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»Mein Herz, mein Herz ist traurig« und »Ich weiß nicht, was soll es bedeuten« — ein Vergleich. Strukturanalyse — Hermeneutik — Ideologiekritik

  • Klaus H. Kiefer
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Zusammenfassung

Der Einstieg in eine Heine-Unterrichtseinheit für die 9. Jahrgangsstufe1 erfolgt mit einem Bild, das einen »weltberühmten Popsänger« zeigt:2
Ob die Schüler die Modernisierung des »Lieder-Buch-Machers« durchschauen, ist schwer zu prognostizieren. Möglicherweise stellen sie Ähnlichkeiten mit Musikpoeten wie etwa Bob Dylan3 fest (wenn dieser überhaupt noch bekannt sein sollte). Erkennen die Schüler Heinrich Heine, so kann man zumindest nach den Verfremdungsverfahren der Photomontage fragen. Die Sonnenbrille — um die es dabei vor allem geht — als Zeichen von Differenz und Distanz wird ja heute gerne von Stars, Intellektuellen und auch Jugendlichen gebraucht … Das Heine-Bild ist die seitenverkehrte Wiedergabe eines Portraits von Gottlieb Gassen, während Heines Münchner Aufenthalt 1828 entstanden.4 Die Photomontage wiederum wurde anlässlich eines Schülerwettbewerbs zu Heines 200. Geburtstags 1997 von einer Düsseldorfer Werbeagentur angefertigt.

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Anmerkungen

  1. 6.
    Werner H. Preuß: Heinrich Heine und Lüneburg. Loreley am Lösegraben. Hamburg 1987, S. 80.Google Scholar
  2. 7.
    Was Schüler fragen könnten: »Harry« ist angeblich eine Reverenz vor einem englischen Geschäftsfreund des Vaters, möglicherweise klingt auch »Heymann« an, der Vorname des Großvaters väterlicherseits. Beides konnotiert auf jeden Fall »nicht-deutsch«, daher die Abkürzung H. auf den frühen Publikationen. Vgl. Joseph A. Kruse: Heinrich Heine. Suhrkamp BasisBiographie. Frankfurt a. M. 2005, S. 14.Google Scholar
  3. 9.
    Vgl. Ralf Schnell: Heinrich Heine zur Einführung. Hamburg 1996, S. 12 ff.Google Scholar
  4. 11.
    Die Komposition des Zyklus ist primär philologischen Interesses und kann hier vernachlässigt werden; vgl. dazu DHA I.2, 870–874. Klaus Briegleb (Hrsg.): Heinrich Heine: Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge. Frankfurt a. M., Leipzig 2005 berücksichtigt die entstehungsgeschichtliche Priorität von »Mein Herz, mein Herz ist traurig« allerdings nicht.Google Scholar
  5. 12.
    Jürgen Seidel: Harry Heine und der Morgenländer, Weinheim, Basel 1997; der Protagonist ist hier 18 Jahre alt.Google Scholar
  6. 13.
    Vgl. Brüder Grimm: Vorrede zu: Deutsche Sagen. Hrsg. v. Hans-Jörg Uther, Darmstadt 1993, Bd. I, S. 15–25, hier S. 15: »Das Märchen ist poetischer, die Sage historischer […]«; letztere »haftet« an einem Ort.Google Scholar
  7. 15.
    Clemens Brentano: Zu Bacharach am Rheine. — In: ders.: Werke in zwei Bänden: Unter. Mitwirk. v. Wolfgang Frühwald hrsg. v. Friedhelm Kemp. München 1972: Bd. I, S. 37–41. Das Gedicht steht ursprünglich im Kontext von Brentanos Roman »Godwi« (1802). Die relevante Quelle für Heine ist jedoch Aloys Schreiber: Die Jungfrau auf dem Lurley. — In: ders.: Handbuch für Reisende am Rhein von Schafhausen bis Holland, in die schönsten anliegenden Gegenden und an die dortigen Heilquellen. Heidelberg 1818 (2., verb. u. verm. Aufl.), S. 63–65 (abgedr. in: DHA I.2, 883–884; leicht verändert auch als »romantische Kunstsage« in: Deutsche Sagen, für die Sekundarstufe hrsg. v. Leander Petzold, Stuttgart 1977, S. 119–121); Heine hat das Reisehandbuch 1819–20 an der Universitätsbibliothek Bonn ausgeliehen.Google Scholar
  8. 18.
    Vgl. Otto Schober: Studienbuch Literaturdidaktik. Neuere Konzeptionen für den schulischen Umgang mit Texten, Analysen und Materialien, Kronberg/Ts. 1977, S. 35.Google Scholar
  9. 19.
    Vgl. Norbert Altenhofer: Ästhetik des Arrangements. Zu Heines »Buch der Lieder«. — In: Text + Kritik, Nr. 18/19 (1982; 4., völlig veränd. Aufl.), S. 16–32.Google Scholar
  10. 20.
    Vgl. Wolfgang Minaty (Hrsg.): Die Loreley. Gedichte, Prosa, Bilder. Ein Lesebuch, Frankfurt a. M. 1988Google Scholar
  11. u. Frank Rainer Max (Hrsg.): Undinenzauber. Geschichten und Gedichte von Nixen, Nymphen und anderen Wasserfrauen. Stuttgart 1991. Die Zahl der wesensverwandten Melusinen, Sirenen etc. ist unüberschaubar.Google Scholar
  12. 24.
    Der Begriff findet sich z. B. weder in Hartwig Schröder: Didaktisches Wörterbuch. Wörterbuch der Fachbegriff von »Abbilddidaktik« bis »Zugpferd-Effekt«. München, Wien 2001 (3., erw. u. akt. Aufl.) noch in Dietrich Homberger: Lexikon Deutschunterricht. Sprache — Literatur — Didaktik und Methodik. Stuttgart u. a. 2002.CrossRefGoogle Scholar
  13. 27.
    Vgl. Oliver Jahraus: Literaturtheorie. Theoretische und methodische Grundlagen der Literaturwissenschaft. Tübingen, Basel 2004, bes. S. 269 u. ö.Google Scholar
  14. 31.
    Vgl. Jens Malte Fischer: Lieber die Lieder. Heinrich Heine und seine Komponisten. — In Süddeutsche Zeitung, Nr. 40 (17. Februar 2006), S. 17; speziell zu Loreley-Vertonungen s.Google Scholar
  15. Heinrich Lindlar: Loreley-Report. Heinrich Heine und die Rheinlied-Romantik. Köln 1999, S. 103 ff.Google Scholar
  16. 32.
    Carl Valentin: Die Loreley. — In: ders.: Sturzflüge im Zuschauerraum. Der gesammelten Werke anderer Teil. Hrsg. v. Michael Schulte. München 1969, S. 101–102; davon gibt es auch eine Tonaufnahme: Gesamtausgabe Ton 1928–1947, 8 CDs, o. O.: Trikont 2002, CD 8.Google Scholar
  17. 33.
    Erich Kästner: Der Handstand auf der Loreley (Nach einer wahren Begebenheit). — In: ders.: Zeitgenossen, haufenweise. Gedichte. In Zus.arb. m. Nicola Brinkmann hrsg. v. Harald Hartung. München 1998, S. 182–183. Der Turner bricht sich das Genick, als er sich der heineschen »Loreley« erinnert.Google Scholar
  18. 35.
    Eugène Dupréel: Le problème sociologique du rire. — In: Revue philosopique. Bd. 106 (1928), S. 213–260, bes. S. 234, vgl. Anm. 1.Google Scholar
  19. 36.
    Vgl. Helmut J. Serve: Kreativität als Herausforderung an schulische Bildungsarbeit. — In: Bildung und Erziehung an der Schwelle zum dritten Jahrtausend. Multidisziplinäre Aspekte, Analyse, Positionen, Perspektiven. Hrsg. v. Norbert Seibert u. dems München 1994, S. 1137–1166.Google Scholar
  20. 37.
    Robert Gernhardt: Er liest im »Buch der Lieder«. — In: ders.: In Zungen reden. Stimmenimitationen von Gott bis Jandl. 3. Aufl. Frankfurt a. M. 2002, S. 52–53; auch als Aufnahme vorhanden, s. ders.: In Zungen reden. Stimmenimitationen von Gott bis Jandl. Mitschn. d. Lesung v. 3. Mai 2001 Würzburg, geles. v. Autor. München 2001.Google Scholar
  21. 40.
    Matthias Matussek: Pistolenknall und Harfenklang. — In: Der Spiegel, Nr. 7 (13. Februar 2006), S. 112–117, hier S. 112.Google Scholar
  22. 41.
    Vgl. Walter Schönau: Einführung in die psychoanalytische Literaturwissenschaft. Stuttgart 1991, S. 58.Google Scholar
  23. 42.
    Vgl. Gerd Mietzel: Wege in die Entwicklungspsychologie. Kindheit und Jugend. Weinheim 2002 (4., vollst. überarb. Aufl.), S. 386f;Google Scholar
  24. Rolf Oerter / Eva Dreher: Jugendalter. — In: Entwicklungspsychologie. Ein Lehrbuch. Hrsg. v. Rolf Oerter u. Leo Montada. Weinheim 1995 (3., vollst. überarb. u. erw. Aufl.), S. 310–395.Google Scholar
  25. 44.
    Das lyrische Ich ist keine Identifikationsfigur im Sinne eines »Verhaltensvorbildes«; vgl. Geert Hofstede, zit. n. Hans-Jürgen Lüsebrink: Interkulturelle Kommunikation. Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer. Stuttgart, Weimar 2005, S. 11.Google Scholar
  26. 45.
    S. Klaus H. Kiefer / Margit Riedel: Dada, Konkrete Poesie, Multimedia — Bausteine zu einer transgressiven Literaturdidaktik. Frankfurt a. M. u.a. 1998, bes. S. 7ff.Google Scholar
  27. 46.
    Vgl. Renate von Heydebrand / Simone Winko: Einführung in die Wertung von Literatur. Systematik — Geschichte — Legitimation. Paderborn u. a. 1996, S. 27. Die Autonomie des Werks ist freilich bloß eine heuristische Fiktion. Sobald ein Werk gelesen wird, in Gebrauch genommen wird, entsteht ein »misreading«. Zu diesem Begriff Harold Blooms vgl. The New Princeton Encyclopedia of Poetry and Poetics. Hrsg. v. Alex Preminger u. T. V. F. Brogan. Princeton 1993, S. 607f. u. Jeremy Hawthorn: A Concise Glossary of Contemporary Literary Theory. London u. a. 1992, S. 153 f.Google Scholar
  28. 48.
    Rolf Geißler zit. n. Elisabeth K. Paefgen: Einführung in die Literaturdidaktik. Stuttgart, Weimar 1999, S. 25.Google Scholar
  29. 49.
    Max Horkheimer / Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt a. M. 1971, S. 33.Google Scholar
  30. 52.
    Wilhelm Müller: Der Lindenbaum. — In: ders.: Die Winterreise und Die schöne Müllerin. Mit Zeichnungen von Ludwig Richter. Zürich 1984, S. 14–15. Die Bedeutung von Müller wird von Heine selbst bestätigt.Google Scholar
  31. 55.
    Dass dieser Begriff problematisch ist, betont zurecht Dieter Burdorf: Einführung in die Gedichtanalyse. Stuttgart, Weimar 1997 (2., überarb. u. akt. Aufl.), S. 194ff. Die begrifflichen Alternativen sind allerdings nicht überzeugend.Google Scholar
  32. 56.
    Diesbezügliche Überlegungen von Ulrike Brunotte: Ein absichtsvoll falsches Volkslied. Konstruktion und Kritik der Idylle in Heinrich Heines »Heimkehr III«. — In: HJb 32 (1992), S. 57–78, hier S. 59 erscheinen mir überzogen; ebenso wie ihre »überdrehte« Interpretation zu V. 15 (ebd., S. 67). Google Scholar
  33. 57.
    Vgl. Terry Eagleton: Ideology. An Introduction. London / New York 1991, S. 1f; Eagleton hat 16 Definitionen von »Ideologie« zusammengestellt, »currently in circulation«, von denen mehrere auf den gegebenen Fall zutreffen: (a) bis (d), (f), (i), (l) und (o), und das gilt für das lyrische Ich wie für den angelnden Knaben oder den auf und ab marschierenden Schutzmann, das gilt für den Schiffer wie für die Loreley. All ihr Tun ist »ideologisch«, und das des abbildenden Künstlers allemal. Für unsere Zwecke genügt hier Definition (b) »a body of ideas characteristic of a particular social group or class«.Google Scholar
  34. 59.
    Carl Einstein: Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders (1912). — In: ders.: Werke. Berliner Ausgabe. Bd. I: 1907–1918. Hrsg. v. Hermann Haarmann u. Klaus Siebenhaar. Berlin 1994, S. 92–130, hier S. 93.Google Scholar
  35. 62.
    Vgl. Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxie, Bern, Stutgart, Wien 1974 (4. Aufl.), S. 50ff.Google Scholar
  36. 63.
    Eines der bekanntesten Bildnisse ist Carl Joseph Begas’ »Die Lureley« (1835), Abb. 2 s. Mythos Rhein. Ein Fluß — Bild und Bedeutung. Katalog [Teilbd.], hrsg. v. Richard W. Gassen u. Bernhard Holeczek. Ausstellung Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen am Rhein, 12. Juni — 16. August 1992, S. 281. Man erinnere sich, warum Gotthold Ephraim Lessing zufolge Laokoon nicht schreien »durfte« (vgl. Lessing: Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie. — In: ders.: Werke und Briefe in zwölf Bänden. Hrsg. v. Wilfried Barner u. a. Bd. V/2: Werke 1766–1769. Frankfurt a. M.: 1990 (Bibliothek deutscher Klassiker, Bd. 57), S. 11–206, bes. S. 17) und warum Nahaufnahmen von Sängern und Sängerinnen bei Opern-Aufzeichnungen so unschön sind. Auch die gymnastische Übung, zugleich zu singen und sich zu kämmen (oder dabei gar ein Instrument zu spielen), stellt ein ästhetisches Problem dar — was erst à propos »Laokoon« Dada erkannte: »DADA hat Laokoon und Söhnen nach tausendjährigem Ringkampf mit der Klapperschlange endlich ermöglicht auszutreten.« (Hans Arp, zit. n. Raoul Hausmann: Am Anfang war Dada. M. e. Nachw. v. Karl Riha hrsg. v. dems. u. Günter Kämpf. Giessen 1980, S. 13. Zum selben Zeitpunkt (1916) parodiert Karl Valentin die »Loreley« wie folgt (ich zitiere eine von sechs Strophen [Anm. 32], Bd. II, S. 101): Viel tausend Jahr hock ich hier oben bei Sonnenschein, Regen und Schnee auf diesem steinigen Felsblock mir tut schon mein Rückgebäud weh. Ich singe und zupfe die Harfe, ich wüßt ja net, was i sonst tat, ich weiß nicht, was soll es bedeuten, das Lied wird mir jetzt schon bald fad!Google Scholar
  37. 66.
    Vgl. Umberto Eco: Einführung in die Semiotik. Autor. dt. Ausg. v. Jürgen Trabant. München 1972, S. 213. Die Zeichen können symbolischer oder ikonischer Natur sein; vgl. Winfried Nöth: Handbuch der Semiotik. Stuttgart, Weimar 2000 (2., vollst. neu bearb. u. erw. Aufl.), S. 178 ff.Google Scholar
  38. 68.
    Vgl. Roman Jakobson: Linguistik und Poetik (1960). — In: ders.: Poetik. Ausgewählte Aufsätze 1921–1971. Hrsg. v. Elmar Holenstein u. Tarcisius Schelbert. Frankfurt a. M. 1989 (2. Aufl.), S. 83–121, hier S. 107.Google Scholar
  39. 70.
    Nur so kann man die Verhältnismäßigkeit der Medientransformation von Text in Bild garantieren; zur Problematik der »Offenheit« vgl. Günter Waldmann: Produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Grundriss einer produktiven Hermeneutik. Theorie — Didaktik — Verfahren — Modelle. Baltmannsweiler 1999 (2. korr. Aufl.), S. 90ff.Google Scholar
  40. 71.
    Das entspricht dem ecoschen »Wahrnehmungsmodell«; vgl. Ulf Abraham: Vorstellungsbildung und Deutschunterricht. — In: Praxis Deutsch, Jg. 26 (1999), Nr. 154: Vorstellungs-Bildung, S. 14–22. Vgl. a. Kiefer: Zeichen — Wahrnehmung, Vorstellung, Sprache, Bild. Prolegomena zu einer Bildsemiotik und -didaktik. — In: Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 57 (2007): Wissensgenese an Schulen — Beiträge zu einer Bilddidaktik.Google Scholar
  41. 75.
    Vgl. Philippe Lejeune: Le pacte autobiographique. — In: Poétique, Bd. 14 (1973), S. 137–162.Google Scholar
  42. 77.
    Vgl. Maximilian Heine: Erinnerungen an Heinrich Heine und seine Familie. Von seinem Bruder. Berlin 1868, S. 67, der betont, die lyrische Szenerie passe »genau auf die damalige Lokalität des Lüneburger Walles«.Google Scholar
  43. 78.
    Vgl. Norbert Seel: Psychologie des Lernens. Lehrbuch für Pädagogen und Psychologen, München, Basel 2000, S. 193 ff. In der Regel haben weder Schüler noch Studenten eine Ahnung von Syllogismen; vgl. Kiefer: Interaktion — Abduktion — Transgression. Zur Semiotik der literarischen Interpretation in Schule und Hochschule. — In: Wirkendes Wort H 1 (2007), S. 79–96. Google Scholar
  44. 80.
    Jocelyne Kolb: Die Lorelei oder die Legende um Heine. — In: Gedichte von Heinrich Heine. Hrsg. v. Bernd Kortländer. Stuttgart 1995, S. 52–71, hier S. 66.Google Scholar
  45. 81.
    Nietzsche lässt den geprügelten Zauberer bekennen: »[…] Alles ist Lüge an mir; aber dass ich zerbreche — diess mein Zerbrechen ist ächt!« (Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen. — In: ders.: Kritische Studienausgabe in 15 Bänden. Hrsg. v. Giorgio Colli u. Mazzino Montinari, München u. a. 1980, Bd. IV, S. 319); zu Nietzsches Heine-Verehrung s. ders.: Ecce homo. Wie man wird, was man ist. Ebd., Bd. VI, S. 255–374, hier S. 286.Google Scholar
  46. 82.
    Jürgen Kolbe: Ich weiß nicht was soll es bedeuten. Heinrich Heines Loreley. Bilder und Gedichte. München, Wien 1976, S. 33.Google Scholar
  47. 92.
    Vgl. Heinz Antor: Ethnizität. — In: Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze — Personen — Grundbegriffe. Hrsg. v. Ansgar Nünning. Stuttgart, Weimar 1998, S. 136–137; dieser Ansatz, der nichts anderes ist als ein »völkischer«, nur mit anderen — postkolonialen — Vorzeichen, ist abzulehnen; zumindest der Literaturdidaktiker muss den Weg der Universalisierung gehen.Google Scholar
  48. 94.
    Die beiden schon genannten Biographien von Schnell [Anm. 9] und Kruse [Anm. 7] eignen sich auch für Schüler; vgl. auch Klaus Briegleb: Heinrich Heine. — In: Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Hrsg. v. Andreas B. Kilcher. Stuttgart, Weimar 2000, S. 213–219; allgemein zum Judentum s.Google Scholar
  49. Julius H Schoeps: Neues Lexikon des Judentums. Gütersloh 2000. In diesem Zusammenhang ist insbesondere ein fächerübergreifender Unterricht zu erwägen.Google Scholar
  50. 97.
    Ursula Jaspersen: Heinrich Heine. »Ich weiß nicht, was soll es bedeuten«. — In: Die deutsche Lyrik. Form und Geschichte. Interpretationen: Von der Spätantike bis zur Gegenwart. Hrsg. v. Benno von Wiese. Düsseldorf 1957, Bd. II, S. 128–133, hier S. 133.Google Scholar

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Authors and Affiliations

  • Klaus H. Kiefer
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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