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Heine, Handke und die Folgen

  • Hartmut Steinecke
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Zusammenfassung

»Zu Ehren ihres großen Sohnes, des Dichters Heinrich Heine, der mit seinem Werk der ganzen Menschheit gehört, stiftet die Landeshauptstadt Düsseldorf zu seinem 175. Geburtstag den Heine-Preis.« Diese Stiftung von 1971 war, trotz des heute etwas pathetisch klingenden Tones, eine kulturpolitische Tat. Zwar sieht der bestimmte Artikel (den Heine-Preis) nicht nur über den 1937–39 vom »Schutzverband deutscher Schriftsteller« in Paris verliehenen Heine-Preis hinweg, sondern auch — und das wohl demonstrativ — über den seit 1957 bestehenden Heine-Preis der DDR. (Auch Düsseldorf selbst hätte bereits fast einmal einen Heine-Preis gestiftet, der dann aber auf einmal — wieder — Immermann-Preis hieß.) Aber besser spät als nie. Die Entscheidungen über die Preisträger fanden nicht durchweg Beifall, aber auch nur selten fundierte Kritik. Einige der gekürten Schriftsteller — im letzten Jahrzehnt Hans Magnus Enzensberger, W. G. Sebald, Elfriede Jelinek, Robert Gernhardt — brachten dem Preis ein wachsendes Prestige. Um im Heine-Gedenkjahr 2006 den Preis auch finanziell in die Spitzengruppe deutscher Literaturpreise zu bringen, verdoppelte die Stadt die Summe auf 50.000 Euro — das verdient uneingeschränktes Lob.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2007

Authors and Affiliations

  • Hartmut Steinecke
    • 1
  1. 1.PaderbornDeutschland

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