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Die Datenbanken des Heinrich-Heine-Portals. Mit fünf unbekannten Briefen von und an Heine

  • Bernd Füllner
  • Christian Liedtke
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Zusammenfassung

Wie im letzten »Heine-Jahrbuch« berichtet, wird am Heinrich-Heine-Institut, in enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschlie-ßungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, das Heinrich-Heine-Portal (HHP) aufgebaut.1 Unter der URL-Adresse http://www.hhp.uni-trier.de hat der Dichter nun seine »digitale Heimat« gefunden. Heine ist damit einer der ersten deutschsprachigen Schriftsteller, der in derart umfassender Form im Internet präsentiert wird. Das Pilotprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Kunststiftung NRW gefördert wird, stellt eine SGML-basierte kritische Gesamtausgabe seiner Werke und Briefe im Völltext sowie damit verküpfte digitale Faksimiles von Handschriften, Drucken, biografischen und historischen Dokumenten aus den Beständen des Heine-Instituts zur Verfügung. Textgrundlage für die Werke ist die von Manfred Windfuhr in Verbindung mit dem Heinrich-Heine-Institut herausgegebene »Düsseldorfer Heine-Ausgabe« (DHA), für die Briefe werden die Bände 20 bis 27R der »Heine-Säkularausgabe« (HSA), herausgegeben von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar (heute Stiftung Weimarer Klassik) und dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris, zugrunde gelegt. Texte und Kommentare beider Ausgaben sowie die Bilddateien der Handschriften und Drucke werden in einer Hypertext-Umgebung mit- und untereinander verknüpft. Dieses neuartige, vielseitige Instrument für Forschung und Lehre steht nach dem Prinzip des Open Access allen an Heine interessierten kostenfrei zu Verfügung.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. Bernd Füllner und Christian Liedtke: Volltext, Web und Hyperlinks. Das Heinrich-Heine-Portal und die digitale Heine-Ausgabe. — In: HJb 42 (2003), S. 178–187;Google Scholar
  2. Bernd Füllner und Johannes Fournier: Das »Heinrich-Heine-Portal«. Ein integriertes Informationssystem. — In: Thomas Burch, Johannes Fournier, Kurt Gärtner, Andrea Rapp (Hrsg.): Standards und Methoden der Voll-textdigitalisierung. Beiträge des Internationalen Kolloquiums an der Universität Trier, 879. Oktober 2001. Mainz 2003, S. 239–263.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. HSA 27R, 289–353 sowie Inge Hermstrüwer: Bestandsverzeichnis der Düsseldorfer Heine-Autographen. — In: HJb 15 (1976), S. 170–175; Joseph A. Kruse: Neue Heine-Briefe. — In: HJb 22 (1983), S. 121–134;Google Scholar
  4. Inge Hermstrüwer, Joseph A. Kruse, Marianne Tilch: »Blätter verweht zur Erde der Wind nun«. Neue Heine-Briefe (Berichtszeitraum 1983–1996). — In: HJb 35 (1996), S. 176–223;Google Scholar
  5. Helmuth Mojem: Als Cottascher Musquetir. Zu einem neu gefundenen Brief an Heinrich Heine. — In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 42 (1998), S. 5–20:Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2004

Authors and Affiliations

  • Bernd Füllner
  • Christian Liedtke

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