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Die Schatulle Friedrichs II. von Preussen und die Hofmusik (Teil 2)

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Zusammenfassung

Johann Joachim Quantz besaß eine besondere Stellung unter den Musikern am preußischen Hof: Als ehemaliger Flötenlehrer des Königs und als sein Vertrauter in musikalischen Angelegenheiten war er vom gewöhnlichen Dienst in der Kapelle befreit. Bekanntlich schrieb er nach seiner Übersiedlung nach Potsdam seine Flötenkonzerte und Flötensoli ausschließlich für die abendlichen Kammerkonzerte des Königs, weshalb sie auch ungedruckt blieben. Allerdings fanden sie durch Abschriften über die höfische Sphäre hinaus Verbreitung. Seiner herausgehobenen Position entsprach das Gehalt von 2000 Tl. Genausoviel erhielt Carl Heinrich Graun als Hofkapellmeister. Quantz jedoch wurde zusätzlich noch für seine Kompositionen sowie für die für Friedrich II. angefertigten Flöten bezahlt. Dafür griff der König tief in seine Schatulle:

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Notizen

  1. 27.
    Zitiert nach K. von Schlözer, General Graf Chasot. Zur Geschichte Friedrichs des Großen und seiner Zeit, Berlin 1856, S. 212.Google Scholar
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