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Literaturarchäologische Ausblicke

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Zusammenfassung

Beim Rückblick auf die vorliegende Untersuchung stellt sich heraus, daß es bisher nur darum gehen konnte, theoretische Ansätze zu einer Literaturarchäologie zu entwickeln und Sicherheit in der Praxis archäologischen Beschreibens zu gewinnen. Das Ziel der archäologischen Vorgehensweise, die Selbstbezüglichkeit von Schriftfiguren und Techniken ihrer subjektiven Schreibweisen in Erscheinung treten zu lassen, erlaubt es nicht, Endgültiges oder ein apodiktisches Resümee zu formulieren. Ich möchte jedoch nicht darauf verzichten, literaturarchäologische Ausblicke zu skizzieren, die es erlauben, sich Gedankensplittern hinzugeben, mit Projekten zu kokettieren und weiterführende Überlegungen vorzunehmen. Es können Fehlstellen, Lücken, benannt werden, die den vorgelegten literaturarchäologischen Ansätzen anhaften und danach drängen, die „unbewältigte Vergangenheit“ von Schrift und Literatur an den ihr entsprechenden Ort, das Licht unserer Gegenwart (vgl. Nossack 1997, 928), zu positionieren. Man könnte auch über den diesem Abschnitt vorangestellten Satz Nossacks räsonieren und fragen, ob er nicht dahingehend zu erweitern wäre, daß in jedem Projekt schon ein anderes angelegt ist, um das alte Thema erneut — wenn auch anders — zu behandeln. Es könnten Richtungen angedacht werden, die, der Zweiteilung der vorliegenden Arbeit folgend, eine literaturtheoretische und eine literaturpraktische Linie der Archäologie fortsetzen.

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