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Ungarn

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Zusammenfassung

Die großen politischen Zäsuren in der ungarischen Nachkriegsgeschichte des 20. Jahrhunderts waren: die Umgestaltung des Landes im Oktober 1949 zu einer sozialistischen Volksrepublik; der Volksaufstand am 23. Oktober 1956 und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen im November desselben Jahres; schließlich die Öffnung der ungarischen Grenze im Mai 1989 zur freien Ausreise nach Österreich, wodurch eine Massenflucht von Bürgern aus der DDR in den Westen ermöglicht und der gesellschaftliche Umbruch in ganz Osteuropa unerhört beschleunigt wurde; schließlich in Ungarn selbst 1989/90 die Neukonstitution als demokratisch verfaßte Republik. Das intellektuelle und kulturelle Leben Ungarns war in diese Entwicklung unmittelbar involviert: zunächst durch dessen rigorose Reglementierung in der Diktatur der ungarischen Stalinisten um Mátyás Rákosi (1892–1971) und Ernő Gerő (1898–1980); seit Beginn der sechziger Jahre aber durch einen engagierten Beitrag zum Liberalisierungsprozeß des Landes und zu der schrittweisen Herauslösung Ungarns aus dem politischen, ideologischen und wirtschaftlichen System des von der Sowjetunion beherrschten Ostblocks.

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