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Regionale Lohndisparitäten und innerdeutsche Wanderungen im Kaiserreich

  • Hubert Kiesewetter
Chapter
Part of the Schriften des Zentralinstituts für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin book series (SZFB)

Zusammenfassung

Seit Beginn des industriellen Zeitalters, d. h. in Deutschland seit dem frühen 19. Jahrhundert, haben Lohnauseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zunehmend eine Rolle gespielt1. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, daß mit dem Wandel von einer agrarischen zu einer industriellen Gesellschaft die vormaligen engen rechtlichen und sozialen Beziehungen zwischen „Herrn und Knecht“2 sich auflösten. Andererseits war mit dem Prozeß der Modernisierung auch ein größeres Maß an Mobilität verbunden — Mobilität von Kapital und Arbeit. Die Naturalwirtschaft, d. h. die Wirtschaftsform, in der ein überwiegender Teil des Güteraustausches mit selbsterzeugten Produkten abgewickelt wurde, wurde mehr und mehr abgelöst durch eine andere Tauschwirtschaft: Güter gegen Geld und Geld gegen Güter. Damit wuchs die Bedeutung des Geldes als Tauschmittel in einem vorher nicht gekannten Ausmaß und infolgedessen auch die Wertschätzung von geldlicher Entlohnung. Der Geldlohn — obwohl er sich in den deutschen Regionen nicht mit gleicher Geschwindigkeit durchsetzte — ermöglichte den Arbeitern eine genauere Einschätzung von Arbeitsanforderungen und Bezahlung und damit auch eine bessere Wahlmöglichkeit. Die frühen „Lohnkämpfe“, vor allem im Bergbau und bei Handwerksgesellen, beruhten weitgehend auf dieser Einsicht — sich nämlich dagegen zu wehren, daß anscheinend gleiche Tätigkeiten unterschiedlich entlohnt wurden. Davon zu unterscheiden ist die Bestimmung eines „gerechten“ Lohns. Nicht die Frage eines wie auch immer zu definierenden „gerechten Lohns“ soll hier diskutiert werden, sondern die Lohndifferenzen zwischen mehreren deutschen Regionen. Ebensowenig wird auf die regionale Einkommensstruktur und -verteilung intensiv eingegangen3.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. die Aufsätze in: Streik. Zur Geschichte des Arbeitskampfes in Deutschland während der Industrialisierung, hrsg. v. Klaus Tenfelde/Heinrich Volkmann, München 1981; Heinrich Volkmann/ Jürgen Bergmann (Hrsg.), Sozialer Protest. Studien zu traditioneller Resistenz und kollektiver Gewalt in Deutschland vom Vormärz bis zur Reichsgründung, Opladen 1984 ( Schriften des Zentralinstituts für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin, Bd. 44 ).Google Scholar
  2. 2.
    Der sichtbarste Ausdruck dieser Entwicklung war die Aufhebung der Leibeigenschaft bzw. einer Vielzahl anderer feudaler Rechte und Restriktionen durch die Agrarreformen. Vgl. z. B. Werner Conze, Die Wirkungen der liberalen Agrarreformen auf die Volksordnung in Mitteleuropa im 19. Jahrhundert, in: Vierteljahrschrift für Sozial-und Wirtschaftsgeschichte, Bd. 38, 1951, S. 2–43.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. dazu Knut Borchardt, Regionale Wachstumsdifferenzierung in Deutschland im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung des West-Ost-Gefälles (1966), in: ders., Wachstum, Krisen, Handlungsspielräume der Wirtschaftspolitik, Göttingen 1982, S. 42–59, 246–248; Rainer Gömmel, Realeinkommen in Deutschland. Ein internationaler Vergleich (1810–1914), Nürnberg 1979; Volker Hentschel, Erwerbs-und Einkommensverhältnisse in Sachsen, Baden und Württemberg vor dem Ersten Weltkrieg (1890–1914), in: Vierteljahrschrift für Sozial-und Wirtschaftsgeschichte, Bd. 66, 1979, S. 26–73; Helmut Hesse, Die Entwicklung der regionalen Einkommensdifferenzen im Wachstumsprozeß der deutschen Wirtschaft vor 1913, in: Beiträge zu Wirtschaftswachstum und Wirtschaftsstruktur im 16. und 19. Jahrhundert, hrsg. v. Wolfram Fischer, Berlin 1971, S. 261–279; J. Heinz Müller/ Siegfried Geisenberger, Die Einkommensstruktur in verschiedenen deutschen Ländern 1874–1913 unter Berücksichtigung regionaler Verschiedenheiten, Berlin 1972; Thomas J. Orsagh, The Probable Geographical Distribution of German Income, 1882–1963, in: Quantitative Aspekte der Wirtschaftsgeschichte, hrsg. v. H. Giersch/H. Sauermann, Tübingen 1968, S. 280311.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. z. B. G. Bombach/S. L. Gabriel (Hrsg.), Löhne und Preise, Darmstadt 1957 (Lebendige Wirtschaft, Bd. 18); Wolfgang Gerss, Lohnstatistik in Deutschland. Methodische, rechtliche und organisatorische Grundlagen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin 1977 (Volkswirtschaftliche Schriften, H. 268); J. R. Hicks, The Theory of Wages, London 1963; Bernhard Külp, Lohnbildung im Wechselspiel zwischen politischen und wirtschaftlichen Kräften, Berlin 1965 (Volkswirtschaftliche Schriften, H. 84); Wolfram Mieth, Ein Beitrag zur Theorie der Lohnstruktur, Göttingen 1967.Google Scholar
  5. 5.
    Über das Verfahren der Lohnerhebungen durch die Berufsgenossenschaften und die jährlichen Veröffentlichungen des Reichsversicherungsamtes s. Ashok V. Desai, Real Wages in Germany 1871–1913, Oxford 1968, S. 4ff.Google Scholar
  6. 6.
    Verwiesen sei auf folgende Sammelbände zu dem Thema Industrialisierung und Region: Rainer Fremdling/Richard H. Tilly (Hrsg.), Industrialisierung und Raum. Studien zur regionalen Differenzierung im Deutschland des 19. Jahrhunderts, Stuttgart 1979 (Historisch-Sozialwissenschaftliche Forschungen, Bd. 7); Region und Industrialisierung. Studien zur Rolle der Region in der Wirtschaftsgeschichte der letzten zwei Jahrhunderte, hrsg. v. Sidney Pollard, Göttingen 1980 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Bd. 42); Entwicklungsprobleme einer Region: Das Beispiel Rheinland und Westfalen im 19. Jahrhundert, hrsg. v. Fritz Blaich, Berlin 1981 (Schriften des Vereins für Socialpolitik, N.F., Bd. 119); Hubert Kiesewetter/ Rainer Fremdling (Hrsg.), Staat, Region und Industrialisierung, Ostfildern 1985.Google Scholar
  7. 7.
    So Helmut Wagner, Die territoriale Gliederung Deutschlands in Länder seit der Reichsgründung. Eine politologische Studie zur Raumordnung, in: Studien zur territorialen Gliederung Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Hannover 1971, S. 1.Google Scholar
  8. 8.
    In manchen ökonomischen Analysen der Bundesrepublik Deutschland wird die Wirkungsmächtigkeit dieser historischen Voraussetzungen gering eingeschätzt oder ganz vernachlässigt. Dies führt zu falschen Einschätzungen oder zumindest unvollständigen Erklärungen. Vgl. dazu meinen Aufsatz: Das wirtschaftliche Gefälle zwischen Nord-und Süddeutschland in historischer Perspektive, in: Neues Archiv für Niedersachsen, Bd. 35, H. 4, 1986, S. 327–347.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. zu diesen Aspekten: Frank B. Tipton, Jr., Regional Variations in the Economic Development of Germany During the Nineteenth Century, Middletown/Conn. 1976; Klaus Megerle, Württemberg im Industrialisierungsprozeß Deutschlands. Ein Beitrag zur regionalen Differenzierung der Industrialisierung, Stuttgart 1982 (Geschichte und Theorie der Politik, Unterreihe A, Bd. 7); Hubert Kiesewetter, Industrialisierung und Landwirtschaft. Sachsens Stellung im regionalen Industrialisierungsprozeß Deutschlands im 19. Jahrhundert, Köln/Wien 1988 ( Mitteldeutsche Forschungen, Bd. 94 ).Google Scholar
  10. 11.
    Siehe z. B. Charles P. Kindleberger, Germany’s Overtaking of England, 1806 to 1914 (1975), in: ders., Economic Response. Comparative Studies in Trade, Finance, and Growth, Cambridge, Mass. 1978, S. 185–238; Volker Hentschel, Wirtschaft und Wirtschaftspolitik im wilhelminischen Deutschland. Organisierter Kapitalismus und Interventionsstaat?, Stuttgart 1978, S. 22 ff., 205 ff.; Hans Pohl, Wirtschafts-und sozialgeschichtliche Grundzüge der Epoche 1870–1914. Einführung in die Problematik, in: Sozialgeschichtliche Probleme in der Zeit der Hochindustrialisierung (1870–1914), hrsg. v. Hans Pohl, Paderborn/München/Wien/Zürich 1979, S. 13–55; Wolfram Fischer, Deutschland 1850–1914, in: Handbuch der europäischen Wirtschafts-und Sozialgeschichte, Bd. 5, hrsg. v. Wolfram Fischer, Stuttgart 1985, S. 357–442.Google Scholar
  11. 12.
    Diese Ansicht wird allerdings nicht allgemein geteilt. So sagt z. B. Helmut Böhme, Deutschlands Weg zur Großmacht. Studien zum Verhältnis von Wirtschaft und Staat während der Reichsgrundungszeit 1848–1881, Köln/ Berlin 1966, S. 212: „Für die wirtschaftliche und handelspolitische Entwicklung bedeutete die Reichsgründung keine Zäsur. Vielmehr sind vom wirtschaftspolitischen Standpunkt die Jahre 1866 bis 1876 als eine Einheit zu sehen, als eine Zeitspanne, die charakterisiert wurde durch die Dominanz der Handels-und Agrarinteressen in der Gesetzgebung in Preußen und den deutschen Ländern.“Google Scholar
  12. 13.
    Vgl. dazu meinen Aufsatz: Economic Preconditions for Germany’s Nation-Building in the Nineteenth Century, in: National-Building in Central Europe, hrsg. v. Hagen Schulze, Leamington Spa/Hamburg/New York 1987, S. 81–105; vgl. auch meine Habilitationsschrift: Industrialisierung und Landwirtschaft (Anm. 9).Google Scholar
  13. 14.
    Auf diese Diskussion wird hier nicht näher eingegangen. Vgl. Hans Rosenberg, Große Depression und Bismarckzeit. Wirtschaftsablauf, Gesellschaft und Politik in Mitteleuropa, Frankfurt a.M./Berlin/Wien 1976; S. B. S.ul, The Myth of the Great Depression, 1873–1896, London 1969.Google Scholar
  14. 15.
    Vgl. Gerd Hohorst, Von der Agrargesellschaft zum Industriekapitalismus: Der Kernprozeß der,demographischen Transition’ in Deutschland, in: Auswanderer-Wanderarbeiter-Gastarbeiter, hrsg. v. Klaus J. Bade, Bd. 1, Ostfildern 1984, S. 110–134; Arthur E. Imhof, Einführung in die Historische Demographie, München 1977; E. A. Wrigley, Bevölkerungsstruktur im Wandel. Methoden und Ergebnisse der Demographie, München 1969.Google Scholar
  15. 16.
    Für jede Provinz und jeden Staat wurde die Differenz der absoluten Bevölkerung der Jahre 1910 und 1871 errechnet und durch die entsprechende Fläche geteilt. Man könnte dies in Ermangelung eines besseren Begriffs „Flächenwachstum der Bevölkerung“ nennen.Google Scholar
  16. 17.
    Vgl. Walther G. Hoffmann u. a., Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, Berlin/Heidelberg/New York 1965, S. 33.Google Scholar
  17. 18.
    Siehe Kenneth D. Barkin, The Controversy Over German Industrialization 1890–1902, Chicago/ London 1970.Google Scholar
  18. 19.
    Vgl. Wolfram Fischer, Deutschland 1850–1914, in: Handbuch der europäischen Wirtschafts-und Sozialgeschichte, Bd. 5: Europäische Wirtschafts-und Sozialgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, hrsg. v. Wolfram Fischer, Stuttgart 1985, S. 410, Tab. 26a.Google Scholar
  19. 20.
    Bereits ausführlich erörtert bei Walther Hoffmann,Stadien und Typen der Industrialisierung. Ein Beitrag zur quantitativen Analyse historischer Wirtschaftsprozesse, Jena 1931 (Probleme der Weltwirtschaft, Bd. 54).Google Scholar
  20. 21.
    Vgl. Fischer, Deutschland (Anm. 19), S. 411, Tab. 26b.Google Scholar
  21. 22.
    Vgl. Rolf Wagenführ, Die Industriewirtschaft. Entwicklungstendenzen der deutschen und internationalen Industrieproduktion 1860 bis 1932, Berlin 1933.Google Scholar
  22. 23.
    Vgl. Megerle, Württemberg (Anm. 9), S. 71 ff., und meine Rezension dieses Buches, in: PVS-Literatur, Juni 1983, S. 65 f.Google Scholar
  23. 25.
    Die Differenz zwischen Tariflöhnen und Effektivlöhnen, die in der Zwischenkriegs- zeit eine erhebliche Rolle spielt, ist in der Zeit vor 1914 nicht von großer Bedeutung.Google Scholar
  24. 26.
    Vgl. Albin Gladen, Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland. Eine Analyse ihrer Bedingungen, Formen, Zielsetzungen und Auswirkungen, Wiesbaden 1974, S. 48 ff.Google Scholar
  25. 27.
    Gerss, Lohnstatistik in Deutschland (Anm. 24), S. 25 f.Google Scholar
  26. 28.
    Vgl. Franz Grumbach/ Heinz König, Beschäftigung und Löhne der deutschen Industriewirtschaft 1888–1954, in: Weltwirtschaftliches Archiv, Bd. 79, 1957, S. 126. Vor 1902 führen die Unfallversicherungsdaten nicht die tatsächlich verdienten Lohn-und Gehaltssummen an, sondern das „Arbeitseinkommen der Arbeiter und technischen Angestellten“ (Meister, Steiger usw.) in Industrie, mechanisiertem Handwerk und in der Verkehrswirtschaft, was im folgenden vereinfacht als „Löhne” bezeichnet wird. Ich habe in den Tabellen im Anhang die Zahl der Betriebe, die Arbeiterzahl und die Lohnbeträge für jedes Jahr aufgeführt.Google Scholar
  27. 29.
    Vgl. Hans J. Teuteberg/Günter Wiegelmann, Der Wandel der Nahrungsgewohnheiten unter dem Einfluß der Industrialisierung, Göttingen 1972 ( Studien zum Wandel von Gesellschaft und Bildung im Neunzehnten Jahrhundert, Bd. IlI).Google Scholar
  28. 30.
    Errechnet nach Gerd Hohorst/Jürgen Kocka/Gerhard A. Ritter, Sozialgeschichtliches Arbeitsbuch. Materialien zur Statistik des Kaiserreichs 1870–1914, München 1975, S. 45, Tab. 12.Google Scholar
  29. 32.
    Vgl. dazu Curt Goldschmidt, Über die Konzentration im deutschen Kohlenbergbau. Eine ökonomische Studie, Karlsruhe 1912; Carl-Ludwig Holtfrerich, Quantitative Wirtschaftsgeschichte des Ruhrkohlenbergbaus im 19. Jahrhundert — Eine Führungssektoranalyse, Dortmund 1973; Heinrich Imbusch, Arbeitsverhältnis und Arbeiterorganisationen im deutschen Bergbau. Eine geschichtliche Darstellung (1908), Nachdruck Berlin/Bonn 1980; Hans G. Kirchhoff, Die staatliche Socialpolitik im Ruhrbergbau 1871–1914, Köln/Opladen 1958; Ludwig Poth, Die Stellung des Steinkohlenbergbaus im Industrialisierungsprozeß unter besonderer Berücksichtigung des Ruhrgebietes, Berlin 1971.Google Scholar
  30. 33.
    Vgl. Grumbach/König, Beschäftigung und Löhne (Anm. 28), S. 140ff., Tab. 7, 8 und 9.Google Scholar
  31. 34.
    Vgl. dazu die Erläuterungen im Anhang.Google Scholar
  32. 35.
    Hohls, Die regionale Differenzierung der Nominallöhne im Deutschen Reich (Anm. 24).Google Scholar
  33. 38.
    Es kann hier nicht erörtert werden, ob Stunden-, Tages-, Wochen-, Monats-oder Jahreslöhne die geeignetste Einheit für Lohnvergleiche darstellen. Die Arbeiter im 19. Jahrhundert rechneten wohl überwiegend bei ihren Haushaltsbudgets in Zeitspannen von nicht mehr als einer Woche. Vgl. dazu meinen Aufsatz: Regional Disparities in Wages: the Cotton Industry in Nineteenth-century Germany — Some Methodological Considerations, in: Disparities in Economic Development since the Industrial Revolution, hrsg.Google Scholar
  34. 39.
    Dazu gehören Hamburg, Lübeck, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz und das Fürstentum Lübeck.Google Scholar
  35. 40.
    Vgl. Peter Marschalck, Deutsche Überseewanderung im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur soziologischen Theorie der Bevölkerung, Stuttgart 1973, S. 35 ff. ( Industrielle Welt, Bd. 14 ).Google Scholar
  36. 41.
    Angaben jeweils in Tausend und in Prozent der Gesamtauswanderung.Google Scholar
  37. 42.
    Den Wechsel zwischen Aus-und „unechtem“ Einwanderungsland beschreibt Klaus J. Bade, Transnationale Migration und Arbeitsmarkt im Kaiserreich: Vom Agrarstaat mit starker Industrie zum Industriestaat mit starker agrarischer Basis, in: Historische Arbeitsmarktforschung, hrsg. v. Toni Pierenkemper/Richard Tilly, Göttingen 1982, S. 182— 211.Google Scholar
  38. 44.
    und 6 sowie meinen Aufsatz: Regionale Industrialisierung in Deutschland zur Zeit der Reichsgründung. Ein vergleichend-quantitativer Versuch, in: Vierteljahrschrift für Sozial-und Wirtschaftsgeschichte, 73. Bd., 1986, S. 38ff. und Tab. 1, S. 46–49.Google Scholar
  39. 45.
    Vgl. die Erläuterungen II im Anhang.Google Scholar
  40. 47.
    Ich danke Andreas Kussmann und Sabine Hillebrecht für ihre Mithilfe bei der Zusammenstellung und Berechnung der Lohndaten des Reichsversicherungsamtes. — Rüdiger Hohls, der an einer Dissertation über Löhne und Gehälter in Deutschland 1880–1980 arbeitet, hat dankenswerterweise eine Reihe statistischer Verbesserungsvorschläge und kritische Anmerkungen gemacht. Da dieser Aufsatz während eines Forschungsaufenthalts an der University of Illinois at Urbana-Champaign in den USA geschrieben wurde, konnte ich leider nur einen Teil davon berücksichtigen.Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1989

Authors and Affiliations

  • Hubert Kiesewetter

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