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Motive

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Zusammenfassung

Einzelne Motive, die in expressionistischer Dichtung vorkommen, werden meist im Zusammenhang mit Monographien über Dichter oder zu den Dichtungsgattungen des Expressionismus traktiert. Sie sind oft Dissertationsthemen, manchmal bekanntlich, nicht nur für den Expressionismus, bis zur Kuriosität, die sich leicht parodieren läßt im Hinblick auf Absonderlichkeiten, für die sich die Literaturwissenschaft interessiert. Man kennt jene »Im«- und »Und«-Themen nach den Paradigmen: »Das Motiv xy im Expressionismus«, »Georg Trakl und das Motiv xy«. Ganze Generationen haben ihre Doktortitel mit »im« und »und« gemacht (was übrigens beileibe nicht heißt, daß das alles schlecht und überflüssig ist). Hier nur eine kleine Reihe von Arbeiten, die so etwas wie Motivforschung für den Expressionismus allgemein betrieben haben. »Forschung« ist da wohl manchmal zuviel gesagt; manches sind nur ein paar Anmerkungen »zu«. — Geht man wieder etwa chronologisch vor, so ist, innerhalb der Berichtszeit, Paul Re-quadts Studie über Die Bildersprache der deutschen Italiendichtung von Goethe bis Benn zuerst zu nennen, in der es einen Abschnitt »Venedigdichtung am Rande des Expressionismus« gibt. [356] Man sieht, wenn man den Titel in den Bibliographien findet, schon der Seitenzahl den marginalischen Charakter an; dieser Schein trügt nicht. Auch falls man es noch nicht aus eigener Lektüre bemerkt hat, wundert man sich nicht, daß im Expressionismus, jedenfalls wenn man z.B. Däubler nicht dazurechnet, das »Italienerlebnis selbst… suspekt geworden« ist (S. 247).

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1980

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