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Romane als Medium der Wahrheitssuche: Ingeborg Bachmann, Irmtraud Morgner, Brigitte Kronauer

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Zusammenfassung

Ein Problem der heutigen westlichen Demokratien1, die sich in einem langfristigen Strukturwandel in postpatriarchale Gesellschaften transformieren, ist die Entwicklung einer postpatriarchalen Ästhetik oder Wahrnehmung, die die biologische Geschlechterdifferenz nicht zusätzlich kulturell normiert und frei von hierarchischen Assoziationen imaginiert. Die Wissenschaften vom Menschen stehen vor der Aufgabe, Geschlecht als biologisch/biotechnische (genetische, anatomische, hormonale), individuelle, soziale und kulturelle Kategorie zu begreifen und die aus postpatriarchaler Sicht wirklichen Versionen der Geschichten, die Männer und Frauen gemeinsam erleben und erlebt haben,2 und die komplizierten Wechselwirkungen zwischen biologisch/biotechnischem eindeutigem oder mehrdeutigem Körpergeschlecht (sex), eindeutigen oder vieldeutigen psychischen Geschlechts- und Ich-Identitäten, Diskursen über Geschlechterbeziehungen (gender, kulturellem oder symbolischem Geschlecht)3 und gelebten Geschlechterbeziehungen (sozialem Geschlecht) sichtbar zu machen. Die Kunst steht vor der Aufgabe, tradierte Diskurse, Mythen, Dichotomien, Symbole, Bilder, Erzählschemata, Deutungsschemata etc. zu de- und rekonstruieren. Die Entwicklung einer postpatriarchalen Wahrnehmung ist deshalb so schwierig, weil sich die tradierten Geschlechterrollen im Rahmen institutioneller Strukturen auflösen, die auf dem Fundament geburtsständisch patriarchaler Geschlechterrollen beruhen,4 und weil auch die Wahrnehmung des Körpergeschlechts imaginär strukturiert ist.5

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