Advertisement

Der Dichter Thomas Wyatt geht unsanft mit den Damen um

Chapter
  • 60 Downloads

Zusammenfassung

Von der Liebeslyrik des Thomas Wyatt soll die Rede sein — des wichtigsten englischen Dichters nach Chaucer und vor Shakespeare. Er wurde 1503 im elterlichen Schloß Allington Castle in der südenglischen Grafschaft Kent geboren, bekleidete unter der Herrschaft Heinrichs VIII. manches hohe Amt (u.a. das eines Botschafters am kaiserlichen Hof), starb 1542 (mit nur 39 Jahren also) eines natürlichen Todes — was Höflingen jener Zeit nicht gerade häufig vergönnt war.1

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Zur Biographie Wyatts siehe K. Muir: Life and Letters of Sir Thomas Wyatt. Liverpool 1963.Google Scholar
  2. 2.
    Zitiert nach P. Thomson (Hg.): Thomas Wyatt. The Critical Heritage. London 1974, S. 34f. — Die Orthographie wurde von mir modernisiert.Google Scholar
  3. 3.
    Anderthalb Jahrhunderte zuvor verpaßte Chaucer die Gelegenheit, das Sonett in England einzuführen. In seinen Versroman Troilus and Criseyde (ca. 1385) übernimmt er zwar Petrarcas Sonett S’amor non è (Rime, Nr. 132), verändert aber dessen Form zu einem dreistrophigen Gedicht von 21 Zeilen (Buch I, V. 400–420).Google Scholar
  4. 4.
    (Nr. 11). Die Gedichte Wyatts zitiere ich nach der Ausgabe Sir Thomas Wyatt: The Complete Poems. Hg. v. R.A. Rebholz. Harmondsworth 1978. Diese Ausgabe enthält ausführliche Kommentare und bibliographische Angaben. Nach wie vor unverzichtbar ist K. Muir u. P. Thomson (Hg.): Collected Poems of Sir Thomas Wyatt. Liverpool 1969.Google Scholar
  5. 5.
    Petrarcas Sonette zitiere ich nach F. Petrarca: Canzoniere. Hg. v. M. Santagata. Mailand 1996.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Muir/Thomson 1969, S. 423f.: „Femina è cosa mobile, per natura“ (Rime CLXXXIII).Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. ebd., S. 424f.: „Ha, ha, ha, m’en rido tanto“.Google Scholar
  8. 8.
    Canterbury Tales. Franklin’s Tale: Prologue, V. 719f., zitiert nach: The Works of Geoffrey Chaucer. Hg. v. F.N. Robinson. London 21957, S. 135.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. M. Görlach: Einführung ins Frühneuenglische. Heidelberg 21994, S. 25–27.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2000

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität MannheimDeutschland

Personalised recommendations