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Subjekte und Objekte

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Zusammenfassung

Die Grammatik der Verbergänzungen wurde in ihren Grundzügen im Zusammenhang mit dem Begriff der Valenz besprochen (Kap. 3). Das vorliegende Kapitel behandelt die Ergänzungen für sich und stellt ihre Besonderheiten heraus. 9.1 thematisiert den Inhalt des Begriffs Subjekt als das Beispiel für eine syntaktische Bestimmungsrelation. Als syntaktisch unmarkiertes Komplement ist das Subjekt strukturell vor allem auf das direkte Objekt bezogen, deshalb werden beide gemeinsam behandelt. Eine besonders enge Verbindung von Grammatik und Semantik zeichnet den verbgebundenen Dativ aus (9.2). Seine Rektionsbindung wird deshalb häufig als eingeschränkt angesehen, man spricht vom ›freien‹ Dativ. 9.3 bespricht die Reste des Genitivobjekts im Gegenwartsdeutschen, und 9.4 erörtert die notorisch schwierige Abgrenzung von Objekten und Angaben bei den Präpositionalgruppen. In 9.5 kommt mit den Funktionsverbgefügen ein Typus enger Bindung der PrGr an das Verb zur Sprache, der teilweise an der Grenze zur Lexikalisierung steht.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität PotsdamDeutschland

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