Advertisement

Spohr in Berlin — Musikgeschichte als Geschichte der Aufführungspraxis

Chapter
  • 26 Downloads

Zusammenfassung

Es ist zwar die Natur der Wissenschaft, jedoch auch gleichzeitig ihr unumgänglicher und gravierender Schwachpunkt, daß das Verständnis eines bestimmten Forschungsgebiets zunächst nur schematisch umrissen wird, um dann nach und nach durch neue Erkenntnisse immer feiner und nuancierter zu werden. Dazu kommt eine weitere Belastung, nämlich das gewissermaßen zwangsläufig pädagogische Moment der Wissenschaft, welches durch den Wunsch, ein differenziertes Forschungsgebiet für andere verständlich werden zu lassen, dieses wiederum schematisiert. Somit könnte man sagen, daß der Anspruch des Wissenschaftlers, ein Forschungsgebiet in allen seinen Nuancen zu begreifen, leider allzuleicht im Widerpruch zu den Pflichten steht, seine Kenntnisse der Allgemeinheit zu vermitteln.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notizen

  1. 1.
    J. F. Rochlitz, Allgemeine Musikalische Zeitung, zitiert in: L. Spohr, Lebenserinnerungen, Band 1, hrsg. von F. Göthel, Tutzing 1968, S. 80–81.Google Scholar
  2. 14.
    C. F. D. Schubart, Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst, hrsg. von J. Mainka, Leipzig 1977, S. 277.Google Scholar
  3. 16.
    H. Danuser (Hrsg.), Musikalische Interpretation, Laaber 1992 (= Neues Handbuch der Musikwissenschaft, Bd. 11).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2000

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations