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Expressionismus in außerdeutschen Ländern

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Zusammenfassung

Das Thema »Expressionismus« hat in außerdeutschen Ländern als Gegenstand wissenschaftlicher Beschäftigung lange Zeit eine geringe oder gar keine Rolle gespielt. In Deutschland interessiert man sich auch heute noch wenig für nichtdeutschen, jedenfalls nichtdeutschsprachigen Expressionismus. Die Forschung in verschiedenen europäischen Ländern und den USA zu einem jeweils eigenen, »nationalen« Expressionismus hat sich in der Berichtszeit auffallend belebt. Eine andere Sache sind die außerdeutschen Forschungsbeiträge zum deutschen Expressionismus; sie von den deutschen prinzipiell zu unterscheiden, wäre völlig sinnlos, ja sie auch nur aus einer monopolisierten deutschen Perspektive »ausländisch« zu nennen. Sie kommen daher laufend — wie bisher so auch weiter — in den entsprechenden Sachzusammenhängen zur Sprache. Allerdings ist eine reinliche Scheidung hier gleichfalls nicht immer möglich, insofern die Studien zu nichtdeutschen expressionistischen Phänomenen sehr häufig und zuweilen ausführlich auf den deutschen Expressionismus Bezug nehmen und den eigenen nur per analogiam oder als Einflußresultat von der denn doch als typisch deutsch empfundenen Erscheinung her beschreiben. Versuche, ein internationales Spektrum des Expressionismus zu bieten, gibt es erst seit etwa Mitte der sechziger Jahre, und das auch nur auf Kongressen, deren »Akten« entweder an entlegener Stelle, oder in Zeitschriften und Festschriften verstreut, oder überhaupt nicht gedruckt sind.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1980

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