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Religiöse Schriften in der Tradition der Kinder- und Bilderbibeln

  • Christine Reents
  • Christoph Melchior

Zusammenfassung

Im folgenden Beitrag geht es um die Entwicklung der Hauptgenres der Kinder- und Schulbibel im Untersuchungszeitraum anhand von Werken evangelischer, katholischer und jüdischer Provenienz (vgl. a. Reents 1989). Betrachtet werden biblische Spruchbücher, bibelnahe Paraphrasen und freie Erzählungen sowie Bilderbibeln. Sie repräsentieren nur einen kleinen Ausschnitt aus der langen Geschichte der Kinderbibeln, denn schon seit dem Spätmittelalter wurden biblische Texte in eine für Laien und Kinder verständliche Form gebracht und illustriert. Das 19. Jh. verfügte über ›wohlfeile‹ Longseller, aber auch neue Werke. Ein Novum in der Geschichte der Kinderbibel war das Zusammenwirken von romantischer Kunst, Erweckungstheologie und Anschauungspädagogik. Als die Innovation im Feld der religiösen Literatur kann das Alterswerk von Julius Schnorr von Carolsfeld, *Die Bibel in Bildern (Leipzig [1860]), gelten, deren Illustrationen bis heute in ungezählten Varianten verwendet werden. Dem Werk wird daher ein eigenes Profil gewidmet.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2008

Authors and Affiliations

  • Christine Reents
  • Christoph Melchior

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