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Verlage

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Zusammenfassung

Verlage der Expressionisten haben schon lange die Aufmerksamkeit angezogen, stärker als Verlage in manchen anderen Epochen der Literatur. Wer sich sonst für Verlagsgeschichte kaum interessiert, meint durchaus etwas mit der Sache »Expressionismus« selbst zu tun zu haben, wenn er Zeugnisse der Verleger oder über sie liest. Und diese Meinung ist ja auch ganz richtig. Die Verleger spielen im Expressionismus eine ungewöhnliche Rolle in der sozialen Wirklichkeit — , »sozial« im weitesten Sinne des Worts — der Schriftsteller und der Literatur. Einige von ihnen sind in einem keineswegs für alle anderen Zeiten gleichermaßen geltenden Ausmaß an der Initiative zum Neuen, nicht nur an seiner Betreuung beteiligt. Sie sind Partner und gehören wesentlich und als integrale Elemente zu dem gesellschaftlichen Kontext, in dem die Expressionisten und Verwandte zu Hause sind und sich profilieren. Herbert Göpfert hat 1967 einen Vortrag gehalten: »Der expressionistische Verleger. Versuch einer Übersicht.« [135] Darin geht er auch auf die Frage ein, wieso es nötig war, »daß diese allgemeine Kulturbewegung ihre eigenen Verlage hervorbrachte, ja brauchte« (S. 43). Die Antwort hängt mit dem revolutionären Wesen der neuen Literatur zusammen. »Die großen alten Verlage, auch die großen neueren, waren dafür nicht da. Erst später, zögernd nahmen sie einige Werke der Expressionisten auf« (S. 46). Göpfert gibt sodann eine Revue der einzelnen Verlage und ihrer expressionistischen Produkion an Büchern, Buchreihen, Zeitschriften, Anthologien.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1980

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