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Anmerkungen zur Berliner Zeit Carl Philipp Emanuel Bachs

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Zusammenfassung

Dass die frühe Berliner Zeit Carl Philipp Emanuel Bachs zu den dokumentarisch wenig abgesicherten Perioden seines Lebens zählt, ist hinlänglich bekannt und in jüngerer Zeit wiederholt festgestellt worden. Immerhin hat die musikwissenschaftliche Forschung sich mit dieser Feststellung nicht begnügt, sondern, wenn auch nur im Detail, interessante Hinweise in den vergangenen Jahren erbringen können.1 Im Folgenden soll, ausgehend von diesen Veröffentlichungen der letzten Jahre, der Versuch gemacht werden, für Carl Philipp Emanuel Bachs Berliner Zeit einige Sachverhalte zu klären oder aber bisherige Annahmen in Frage zu stellen.

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Notizen

  1. 1.
    P. Wollny, Ein frühes Schriftzeugnis aus Carl Philipp Emanuel Bachs Berliner Zeit, in: Bach-Jahrbuch 1995, S. 185–190Google Scholar
  2. P. Wollnyders., Anmerkungen zu einigen Berliner Kopisten im Umkreis der Amalien-Bibliothek, in: Jahrbuch des Staatliches Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1998, Berlin 1998, S. 143Google Scholar
  3. C. Henzel, Neues zum Hofcembalisten Carl Philipp Emanuel Bach, in: Bach-Jahrbuch 1999, S. 171–177Google Scholar
  4. C. Henzelders., Die Schatulle Friedrichs II. von Preußen und die Hofmusik (Teil 1), in: Jahrbuch des Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1999, Berlin 1999, S. 36–66CrossRefGoogle Scholar
  5. C. Henzelund ders., Die Schatulle Friedrichs II. von Preußen und die Hofmusik (Teil 2), in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2000, Berlin 2000, S. 175–209.Google Scholar
  6. 4.
    Vergleiche hierzu E. F. Schmid, Carl Philipp Emanuel Bach, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 1. Bd., Kassel Basel 1949–1951, Sp. 924: „Seine Verbindung zu Friedrichs Kapelle, die sich meist in Rheinsberg aufhielt und in der neben J. J. Quantz die Brüder Graun tonangebend waren … war zunächst noch lose. Ebenso ders., Carl Philipp Emanuel Bach und seine Kammermusik, Kassel 1931, S. 29: „Die besonders in seiner Berliner Zeit (1738 bzw. 1740 bis Frühjahr 1768) wirksamen und von der dortigen Ästhetik geforderten französisierenden Tendenzen Bachs …“Google Scholar
  7. 7.
    Vergleiche U. Leisinger und P. Wollny, „Altes Zeug von mir“. Carl Philipp Emanuel Bachs kompositorisches Schaffen vor 1740, in: Bach-Jahrbuch 1993, S. 127 f. Zitiert wird das Verzeichnis entsprechend seinem Nachdruck in den Bach-Jahrbüchern 1938, 1939 und 1940–1948.Google Scholar
  8. 10.
    Vergleiche hierzu: E. N. Kulukundis, Die Versteigerung von C. P. E. Bachs musikalischem Nachlaß im Jahre 1805, in: Bach-Jahrbuch 1995, S. 147: „Die Notenbibliothek war der wertvollste Besitz, den Bach seiner Frau und Familie hinterlassen hatte.“Google Scholar
  9. 11.
    Ein bisher unbekanntes, eigenhändiges thematisches Verzeichnis der Klavierwerke Carl Philipp Emanuel Bachs von 1773, das während des Zweiten Weltkrieges mit den Beständen der Berliner Singakademie nach Kiew verbracht worden ist, war erst nach Fertigstellung dieses Beitrags zugänglich. Erstmals wiedergegeben und kommentiert ist dieses Verzeichnis bei C. Wolff, Carl Philipp Emanuel Bachs Verzeichnis seiner Ciavierwerke von 1733 bis 1772, in: Über Leben, Kunst und Kunstwerke: Aspekte musikalischer Biographie. Johann Sebastian Bach im Zentrum, Leipzig 1999, S. 217–235.Google Scholar
  10. 19.
    Autobiographie, a. a. O., S. 199 f. Eugene E. Helms vertauscht Ruppin stillschweigend mit Rheinsberg: E. E. Helms, Music at the Court of Frederick the Great, University of Oklahoma Press 1960, S. 174: „… just before the trip was begun, he was called to Rheinsberg by Frederick, and the trip was canceled.“Google Scholar
  11. 26.
    Vergleiche hierzu L. Schneider, Geschichte der Oper und des Königlichen Opernhauses in Berlin, Berlin 1852, S. 55: „Wenige Tage nach der Thronbesteigung König Friedrichs II wurde in Berlin schon von der Erbauung eines grossen Opernhauses gesprochen, in welchem der musikliebende junge König Opern nach Art der Dresdener, Braunschweiger, Wiener und Hamburger aufführen lassen wollte. Da die Uebersiedelung der ehemaligen Kronprinzlichen Capelle nach Berlin unmittelbar nach dem feierlichen Leichenbegängniss Friedrich Wilhelms I geschah, so ist es sehr wahrscheinlich, dass die einer besseren Zeit entgegensehenden Kammer-Musiker dies Gerücht ausgestreut, denn in Rheinsberg mag bereits viel von einem solchen Projekte gesprochen worden sein und ohne Zweifel waren Graun sowie der Freiherr von Knobeisdorf, als Vertraute des Kronprinzen, schon damals in die Pläne des künftigen Königs eingeweiht gewesen.“Google Scholar
  12. 28.
    Zitiert nach E. Odrich und P. Wollny, Die Briefentwürfe des Johann Elias Bach, Hildesheim 2000 (= Leipziger Beiträge zur Bach-Forschung, 3), S. 181.Google Scholar
  13. 30.
    Carl Philipp Emanuel Bach. Briefe und Dokumente. Kritische Gesamtausgabe, Bd. I, hrsg. von E. Suchalla, Göttingen 1994, S. 54: „Im Auftrage Friedrichs II. wird Bach keinen Unterricht erteilt haben; denn das Unterrichten zählte immer zur Privatangelegenheit einer Musikers … Zu vermuten ist, dass Fredersdorff, der gerade um diese Zeit sein Studium abgeschlossen haben dürfte, bei einer Reise nach Berlin von Bach einige Stunden Cembalounterricht erhalten hat…“Google Scholar
  14. 31.
    Vergleiche hierzu C. Henzel, Zu den Aufführungen der großen Oper Friedrichs IL von Preußen 1740–1756, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1997, Berlin 1997, S. 32; C. Henzel, Die Schatulle Friedrichs IL von Preußen und die Hofmusik (Teil 1), a. a. 0., S. 59 ff.Google Scholar
  15. 32.
    Zitiert nach T.-M. Langner, Schaffrath, Christoph, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 11. Bd., Kassel Basel 1963, Sp. 1540. Der Eintrag bei Friedrich Wilhelm Marpurg lautet: „Kammermusikus bey Ihro Königl. Hoheit, der Prinzeßinn Amalie, Schwester des Königs.“ (F. W. Marpurg, Historisch-Kritische Beyträge zur Aufnahme der Musik, a. a. 0., 1. Band 6. Stück, S. 507.)Google Scholar
  16. 37.
    H. Miesner, Graf v. Keyserlingk und Minister v. Happe, zwei Gönner der Familie Bach, in: Bach-Jahrbuch 1934, S. 115.Google Scholar
  17. 40.
    Zitiert nach G. Wagner, Sophie Charlotte und die Musik, in: Sophie Charlotte und die Musik in Lietzenburg, Berlin 1987, S. 16.Google Scholar
  18. 43.
    Vergleiche hierzu H. Besseler, Markgraf Christian Ludwig von Brandenburg, in: Bach-Jahrbuch 1956, S. 18–35, insbesondere S. 21.Google Scholar
  19. 54.
    C. Sachs, Musikgeschichte, in: Landeskunde der Provinz Brandenburg, hrsg. von E. Friedel und R. Mielke, Bd. 4 (Die Kultur), Berlin 1916, S. 378.Google Scholar
  20. 58.
    Zitiert nach H. Miesner, Aus der Umwelt Philipp Emanuel Bachs, in: Bach-Jahrbuch 1937, S. 138.Google Scholar
  21. 61.
    C. Henzel, Die Schatulle Friedrichs IL von Preußen und die Hofmusik (Teil 2), a. a. O., S. 206 f.; C. Henzel, Neues zum Hof Cembalisten Carl Philipp Emanuel Bach, In: Bach-Jahrbuch 1999, S. 173 f.Google Scholar
  22. 77.
    Vergleiche hierzu H. Miesner, Porträts aus dem Kreise Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann Bachs, in: Musik und Bild. Festschrift Max Seiffert zum siebzigsten Geburtstag, Kassel 1938, S. 102 f.Google Scholar
  23. 83.
    Natürlich war auch Berlin vom Siebenjährigen Krieg betroffen, aber zumindest zeitweilig war die Situation hier besser. Vergleiche hierzu M. Dubinski, Beiträge zur Musikgeschichte Berlins während des Siebenjährigen Krieges, in: Die Musik 11, 1911/1912, S. 137–142.Google Scholar

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