Advertisement

»Joseph Beuys. Texte«

  • Johannes Stüttgen
Chapter
  • 35 Downloads

Zusammenfassung

Hier in Düsseldorf über Joseph Beuys zu reden, ist immer ein besonderes Unterfangen. Als erstes muss man die Nähe entfernen, in welcher in dieser Stadt alles um seine Brisanz gebracht wird. Der andere ganz Große, mit dessen Namen sich Düsseldorf ja ebenfalls schmückt, Heinrich Heine, der wie kein zweiter Deutschlands Städte und Lande kannte, hat Düsseldorf mit neunzehn Jahren verlassen — zum Glück für die Stadt! So kam sie gut weg. Joseph Beuys — so könnte ein »altes Stück« zu Ende geschrieben werden — lieferte dem Freiheits- und Kampfgenossen, den er einmal den »ersten Fluxus-Künstler« genannt hat, buchstäblich all den Stoff nach, der diesem noch fehlte. Heine, wie gesagt, hat diese Stadt frühzeitig verlassen, Joseph Beuys sprang für ihn ein. Er wusste sehr wohl, dass sie ihn verlassen würde, wenn es darauf ankäme. Sie verzog sich, aber er blieb. Sogar dann noch, als er längst hinausgeschmissen worden war, nämlich im Oktober 1972 aus der Akademie. Wie hatte er drei Jahre vorher doch notiert?

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    Joseph Beuys: Das Geheimnis der Knospe zarter Hülle — Texte 1941–1986. Hrsg. von Eva Beuys. München 2000, S. 175.Google Scholar
  2. 3.
    Aktionspartitur »und in uns … unter uns … landunter«. Galerie Parnaß, Wuppertal, im Rahmen von »24 Stunden«, 5. Juni 1965. — In: Joseph Beuys. Werke aus der Sammlung Karl Ströher. Kunstmuseum Basel, Emanuel Hoffmann-Stiftung 1969. Katalog S. 16–18.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2002

Authors and Affiliations

  • Johannes Stüttgen
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations