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Spiegelbilder. Zur Neukommentierung der »Reisebilder 1824 bis 1828«

  • Sikander Singh
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Zusammenfassung

Die Kommentierung eines Werkes im Rahmen einer historisch-kritischen Edition eröffnet die Möglichkeit, Entstehungsgeschichte und Quellen neu zu bewerten und erschließt damit auch veränderte Perspektiven auf die Gattungsdiskurse, in deren Kontext das jeweilige Werk von der Literaturgeschichtsschreibung verortet worden ist. Die Kommentierung der frühen, zwischen 1824 und 1828 veröffentlichten »Reisebilder« im Rahmen der »Säkularausgabe« der Werke, Briefwechsel und Lebenszeugnisse Heinrich Heines (HSA), deren letzte Kommentarbände, fast vierzig Jahre nach dem Erscheinen der ersten Textbände, vor dem Abschluss stehen, bietet eine solche Gelegenheit.1

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Anmerkungen

  1. 1.
    Band V K: Reisebilder I. 1824–1828. Bearbeitet von Sikander Singh und Christa Stöcker erscheint, wie der von Renate Francke bearbeitete Band III K: Gedichte 1845–1856, im Jahr 2008. Der letzte Kommentarband XII K: Späte Prosa 1847–1856. Bearbeitet von Bernd Kortländer, Joseph A. Kruse und Sikander Singh erscheint 2009.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. hierzu Sikander Singh: Heinrich Heines Werk im Urteil seiner Zeitgenossen 1821–1856. Stuttgart, Weimar 2006. (Heine-Studien), S. 31–36.Google Scholar
  3. 4.
    Johann Wolfgang Goethe: Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche. Hrsg. v. Ernst Beutler. Zürich 1953, Bd. XIV, S. 393 f. In dem »Vorwort« zu den »Nachträgen zu den Reisebildern« verweist Heine auf Goethes Rezension. (HSA V, 200).Google Scholar
  4. 5.
    Friedrich Sengle: Biedermeierzeit. Deutsche Literatur im Spannungsfeld zwischen Restauration und Revolution 1815–1848. Stuttgart 1971–1980, Bd. III, S. 566.Google Scholar
  5. 7.
    Ronald Schneider spricht in diesem Kontext von einer »politisch-publizistischen Wirkungsabsicht«, mit der sich in den »Reisebildern« »eine ästhetisch-artistische Wirkungsabsicht konkurrierend verbindet«. (Ronald Schneider: »Themis und Pan«. Zu literarischer Struktur und politischem Gehalt der »Reisebilder« Heinrich Heines. — In: Annali. Sezione Germanica XVIII, 3. Studi Tedeschi. Neapel 1975, S. 9).Google Scholar
  6. 8.
    Wolfgang Preisendanz charakterisiert dies als »Funktionsübergang von Dichtung und Publizistik«. (Wolfgang Preisendanz: Der Funktionsübergang von Dichtung und Publizistik. — In: ders.: Heinrich Heine. Werkstrukturen und Epochenbezüge. München 1973, S. 52).Google Scholar
  7. 13.
    Vgl. Edda Ziegler: Julius Campe. Der Verleger Heinrich Heines. Hamburg 1976. (Heine-Studien) S. 99.Google Scholar
  8. 16.
    Schneider [Anm. 7], S. 14; Höhn 2004, S. 186f; Bernd Kortländer: Heinrich Heine. Stuttgart 2003, S. 145–156.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2007

Authors and Affiliations

  • Sikander Singh
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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