 34–57.Google Scholar
  17. 77.
    Vgl. Arthur Henkel (Entsagung. Eine Studie zu Goethes Altersroman. Tübingen 1954, S. 22): »Und in die adlige und sichere Gestalt des Lenardo projiziert Goethe wohl auch seine Neigung zum Uranfänglichen …«.Google Scholar
  18. 78.
    Daß Auswanderung hier zu einem Existenzproblem geworden sei, betont Hans Joachim Schrimpf: Das Weltbild des späten Goethe. Überlieferung und Bewahrung in Goethes Alterswerk. Stuttgart 1956. S. 137.Google Scholar
  19. 100.
    Über die dem deutschen Historismus fehlende Kategorie der Zukunft vgl. Walter Schulz: Philosophie in der veränderten Welt. Pfullingen 1973. S. 567 ff.Google Scholar

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