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Ausblick: Menschen und Dinge in Zolas Metaphorik

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Zusammenfassung

In dem gleichen Zeitraum, in dem Baudelaires Gedichte entstanden sind, nimmt auch der unmittelbar aus den Produktionsbeziehungen entstehende Schein von Leben in der Dingwelt zu, und der Mensch erscheint den Dingen gegenüber, in denen sich seine Arbeit vergegenständlicht hat, als Objekt und Anhängsel. Die Dinge scheinen aggressiv über ihn herzufallen. Bei Baudelaire sind diese Phänomene nur marginal belegbar, weil der Bereich der Produktion fast völlig ausgespart ist. Dämonisiert und personifiziert werden bei Baudelaire etwa die Lust als Ware (»Sous le fouet du plaisir, ce bourreau sans merci«, Recueillement, XIII), die Prostitution[1], ›le Temps‹ vor allem als Arbeitszeit des Schriftstellers, dann aber auch als Lebenszeit; eng damit verbunden ›l’Ennui‹ und ›le Spleen‹ und als einziges technisches Objekt, das mit dämonischem Leben belehnt wird, die Uhr:

Horloge ! dieu sinistre, effrayant, impassible

(L’horloge, LXXXV).

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1980

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