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Die Traversflöte von Jean Hotteterre — Original oder Fälschung?

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Zusammenfassung

Wertvolle Objekte in Museen sind immer wieder Gegenstand von Spekulationen. Publikationen, die die Echtheit unserer geschätzten Objekte in Frage stellen, sind besonders spektakulär. Beweisen sie doch scheinbar die herausragenden Qualifikationen des Autors, dessen Kenntnisse offensichtlich so weit über die seiner Zeitgenossen hinausgehen, dass er die bisher als allgemein gültig anerkannten Überlieferungen als fehlerhaft entlarven kann. Dies führt mitunter zu kontroversen Diskussionen, in deren Verlauf die unterschiedlichsten Argumente ins Feld geführt werden.

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Notizen

  1. 1.
    T. Lerch, Vergleichende Untersuchung historischer Blockflöten des Barock, Berlin 1996, S. 245 f.Google Scholar
  2. 2.
    C. Snoeck, Catalogue de la collection d’instruments de musique anciens ou curieux formée par C. C. Snoeck, Gent 1894, S. 138.Google Scholar
  3. 3.
    C. Sachs, Sammlung alter Musikinstrumente bei der staatlichen Hochschule für Musik zu Berlin, Berlin 1922, S. 255.Google Scholar
  4. 4.
    Siehe hierzu J. Coover, Musical Instrument Collections, Detroit 1981, S. 388.Google Scholar
  5. 5.
    Ardall Powell verweist darauf im Zusammenhang mit dem Verkauf der drei Sammlungen Snoeck mit dem Satz: „The museum had no misgivings about displaying facsimiles alongside original instruments …“ (A. Powell, The Hotteterre Flute: Six Replicas in Search of a Myth, in: Journal of the American Musicological Society, Bd. 49, 1996, S. 242). Bewusst oder unbewusst wird damit die Assoziation nahegelegt, es habe eine Vermischung von Originalen und Kopien gegeben. Dies ist jedoch eindeutig nicht der Fall. Wie im Katalog von Curt Sachs 1922 unmissverständlich nachzulesen ist, waren derartige Instrumente klar als Nachbildungen gekennzeichnet (C. Sachs, Sammlung alter Musikinstrumente …, a. a. O., S. 281 f.).Google Scholar
  6. 6.
    V-C. Manillon, Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles, Bd. 5, Brüssel 1922, S. 99 f.Google Scholar
  7. 8.
    Vergleiche R. M. Laszewski, On „The Hotteterre Flute: Six Replicas in Search of a Myth“, in: Journal of the American Musicological Society, Bd. 50, Nr. 1, 1997, S. 228.Google Scholar
  8. 12.
    So zum Beispiel die Blockflöte I 98 im Bachhaus Eisenach aus der Hand Johann Christoph Denners, Nürnberg 1682, oder die diversen Schlingenmonogramme auf den Holzblasinstrumenten Nürnberger Instrumentenmacher wie zum Beispiel von Denner (E. Nickel, Der Holzblasinstrumentenbau in der Freien Reichsstadt Nürnberg, München 1971, S. 197) oder von Johann Schell (ebenda, S. 273).Google Scholar
  9. 14.
    Siehe hierzu The American Institute for Conservation of Historic and Artistic Works, AIC Code of Ethics and Guidelines for Practice, Washington 1994 (http://aic.stanford.edu/ pubs/ethics.html [2001]), Absatz 1.Google Scholar
  10. 16.
    H. H. Bosshard, Holzkunde, Band I—Mikroskopie und Makroskopie des Holzes, Basel Boston Stuttgart 1982, S. 91CrossRefGoogle Scholar
  11. H. G. Richter, Holz als Rohstoff für den Musikinstrumentenbau, Celle 1988, S. 24.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2001

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