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Christoph Zeller, Allegorien des Erzählens. Wilhelm Raabes Jean-Paul-Lektüre.

Stuttgart: Metzler 1999
  • Helmut Pfotenhauer
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Zusammenfassung

»Der Dichter hat eine angesehene Verwandtschaft, z.B. mit dem dänischen Andersen, ja in einem entfernten Grade mit einem der höchsten Verwandten, den es in der Literatenfamilie gibt, mit Jean Paul.u* Eine solche literarische Verwandtschaft mit Jean Paul wird dem jungen Autor Wilhelm Raabe schon bei der Veröffentlichung seines ersten Romans Die Chronik der Sperlingsgasse seitens der Literaturkritik attestiert. Im Laufe der Jahre folgen viele weitere ähnliche Etikettierungen, zuweilen mit affirmativem, aber manchmal auch warnendem Unterton, bis Raabe schließlich in der öffentlichen Meinung zum »Nachfolger« Jean Pauls erklärt wird. Christoph Zeller geht in seiner Dissertation diesen auf den zweiten Blick wohl eher im Rahmen fixierter Schemata wiederholten Beziehungszuweisungen nach. Dabei beschränkt sich sein Blick nicht auf reine Textzitate und Anspielungen, er setzt sich zudem das Ziel, diese Verwandtschaft auch auf der poetologischen und psychologischanthropologischen Ebene zu belegen und gleichzeitig die Veränderungen aufzuzeigen, die Jean Pauls Gedankengut durch Raabes Bearbeitung erfährt.

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  • Helmut Pfotenhauer

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