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Der kranke Stipendiat des Herzogs Carl August

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Zusammenfassung

Das Angebot aus Weimar war die Rettung für Meyer. Seine physische Verfassung hatte sich seit dem neapolitanischen Aufenthalt ständig verschlechtert. Ohne die Hilfe jener livländischen Familie, die ihn aufnahm und wieder zu Kräften kommen ließ, wäre er, nach eigener Aussage, »verloren« gewesen und vermutlich gar nicht wieder nach Rom zurückgekommen. Wir kennen die Briefe nicht, die Meyer aus der Heimat erhielt, aber sie müssen die niederschlagenden Nachrichten über das nahe Ende seines engen Freundes Heinrich Koella enthalten haben, mit dem er seit der Kindheit sein Leben verbracht hatte. Die angeschlagene eigene Gesundheit und das schlimme Schicksal des Landsmanns drückten seine Stimmung nieder, als er in Rom das Schreiben Goethes vom 21. August erhielt. Es erreichte ihn, vermutlich Ende August, im Krankenbett, und er war derart hinfällig, daß er selbst die Antwort auf Goethes briefliche Fragen hinausschieben mußte. Erst am 24. September 1789 verfaßte er den Brief nach Weimar, der ihm doch so wichtig war.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2001

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