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Heines »Loreley« und Puschkins »Sing mir nicht, schöne Frau«. Dekonstruktiv-linguistische Analyse von zwei Gedichten der Romantik

  • Gislinde Seybert
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Part of the Heine-Jahrbuch book series (HEIJA)

Zusammenfassung

Das berühmte Gedicht von Heinrich Heine, das mit der Klage »Ich weiß nicht, was soll es bedeuten« beginnt, ist Ausdruck des kollektiven Unbewussten ebenso wie individuelle Aussage des Dichter-Ich. Es kann als Dokument einer männlichen Befindlichkeit der Selbst-Entfremdung in einer entzauberten Welt gelesen werden. Verunsicherung und Ratlosigkeit ergeben sich aus dem Gefühl der Trauer, das das alte Märchen von der »Lore-Ley« im Dichter-Ich hervorruft.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Alexander Puschkin: Sing mir nicht, schöne Frau. Approximative Prosaübersetzung von Gislinde Seybert und Olga Zolotova.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Ernst Beutler: Der König in Thüle und die Dichtungen von der Lorelay. Zürich 1947.Google Scholar
  3. 3.
    Homer: Odyssee. XII. Gesang. Übertragen von Johann Heinrich Voss.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Friedrich Nietzsche: Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik.Google Scholar
  5. 5.
    Claude Lévi-Strauss: Mythologiques. 4 Bde. Paris 1964 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Catherine Clément: Le féminin et la sacré. Paris 1999, S. 260.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2003

Authors and Affiliations

  • Gislinde Seybert
    • 1
  1. 1.HannoverDeutschland

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