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Moralisch belehrende Schriften für Kinder und Jugendliche

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Zusammenfassung

Das Werk ist gedacht als eine »Moral für Anfänger im Denken so wol, als in den übrigen Wissenschaften« (Vorrede Th. 1, 4. ungez. S.), wobei der Verfasser betont, er habe nach mehrmaligen Proben »bey artig erzogenen Kindern« versucht, »die Art zu denken und zu reden, die in der kleinen Welt üblich ist […], wieder zu erlernen«, und habe sich bemüht, »alle Hauptgrundsätze, die aus der Philosophie zur Aufklärung und Ausbesserung eines zarten Herzens mit Nutzen können gebraucht werden, deutlich und auf eine Art, die nicht misfallen kann, vorzutragen« (8. ungez. S.). Hierbei setzt Miller die gemeinschaftliche Lektüre des Werkes von Erzieher und Zögling voraus, um der Jugend auf diese Weise, vermittels seiner »Anleitung«, wie er die Historischmoralischen Schilderungen selbst nennt, »eine richtige Art zu denken, und eine Fertigkeit, alles aus gewissen Grundsätzen der Vernunft herzuleiten, durch eine leichte Erklärung und weitere Ausführung beyzubringen« (9. ungez. S.). Zur Methode schlägt Miller die katechetische Gesprächsform vor; es sollen also »verständige Personen« das Buch mit Kindern »fragweise« durchgehen, und »so oft sie einen Fehler begehen, sie durch des jungen Lan-wills Exempel beschämen« (10. ungez. S.).

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1982

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