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Dörfer ohne Bauern

  • Gunter Mahlerwein
Chapter

Zusammenfassung

Die »Entbäuerlichung« der Dörfer, also die Reduzierung der in der Landwirtschaft Beschäftigten auf eine kleine Minderheit, veränderte die ländliche Gesellschaft grundlegend. Seit ihrer Entstehung im Mittelalter waren Dörfer als Wohnorte von Bauern definiert und war Landbesitz die Basisressource, von der die unterschiedlichen wirtschaftlichen Chancen der Dorfbewohner abhingen. Mit der im 19. Jahrhundert einsetzenden Industrialisierung änderte sich das, zuerst in den stadtnahen und bevölkerungsreichen Regionen, schließlich in allen Landesteilen. Wenn die Landwirtschaft nicht mehr das bestimmende Element des dörflichen Lebens darstellt, wenn die soziale Ordnung im Dorf nicht mehr von der Größe des Grundbesitzes abhängt, wenn andere, ursprünglich eher städtisch geprägte Wirtschaftszweige die Arbeit mit dem Land verdrängen, dann stellt sich die Frage nach der Neudefinition des Dorfes. Was bedeutet Dorf ohne oder fast ohne Landwirte?

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2007

Authors and Affiliations

  • Gunter Mahlerwein

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