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„Die Drei W“

Zu einem Opernplan Alban Bergs
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Zusammenfassung

Obwohl Alban Berg in vielen Gattungen komponierte und Meisterwerke der Vokal- und Instrumentalmusik schuf, blieb er in der Geschichte vor allem als Opernkomponist lebendig. Sogar die Inschrift auf der Gedenktafel in Wien XIII, Trauttmansdorffgasse 27, lautet: „Alban Berg, Komponist der Oper ,Wozzeck’ wohnte in diesem Hause“. Die Oper brachte Berg Anerkennung und Weltruf ein — der Autor des Wozzeck war auch jenen ein Begriff, die keine einzige Note aus diesem Werk gehört hatten und ganz und gar nicht als Verehrer der modernen Musik galten. Und die Oper stand am Ende seines Schaffensweges, als geistiges Vermächtnis des Komponisten, das aber offen blieb. Dennoch gibt es in der Musikgeschichte nicht viele unvollendete Werke, die so oft aufgeführt werden wie Lulu.

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Notizen

  1. 1.
    Siehe dazu T. Ertelt, Alban Bergs ›Lulu‹. Quellenstudien und Beiträge zur Analyse, Wien 1993 (= Alban Berg Studien III), S. 11–33. Rosemary Hilmar äußert die Vermutung, daß Berg auch an eine Vertonung von Goethes Faust dachte; vergleiche den von ihr zusammengestellten Katalog Alban Berg 1885–1935. Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien 1985, S. 89.Google Scholar
  2. 2.
    F. Grasberger und R. Stephan (Hrsg.), Katalog der Musikhandschriften, Schriften und Studien Alban Bergs im Fond Alban Berg und der weiteren handschriftlichen Quellen im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek, vorgelegt und erläutet von R. Hilmar, Wien 1980 (= Alban Berg Studien I/1), S. 8, 20 und 25; vergleiche auch Alban Berg 1885–1935, a. a. O., S. 76, Nr. 210.Google Scholar
  3. 3.
    Vergleiche S. Rode, Alban Berg und Karl Kraus: Zur geistigen Biographie des Komponisten der „Lulu“, Frankfurt/Main u. a. 1988, S. 255 f.Google Scholar
  4. 4.
    A. Berg, Briefe an seine Frau, hrsg. von H. Berg, München Wien 1965, S. 376, Nr. 287.Google Scholar
  5. 6.
    Th. W. Adorno, Berg, Der Meister des kleinsten Übergangs, in: Die musikalischen Monographien, Frankfurt/Main 1985 (= Gesammelte Schriften, Bd. 13), S. 344.Google Scholar
  6. 7.
    Bekanntlich verzichtete Berg seit dem Kammerkonzert auf Opuszahlen; er schämte sich seiner der Zahl der Werke nach niedrigen Produktivität. Vergleiche V. Scherliess, Alban Berg in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Hamburg 1975, S. 9.Google Scholar
  7. 8.
    V. van Gogh, Briefe, Berlin 41911; J. Meier-Graefe, Vincent van Gogh. Mit fünfzig Abbildungen und dem Faksimile eines Briefes, München 1912.Google Scholar
  8. 12.
    J. Meier-Graefe, Vincent, 2 Bde., München 1921. Die Bücher fehlen aber in Bergs Wiener Bibliothek.Google Scholar
  9. 13.
    Berg nimmt auf folgende Ausgaben Bezug: P. Gauguin, Noa Noa, Berlin, o. J.; P. Gauguin, Briefe an Georges-Daniel de Monfreid, Potsdam 1920. Letzteres Werk ist in Bergs Bibliothek nicht vorhanden.Google Scholar
  10. 17.
    Vergleiche C. M. Nebenhay, Egon Schiele 1890–1918: Leben. Briefe. Gedichte, Salzburg Wien 1979, S. 404.Google Scholar
  11. 18.
    Das Kunstblatt, hrsg. von P. Westheim, Potsdam 1924, S. 48–52. Im 2. Heft war das Ende des IV. Aktes von Kasacks Schauspiel publiziert.Google Scholar
  12. 19.
    Der Briefentwurf, zitiert nach F. Grasberger und R. Stephan (Hrsg.), Katalog der Schriftstücke von der Hand Alban Bergs, der fremdschriftlichen und gedruckten Dokumente zur Lebensgeschichte und zu seinem Werk, vorgelegt und erläutert von R. Hilmar, Wien 1985 (= Alban Berg Studien 1/2), S. 116.Google Scholar
  13. 20.
    Vergleiche H. Kreuzer, Zur literaturhistorischen Bedeutung Hermann Kasacks, in: H. John und L. Neumann (Hrsg.), Hermann Kasack — Leben und Werk, Symposium 1993 in Potsdam, Frankfurt a. M. u. a. 1994 (= Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte, Bd. 42), S. 10. Zu Vincent vergleiche auch W. Rieck, Hermann Kasacks Drama „Vincent“, in: ebenda, S. 57–71.Google Scholar
  14. 21.
    W. Kasack, Leben und Werk von Hermann Kasack. Ein Brevier, Frankfurt/Main 1966, S. 30.Google Scholar
  15. 24.
    O. Loerke, Johann Sebastian Bach. Oder: Wandlungen eines Gedankens über die Musik und ihren Gegenstand, in: ders., Zeitgenossen aus vielen Zeiten, Berlin 1925, S. 13–51.Google Scholar
  16. 25.
    Vergleiche S. Morgenstern, Alban Berg und seine Idole. Erinnerungen und Briefe, Lüneburg 1995, S. 129.Google Scholar
  17. 26.
    Zitiert nach Alban Berg. Bildnis im Wort. Selbstzeugnisse und Aussagen der Freunde, hrsg. von W. Reich, Zürich 1959, S. 76.Google Scholar
  18. 40.
    J. Meier-Graefe, Vincent van Gogh, München 1912, a. a. O., S. 56.Google Scholar
  19. 44.
    P. Gauguin, Noa Noa, Berlin W. 1908, S. 22 f.Google Scholar

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