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Väter im Zwielicht. Der Ambivalenzeffekt bei Tony Schumacher

  • Irmgard Wagner

Zusammenfassung

Kinderliteratur, behauptet der kanadische Forscher Perry Nodelman, sei ihrem Wesen nach ambivalent.1 Den Hauptgrund dafür sieht Nodelman in der für Kinderliteratur konstitutiv gespaltenen oder doppelten Positionalität. Der Autor/die Autorin schreibt von der Erwachsenenposition aus, ist aber bemüht, dabei die Position des intendierten Lesers, des Kindes, einzunehmen: ‘mit den Augen des Kindes’ zu sehen.2 Weitere Ambivalenzquellen sind in anderen systemischen Eigenheiten der Kinderliteratur aufzufinden, wie sie in der englischsprachigen Literatur vielfach erörtert werden.3

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2002

Authors and Affiliations

  • Irmgard Wagner
    • 1
  1. 1.FairfaxUSA

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