Advertisement

Wolfgang Menzel. Sein Leben Teil I

  • Gerhart Söhn
Chapter
  • 28 Downloads

Zusammenfassung

Mag es den Anschein haben, dass der Begriff ›Literatur-Papst‹ eine Wortprägung des späten 20. Jahrhunderts sei, Tatsache ist, dass der Literatur-Wissenschaftler H.H. Houben in seinen Studien zum Jungdeutschen Sturm und Drang bereits im Jahre 1911 Wolfgang Menzel dieses Attribut beigemessen hat.1 Ohne Zweifel ist Wolfgang Menzel in seiner Position als Redakteur des Stuttgarter »Literaturblattes«, dem Supplement zu Cottas »Morgenblatt fur gebildete Stände« Prototyp eines derartigen singulären Meinungsbildners gewesen, war es ihm doch möglich — womit seine Machtfulle nachdrücklich dokumentiert ist — eine ganze Phalanx junger Literaten an den Pranger zu stellen und dazu beizutragen, sie durch das Edikt des deutschen Bundestages vom Dezember 1835 staatlichen Repressionen auszuliefern.2

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    H. H. Houben: Jungdeutscher Sturm und Drang. Ergebnisse und Studien. Leipzig 1911, S. 3.Google Scholar
  2. 5.
    Heinrich v. Treitschke: Geschichte der deutschen Literatur von Friedrich dem Großen bis zur Märzrevolution. Berlin 1927, S. 177.Google Scholar
  3. 6.
    Adolf Bartels: Geschichte der deutschen Literatur. Hamburg, Braunschweig, Berlin 1919, S. 334.Google Scholar
  4. 7.
    Wilhelm Winkler: Wolfgang Menzels Bedeutung in den geistigen Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts. Breslau 1938.Google Scholar
  5. 16.
    Wolfgang Menzel: Wahrhaftige treue Erzählung von den harten Kämpfen und endlichen Siegen der guten Sache des Turnens in einer Schule der Stadt Breslau. Breslau, im Sommer 1818. Vollständig abgedruckt als Beilage zu der Flugschrift: Über die Undeutschheit des neuen Deutschtums von K. A. Menzel. Breslau 1818, S. 87–100.Google Scholar
  6. 17.
    Edmund Neuendorff: Turnvater Jahn. Sein Leben und Werk. Jena 1928.Google Scholar
  7. 24.
    Adolf Strodtmann: H. Heine’s Leben und Werke, 2. verb. Aufl. Hamburg 1873, Bd. I, S. 63.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2004

Authors and Affiliations

  • Gerhart Söhn
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations