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Zeitschriften und Sammlungen. Herwarth Waiden. August Stramm. Kurt Hiller u. a.

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Zusammenfassung

Um die Erschließung der expressionistischen Zeitschriften und Sammlungen hat sich der unermüdliche Bibliograph Paul Raabe verdient gemacht. Auch hier hat er Pionierarbeit in der Expressionismus-Kampagne geleistet. Eine erste reichhaltige Bibliographie der »Zeitschriften des literarischen Expressionismus 1910–1921« präsentierte er bereits Anfang der sechziger Jahre. [147] Damals hatte er mehr als sechzig Bibliotheken nach ihren Beständen befragt; denn die bibliographische Erfassung machte fast unüberwindliche Schwierigkeiten. Das hing wieder mit der Art dieser vielfach recht kurzlebigen Blätter und ihrer »Soziologie« zusammen. Immerhin gelang es ihm, mehr als neunzig Titel aufzuspüren. Einige Jahre später hat Raabe diese Übersicht ausgebaut und zusammen mit einer Bibliographie der Jahrbücher, Sammelwerke, Schriftenreihen, Almanache ein Buch daraus gemacht. [148] Etliches aus dem Vorwort zur ersten Sammlung konnte er wörtlich wieder aufnehmen. Die Kriterien der Auswahl für die Zeitschriften, die Probleme für das Aufspüren des Materials waren im wesentlichen die gleichen geblieben. Nun hatte er eine zweite Umfrage an mehr als achtzig Bibliotheken im In- und Ausland veranstaltet. Die Zahl der Zeitschriftentitel war auf einhundert angewachsen. Dabei beschränkte er sich auf Blätter mit vorwiegend expressionistischem Anteil. Die eher konservativen, »von der Dichtung der Jahrhundertwende und der Neuromantik herkommenden Publikationen blieben ausgeschlossen« (S. X).

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