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Die Litanei-Vertonungen von Johann Adolf Hasse

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Zusammenfassung

Neben den bekannten kirchenmusikalischen Gattungen wie Messe und Requiem, Te Deum, Magnificat oder Stabat Mater scheinen die Litanei-Vertonungen aus heutiger Sicht eine eher untergeordnete Rolle innerhalb des Repertoires zu spielen. Diesen Eindruck zu verabsolutieren wäre allerdings völlig unangemessen, denn in den Zentren katholischer Kirchenmusik — in Rom, Wien oder Dresden sowie in vielen Klöstern und Wallfahrtsorten — ist zumindest für das 18. und 19. Jahrhundert eine intensive Pflege von Litaneien bezeugt, und entsprechend groß war der Bedarf an Kompositionen. Bevorzugt vertont wurden die an Maria gerichtete sogenannte „Lauretanische Litanei“, die Allerheiligenlitanei, die Sakramentslitanei sowie Litaneien zu lokal besonders verehrten Heiligen. All diese Werke sind bisher aber erst ansatzweise erfaßt und erschlossen worden; eine umfassende musikwissenschaftliche Aufarbeitung dieses spezifischen Bestandes ist noch nicht erfolgt1.

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Notizen

  1. 2.
    Walther Müller, Johann Adolf Hasse als Kirchenkomponist, Leipzig 1911, insbesondere S. 120–124 und S. 172–173 (Werkverzeichnis).Google Scholar
  2. 3.
    Leopold Kantner, Hasses Litanei für den Kaiserhof, in: Colloquium „ Johann Adolf Hasse und die Musikseiner Zeit” (Siena 1983), hrsg. v. Friedrich Lippmann, Laaber 1987 (Ana-lecta Musicologica 25), S. 419–428.Google Scholar
  3. 6.
    Vgl. Ortrun Landmann, Katalog der Dresdener Hasse-Musikhandschriften. CD-ROM-Ausgabe mit Begleitband, München 1999, S. 26–27 sowie Abb. 6–8.Google Scholar
  4. 9.
    Vgl. Wolfgang Horn, Die Dresdner Hofkirchenmusik 1720–1745, Kassel und Stuttgart 1987, S. 19–20.Google Scholar
  5. 16.
    Vgl. Johann Adam Hiller, Beyträge zu wahrer Kirchenmusik, 2. Aufl. Leipzig 1791, S. 9 und passim.Google Scholar
  6. 25.
    vgl. Sven H. Hansell, Works for Solo Voice of Johann Adolph Hasse (1699–1783), Detroit 1968 (Detroit Studies in Music Bibliography 12), S. 88–96.Google Scholar
  7. 29.
    Ernst Ludwig Gerber, Historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler, Leipzig 1790 (Reprint Graz 1977), Bd. 1, Sp. 599.Google Scholar
  8. 30.
    Alexandre Etienne Choron und François Joseph Fayolle, Dictionnaire historique des musiciens, Bd. 1, Paris 1810, S. 316.Google Scholar
  9. 31.
    Francesco Sales Kandler, Cenni storico-critici intorno alla vita ed alle opere del cel. Gio. Adolfo Hasse detto il Sassone, Venedig 1820, S. 47.Google Scholar
  10. 53.
    Vgl. Joseph Müller, Die musikalischen Schätze der Königlichen- und Universitäts-Bibliothek zu Königsberg i.Pr., Bonn 1870, S. 202.Google Scholar
  11. 59.
    Vgl. Danuta Idaszak, Grodzisk Wielkopolski. Katalog tematyczny muzykaliòw, Krákow 1993 (Musica Iagellonica).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2001

Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland

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