Strukturintegration in Prozeßmodellen

  • Michael Rosemann
Part of the Schriften zur EDV-Orientierten Betriebswirtschaft book series (SCHEB)

Zusammenfassung

Als determinierend für die Systemkomplexität im weiteren Sinne wurden die Anzahl an Elementen und Beziehungen sowie deren Verschiedenartigkeit genannt. Nachdem mit den GoM in Kapitel 3 Gestaltungsempfehlungen zur Eingrenzung der Modellierungsvielfalt entworfen wurden, steht in Kapitel 4 mit der Integration von Prozeßmodellen (Prozeßstrukturintegration) ein Konzept zur Reduktion der durch die Modellanzahl bedingten Komplexität im Vordergrund. Zwischen den GoM und der Modellintegration besteht folgender Zusammenhang: Durch die Berücksichtigung der GoM reduziert sich die Anzahl möglicher Modellausprägungen. Dies vereinfacht die Identifikation identischer bzw. ähnlicher Prozeßmodelle und unterstützt damit die Modellintegration. Weiterhin bilden die GoM einen Kriterienkatalog, auf den bei der Alternativenbewertung innerhalb der Modellintegration referenziert werden kann. Hierzu zählt beispielsweise die Priorisierung einer Modellierungsvariante, wenn zwei semantisch richtige, jedoch unterschiedlich dargestellte Modellausschnitte integriert werden sollen.

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Literatur

  1. 1.
    Von dem Begriff der Integration ist der der Integrität abzugrenzen, der die Korrektheit (insbesondere von Daten) beschreibt. Zur Datenintegrität vgl. z. B. Date (1995), S. 440–456.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Heilmann (1989), S. 46: „Integration ist ein zentraler Begriff der Wirtschaftsinformatik.“Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Heilmann (1962); Mertens (1966).Google Scholar
  4. 4.
    DUDEN: Etymologie (1989), S. 307. Demnach leitet sich die Vokabel Integration aus dem lat. Integer (unberührt, unversehrt, ganz) sowie von integrare (lat., heil, unversehrt machen, wiederherstellen) ab. Im Falle der Wiederherstellung eines Ganzen wird, insbesondere bei der Zurticknahme tayloristischer Arbeitsorganisationen, häufig von Reintegration gesprochen.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Heinrich, Roithmayr (1995), S. 271; Rautenstrauch (1993), S. 23f., mit weiteren Literaturhinweisen.Vgl. auch Picot, Reichwald (1991), S. 286: „Ist eine Integration dadurch gegeben, daß die Informations-und Kommunikationssysteme […] untereinander Informationen austauschen oder auf der Basis gleicher Daten und Informationen arbeiten.“ Vgl. aber auch Scholz-Reiter (1991), S. 30, der die Kopplung von Komponenten ausdrücklich von der Integration unterscheidet.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Scheer (EDV) (1990), S. 46. Vgl. auch Frese (1995), S. 122–124.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Nordsieck (1972), S. 67: „Die notwendige Ergänzung einer jeden Differenzierung ist immer dieIntegration.“Google Scholar
  8. 8.
    Die nachstehenden Ausfilhrungen sind weitgehend angelehnt an die Ordnungen von Heilmann (1989);Krcmar (1991); Mertens, Holzner (1992); Schumann (1992), S. 6–18; Heinrich (1994), S. 162–170, bzw. Mertens (1995), S. 1–18. Vgl. auch Frank (1994), S. 22–26.Google Scholar
  9. 9.
    Zusätzlich unterscheidet Mertens die Methodenintegration und die Programmintegration. „Methodenintegration heißt, daß die benutzten Methoden zu kombinieren und als `Paket’ zu sehen sind.“ Mertens (1995), S. 3. Als Beispiel fährt er an, daß die Algorithmen zur Absatzprognose die Losgrößenbestinvnung miteinbeziehen sollten. Dabei handelt es sich um die Integration im Sinne integrierter Planungsmodelle der Betriebswirtschaftslehre, die hier nicht problematisiert werden soll. Größere Bedeutung für die Wirtschaftsinformatik besitzt ein Verständnis der Methodenintegration, wonach diese die Nutzung gleicher Objekttypen durch unterschiedliche (Modellierungs-)Methoden beschreibt. Vgl. Jost (1994), S. 91f. Die Programmintegration beschreibt eher die Ebene der Integration (Informationssystem) denn einen disjunkten Integrationsgegenstand. Aus diesem Grund wird sie innerhalb der Ausführungen zur Integrationsrealisierung (Kapitel 4.2.2.4) diskutiert.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Scheer (CIM) (1990), S. 2–5. Vgl. auch Becker, Rosemann (Logistik) (1993), S. 12–26.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. z. B. Becker (1991), S. 166–168.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Raasch (1991), S. 46. Backhaus (1992), S. 402, sieht in der „Kommunikation das Rückgrat der Integration.“Google Scholar
  13. 13.
    Ein Vergleich der Datenintegration mittels Konverter-und Datenbankansatz findet sich (für CIM-Anwendungen) bei Harder (1990), S. 267ff.Google Scholar
  14. 14.
    Harder (1990), S. 265, bezeichnet Datenbanksysteme in diesem Kontext als „Integrationsvehikel“. Raasch sieht in der Datenintegration eine notwendige Voraussetzung für die Existenz der Funktionsintegration. Vgl. Raasch (1991), S. 46.In diesem Sinne verstehen Krcmar (1991), S. 7, und Mertens (1995), S. 1, die Prozeßintegration. Mertens (1995), S. 1, spricht von einer Verbindung der Prozesse miteinander.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Becker, Rosemann (Logistik) (1993), S. 103–105.Google Scholar
  16. 16.
    Eine Darstellung der beiden Arten der Funktionsintegration findet sich insbesondere bei Becker (1991),S. 180–191.Google Scholar
  17. 17.
    Scholz-Reiter 0991), S. 31.Google Scholar
  18. 18.
    Deshalb ist die Festlegung der Laufreihenfolge von Programmen, in der Mertens (1995), S. 3, eine Form der Programmintegration sieht, als implementierungsnaher Aspekt der Prozeßintegration zu verstehen.Google Scholar
  19. 19.
    Vgl. auch Pietsch, Steinbauer (1994), S. 503. Bullinger, Fröschle, Brettreich-Teichmann (1993), S. 230Google Scholar
  20. 20.
    diskutieren die Prozeßintegration im Sinne einer unternehmensübergreifenden gemeinsamen Leistungserstellung. Keller, Popp (1995), S. 50, verstehen unter Prozeßintegration die Durchgängigkeit eines Prozesses über alle betrieblichen Funktionalbereiche.Google Scholar
  21. 21.
    Kreditoren werden bezüglich ausstehender Gutschriften gemahnt.Google Scholar
  22. 22.
    In Relation zu den anderen Integrationsgegenständen wird die Objektintegration vergleichsweise seltenproblematisiert. Vgl. z. B. Krcmar (1991), S. 7 u. S. 9f.Google Scholar
  23. 23.
    Die Informationspyramide unterteilt integrierte Informationssysteme in der Horizontalen nach Funktionalbereichen (z. B. Produktion, Technik, Beschaffung, Vertrieb, Personaleinsatz) und in der Vertikalen nach dem Grad der Informationsverdichtung (operative Systeme, wertorientierte Abrechnungssysteme, Berichts-und Kontrollsysteme, Analysesysteme, Planungs-und Entscheidungssysteme). Vgl. Scheer (1995), S. 5. Vgl. auch Mertens (1995), S. 5, der eine Unterteilung in Administrations-, Dispositions-, Planungs-und Kontrollsysteme vornimmt.Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. ausführlicher hierzu Scheer (EDV) (1990), S. 28–34; Fischer (1992), S. 40–45; Schumann (1992), S. 14–18. Die horizontale und vertikale Integration besitzen darüber hinaus auch eine organisatorische Ausgestaltung. Vgl. Backhaus, Weiss (1992), S. 73f.Google Scholar
  25. 25.
    „Bei der temporalen Integration steht das korrekte Ineinandergreifen von Teilanwendungen mit unterschiedlicher Fristigkeit im Vordergrund.“ Heilmann (1989), S. 49. Nach Kranar (1991), S. 7, bezieht sich die temporale Integration „auf die Kette der zeitlich aufeinanderfolgenden Funktionsausübungen (Prozeß).” Bei einer derartigen Begriffsbestimmung entspricht sie der Prozeßintegration im Sinne des Verbindens.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. Heinrich (1994), S. 165.Google Scholar
  27. 27.
    Vgl. auch die Unterteilung in interne und externe Integration bei Lehmann (1969), Sp. 769.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. z. B. Szyperski, Klein (1993).Google Scholar
  29. 29.
    Kosiol (1976), S. 21 (kursive Schreibweise im Original). Vgl. auch Lehmann (1969), Sp. 773: „Die Integration kann [..] als wesensbestimmendes Merkmal der Organisation bezeichnet werden“ sowie Nordsieck (1972), S. 68: „ist er (der Betrieb, M. R.) ein einheitlicher Organismus, für den das Entwicklungsgesetz der Differenzierung und Integration bestimmend ist.”Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Schanz (1994), S. 188f.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Becker (1991), S. 173–179. Becker nennt als Beispiel ein Lagerverwaltungsmodul, das potentiell von der Materialwirtschaft, der Auftragsabwicklung, der Fertigungssteuerung, der Instandhaltung, der Arbeitsund der Prüfplanung genutzt werden kann.Google Scholar
  32. 32.
    Heinrich (1994), S. 164, versteht unter Sicherungsintegration „die Integration der Maßnahmen zur Systemsicherung in einem einheitlichen Sicherungssystem.“Google Scholar
  33. 33.
    So Heinrich (1994), S. 163.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. beispielsweise Becker (1991), S. 195–202.Google Scholar
  35. 35.
    Vgl. Endl, Fritz (1992). Sie skizzieren an einem praktischen Beispiel eine Vorgehensweise zum Abgleich eines unternehmensspezifischen Datenmodells der Standardsoftware SAP R/2 (erstellt durch Reengineering der physischen Datenstrukturen) mit einem bestehenden Untemehmensdatenmodell.Google Scholar
  36. 36.
    Vgl. Becker (1991), S. 169–172. Der allgemeine Begriff der Strukturintegration ist dem Begriff der Datenstrukturintegration entlehnt.Google Scholar
  37. 37.
    Die Vokabel Prozeßstruktur bezieht sich hier auf Strukturen in Informationsmodellen. Sie ist nicht mit derGoogle Scholar
  38. 38.
    Prozeßstruktur im Sinne Kosiols zu verwechseln, unter der er die Ablauforganisation subsumiert. Vgl. Kosiol (1976), S. 187. Vgl. auchGoogle Scholar
  39. 39.
    Vgl. auch Kleinsorge (1994), S. 55: „Gibt es mehrere gleiche Prozesse im Unternehmen, beispielsweise an verschiedenen Standorten, so soll es nur einen Eigner für diesen Prozeß geben.“ Ulrich (1968), S. 158. Vgl. Kosiol (1976), S. 41–79.Google Scholar
  40. 40.
    Zur Bedeutung der Partizipation bei der Informationsmodellierung vgl. Krallmann (1994), S. 27–31.Google Scholar
  41. 41.
    Vgl. Kapitel 1.2, S. 13.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. auch Batini, Lenzerini, Navathe (1986), S. 330–334; Vossen (1994), S. 50; Galler, Hagemeyer, Scheer (1995).Google Scholar
  43. 43.
    Zum Begriffspaar Modell-und Systemexperte vgl. Müller-Merbach (1989), Sp. 1169.Google Scholar
  44. 44.
    Vgl. ausffihrlich hierzu Priemer (1995).Google Scholar
  45. 45.
    Es erfolgt keine explizite Thematisierung weiterer potentieller Vorteile wie der denkbaren Erstellung prozeßorientierter Betriebstypologien auf der Basis identifizierter Prozeßstrukturanalogien. Derartige Betriebstypologien könnten als additive Kriterien zur Klassifizierung von Unternehmen nach der Art ihrer (Geschäfts-)Prozesse verwendet werden.Google Scholar
  46. 46.
    Vgl. Frakes, Isoda (1994), S. 17. Castano, De Antonellis, Zonta (1992), S. 121, sprechen vom design by reuse paradigm.Google Scholar
  47. 47.
    „Eine Geschäftsprozeßvariante ist eine Variante der Abwicklung einer betrieblichen Leistung.“ Popp (1995), S. 6.Google Scholar
  48. 48.
    Becker (1995), S. 142, sieht beispielsweise, wenn der „Aufgabenträger oder die Ressourcen in zwei Teilprozessen unterschiedlich sind, [..] zumindest potentiell Tatbestände gegeben, die die redundante Modellierung dieser Teilprozesse nicht notwendigerweise ausschließen.“Google Scholar
  49. 49.
    Vgl. hierzu z. B. Striening (1988), S. 164–172.Google Scholar
  50. 50.
    Vgl. Scherr (1993), S. 88f.Google Scholar
  51. 51.
    Komplexitätskosten werden nach herrschender Meinung als korrelierend mit der Produkt-bzw. Variantenvielfalt angesehen. Vgl. ausführlich Becker (1992). Vgl. auch v. Eiff (1994), S. 364; Gaitanides, Mtiffelmann (1995), S. 344.Google Scholar
  52. 52.
    Die Tatsache, daß die Abstraktion sowie die mit ihr verbundene Gefahr eines Informationsverlustes die Verwaltung eines zusätzlichen Modells motiviert, ist ausschlaggebend dafür, daß hier das Begriffspaar substitutiv-abstrahierend anstatt des naheliegenderen Begriffspaars substitutiv-additiv verwendet wird.Google Scholar
  53. 53.
    Spaccapietra, Parent (1994), S. 259, sprechen diesbezüglich von improved user satis%action. Vgl. Sandkühler (1990), S. 101f. Vgl. z. B. Adam (1993), S. 44.Google Scholar
  54. 54.
    Beim Analogieschluß wird von der Ähnlichkeit in bestimmten Eigenschaften auf Ähnlichkeit auch in anderen Eigenschaften geschlossen. Vgl. Sandkühler (1990), S. 102.Google Scholar
  55. 55.
    Vgl. Spaccapietra, Parent (1994), S. 262: „A correspondence assertion is a declarative statement […] asserting that the semantics of some piece of [..] structure in one view is somehow related to the semantics of some piece of [..] structure in another view.“ In der Literatur findet sich auch der Begriff der semantic similarity relation. Vgl. Song, Johannesson, Bubenko (1992), S. 98.Google Scholar
  56. 58.
    Auf den Vergleich von Entscheidungstabellen, die durch ET-Operatoren substituiert werden, wird nicht näher eingegangen. Zur Integration von Entscheidungstabellen vgl. Platz (1988), S. 147–172.Google Scholar
  57. 59.
    Vgl. Castano, De Antonellis, Zonta (1992), S. 130.Google Scholar
  58. 60.
    Vgl. auch Larson, Navathe, Elmasri (1989), S. 453f.; Spaccapietra, Parent (1994), S. 263.Google Scholar
  59. 61.
    Vgl. auch Larson, Navathe, Elmasri (1989), S. 462.Google Scholar
  60. 62.
    Strenggenommen müßte hier von einem Informationsobjekttyp gesprochen werden.Google Scholar
  61. 63.
    Die Beurteilung der Integrationsrelevanz anhand der einem Modell bzw. einem Informationsobjekt zuordenbaren Ausprägungen wird als Betrachtung des Real World State diskutiert. Vgl. Larson, Navathe, Elmasri (1989), S. 456f.Google Scholar
  62. 64.
    Zu den Attributen von Funktionen und Ereignissen vgl. Kapitel 2.3.4, Abb. 2.13, S. 67.Google Scholar
  63. 65.
    Zu den Problemen dieser Vorgehensweise vgl. Priemer (1995), S.Google Scholar
  64. 67.
    Hierzu zählen z. B. Alternativarbeitspläne.Google Scholar
  65. 68.
    Die Klassifikation von Funktionen und Ereignissen wird in Kapitel 4.5.1.3 ausgeführt.Google Scholar
  66. 69.
    View Integration bezeichnet die Integration unterschiedlicher Datenmodellausschnitte zu einem konzeptionellen Schema (global view). Zu einem Überblick über die Arbeiten zum Thema View Integration für den Zeitraum von 1986–1994 vgl. Ilunstock, Stickel (1994). Für den Zeitraum davor vgl. Batini, Lenzerini, Navathe (1986). Von der View Integration ist die Database Integration abzugrenzen, welche die Erstellung eines globalen Schemas aus einer Menge an verteilten Datenbanken beinhaltet. Als Oberbegriff über View Integration und Database Integration wird der Begriff der Schema Integration verwendet.Google Scholar
  67. 70.
    Vgl. Priemer (1995), S. 223–296.Google Scholar
  68. 71.
    Vgl. Embly, Kurtz, Woodfield (1992), S. 217–235.Google Scholar
  69. 72.
    Die Bezeichnung der einzelnen Konfliktarten ist in der Literatur nicht einheitlich. Die im Rahmen dieser Arbeit verwendeten Konfliktbezeichnungen orientieren sich an der Einteilung von Hars (1994), S. 194206.Google Scholar
  70. 73.
    Vgl. z. B. Baumgarten (1990), S. 66f.Google Scholar
  71. 75.
    Vgl. hierzu auch Khalfallah (1994), S. 55–89.Google Scholar
  72. 76.
    Vgl. Batini, Ceri, Navathe (1992), S. 122. Vgl. auch Stickel et al. (1995), S. 209.Google Scholar
  73. 77.
    Vgl. Batini, Ceri, Navathe (1992), S. 122.Google Scholar
  74. 78.
    Vgl. Navathe, Gadgil (1982), S. 144 u. S. 146; Batini, Lenzerini, Navathe (1986), S. 340.Google Scholar
  75. 79.
    Vgl. Stickel (1994), S. 8–11.Google Scholar
  76. 80.
    Vgl. Kapitel 3.4.2, S. 130ff.Google Scholar
  77. 81.
    Vgl. hierzu die Übersicht bei Batini, Lenzerini, Navathe (1986), S. 343. Vgl. auch Batini, Ceri, NavatheGoogle Scholar
  78. 82.
    Zu Typkonflikten in EPKs vgl. ausführlich Kapitel 4.5.2.(1992), S. 122; Spaccapietra, Parent (1994), S. 270. Die innerhalb der View Integration präferierte binäre Integration wird auch für die Prozeßstrukturintegration postuliert, da sie die geringere Komplexität aufweist.Google Scholar
  79. 83.
    Vgl. Ortner (1985), S. 22. Zur Begriffsextension bzw. -intension vgl. auch Bullmann (1990), S. 232f. u. S. 346f.Google Scholar
  80. 84.
    Scholz, Vrohlings (Struktur) (1994), S. 41f., fordern eine einheitliche Prozeßsprache, deren Ausgestaltung sie jedoch nur unzureichend operationalisieren (z. B. Verwendung von Substantiv und Verb, möglichst wenig Fachausdrücke).Google Scholar
  81. 85.
    Vgl. Spaccapietra, Parent (1994), S. 259.Google Scholar
  82. 86.
    Vgl. auch Batini, Lenzerini (1984), S. 654: „The solutionconsists in changing properly the names of the involved objects.“Google Scholar
  83. 87.
    Vgl. Bußmann (1990), S. 763. Vgl. Ortner, Söllner (1989), S. 36.Google Scholar
  84. 88.
    Zur Abgrenzung von Homonymie und Polysemie vgl. Lyons (1983), S. 168–186. Auf das etymologische Kriterium als Abgrenzungskriterium wird wegen seiner fehlenden Präzision nicht eingegangen.Google Scholar
  85. 89.
    Vgl. Hars (1994), S. 180–189, der die lexikalische Analyse auf Datenmodelle anwendet. Vgl. Auch Castano, De Antonellis, Zonta (1992), S. 126–129.Google Scholar
  86. 90.
    Eine genaue Beschreibung des Algorithmus in Form eines Struktogramms findet sich bei Hars (1994), S. 183.Google Scholar
  87. 91.
    Vgl. auch Castano, De Antonellis, Zonta (1992), S. 122, die generell für einen Verzicht auf Artikel, unnötige Präpositionen u. ä. plädieren.Google Scholar
  88. 92.
    Vgl. Hars (1994), S. 188f.Google Scholar
  89. 93.
    Vgl. Bußmann (1990), S. 398–400.Google Scholar
  90. 94.
    Vgl. Hoffmann, Scheer, Backes (1992); Hoffmann, Wein, Scheer (1993), S. 6f.; Priemer (1995), S. 233–238. Zur Ereignisklassifikation vgl. auch Fischer (1992), S. 138f.Google Scholar
  91. 95.
    Vgl. Hoffmann, Kirsch, Scheer (1993), S. 22; Priemer (1995), S. 193f.Google Scholar
  92. 96.
    Vgl. auch das Metamodell in Kapitel 3.4.1.1, Abbildung 3.16, S. 122f.Google Scholar
  93. 97.
    Vgl. auch Priemer (1995), S. 193, der die Ausprägung interaktiv in Eingabe, Entscheidung und Ausgabe spezialisiert.Google Scholar
  94. 98.
    Vgl. Kosiol (1976), S. 56–62.Google Scholar
  95. 99.
    Vgl. Miller (1995), S. 76.Google Scholar
  96. 100.
    Vgl. Batini, Lenzerini (1984), S. 656; Batini, Ceri, Navathe (1992), S. 124.Google Scholar
  97. 10l.
    Vgl. Hars (1994), S. 194.Google Scholar
  98. 102.
    Zu einem Beispiel vgl. Back-Hock et al. (1994), S. 416f.Google Scholar
  99. 103.
    Vgl. Kirsch (Methoden) (1995), S. 4–59f.; Konventionenbuch (1995), S. 2–74–2–79.Google Scholar
  100. 104.
    Auf die Begriffsanalyse, innerhalb derer vor der Modellierung anhand von schriftlichen Unterlagen, Interviews oder Beobachtungen ein verbindlicher Begriffskatalog erstellt wird, wird nicht weiter eingegangen. Vgl. hierzu Back-Hock et al. (1994), S. 415–421.Google Scholar
  101. 105.
    Vgl. auch die These von Endl, Fritz (1992), S. 39: „Langfristig wird der Begriffs-Wirrwarr durch die Übernahme der Standardsoftware-Terminologie vermindert.“Google Scholar
  102. 106.
    Zur Vagheit von Begriffen vgl. Ortner, Söllner (1989), S. 36.Google Scholar
  103. 107.
    Vgl. Osterle, Brenner (1986), S. 58. Vgl. auch Szidzek (1993), S. 55–58.Google Scholar
  104. 108.
    Vgl. Frank (1994), S. 50f.Google Scholar
  105. 109.
    Vgl. Back-Hock et al. (1994), S. 417.Google Scholar
  106. 110.
    Vgl. hierzu Bußmann (1990), S. 314.Google Scholar
  107. 111.
    Vgl. Batini, Lenzerini (1984), S. 656; Batini, Ceri, Navathe (1992), S. 124.Google Scholar
  108. 112.
    Vgl. Batini, Lenzerini, Navathe (1986), S. 345f.Google Scholar
  109. 113.
    Vgl. z. B. Kirsch (Modellierung) (1995), S. 1–62ff.Google Scholar
  110. 114.
    Hinsichtlich des eingesetzten Modellierungstools wird hingegen von Restriktionen abgesehen.Google Scholar
  111. 115.
    Vgl. hierzu Bars (1994), S. 30f.Google Scholar
  112. 116.
    Vgl. z. B. Elmasri, Navathe (1994), S. 60.Google Scholar
  113. 117.
    Dabei ist allerdings der mit einem etwaigen Wechsel der Software verbundene Migrationsaufwand in der Begriffswelt zu beachten.Google Scholar
  114. 118.
    Vgl. auch Martin (1990), S. 260, der generell die Aufnahme des Wer, Wann und Wo in die Funktionsbezeichnung ablehnt.Google Scholar
  115. 119.
    Zur Unterscheidung von Synonymen und spezialisierten Informationsobjekten in Datenmodellen vgl. Storey et al. (1994), S. 227f.Google Scholar
  116. 120.
    Anders Hoffmann, Kirsch, Scheer (1993), S. 4f., welche die Bezeichnung `Objekt + Verb im Partizip Perfekt’ fordern.Google Scholar
  117. 121.
    Vgl. auch DUDEN: Grammatik (1984), S. 177: „[…] handelt es sich dabei (gemeint ist das Aktiv, M. R.) um die für den deutschen Satz charakteristische Blickrichtung, die den Träger [..1, den Urheber des Geschehens zum Ausgangspunkt macht“. Der Imperativ Passiv stellt eine altertümliche Formulierung dar, die sich nicht anbietet (z. B. `Beleg, sei gebucht’).Google Scholar
  118. 122.
    Vgl. DUDEN: Grammatik (1984), S. 176, mit weiteren Literaturverweisen. Danach werden in Texten der deutschen Gegenwartssprache zu 93% Aktivkonstruktionen und nur zu 7% passivische Ausdrücke verwendet.Google Scholar
  119. 123.
    Vgl. hierzu DUDEN: Grammatik (1984), S. 174f.Google Scholar
  120. 124.
    DUDEN: Grammatik (1984), S. 186.Google Scholar
  121. 125.
    Exakt handelt es sich bei der Ereignisbenennung in Form `Prozeßobjekt + sein + Verb im zu-Infinitiv’ um eine Konkurrenzform des Vorgangspassivs. Vgl. DUDEN: Grammatik (1984), S. 184. Vgl. Hars (1994), S. 196.Google Scholar
  122. 126.
    Die Benennung der einzelnen Konfliktarten ist in der Literatur nicht einheitlich. Spaccapietra, ParentGoogle Scholar
  123. 127.
    S. 259, und Dupont (1994), S. 516, bezeichnen den hier als Typkonflikt definierten Konflikt als structural conflict. Batini, Lenzerini (1984), S. 346, sehen in Typkonflikten eine Ausprägung der Strukturkonflikte.Google Scholar
  124. 128.
    Vgl. Hars (1994), S. 195–200. Relationshiptyp und Generalisierungsbeziehung stellen demgegenüber keine äquivalenten Konstrukte dar, sondern widersprechen sich.Google Scholar
  125. 129.
    Vgl. Batini, Lenzerini (1984), S. 657; Hunstock, Stickel (1994), S. 4.Google Scholar
  126. 130.
    Der modellierte Ausschnitt entstammt dem R/3-Analyzer-Prozeßmodell `BANF-Bearbeitung fir Konsignationsmaterial’ und wurde an die in Kapitel 4.5.1.4 ausgefihrten Namenskonventionen angepaßt.Google Scholar
  127. 131.
    Vgl. DUDEN: Grammatik (1984), S. 186: „Das Zustandspassiv vermittelt [..] eine andere Sehweise als das Vorgangspassiv, das eine Handlung, einen Vorgang ausdrückt.“ Vgl. auch Keller, Nüttgens, Scheer (1992), S. 10: „Ein Ereignis (im Original fett, M. R.) ist ein eingetretener Zustand. […] Es bildet einen zeitpunktbezogenen Sachverhalt ab.”Google Scholar
  128. 132.
    Vgl. zu diesem Problem auch 011e et al. (1991), S. 74.Google Scholar
  129. 133.
    an die Überwachungsfunktion Auslöse-und nicht Bereitstellungsereignisse anschließen (also z. B. `Bestellung ist anzumahnen’ anstatt `Bestellanforderung ist überwacht’).Google Scholar
  130. 134.
    Vgl. Rosemann (GoPM) (1994), S. 82.Google Scholar
  131. 135.
    Diese Lösung ist das primäre Zerlegungskriterium bei der Modellierung umfangreicher Prozeßmodelle. Beispielsweise handelt es sich dabei um die innerhalb des SAP R/3-Analyzers präferierte Darstellungsform.Google Scholar
  132. 136.
    Vgl. auch die innerhalb des SAP R/3-Analyzers teilweise anzutreffende Ereignisbezeichnung, die ein Ereignis zugleich als Bereitstellungs-und als Ausloseereignis ausweist (z. B. `Mahnvorschlag ist erstellt und zu bearbeiten’ in den Prozeßmodellen Debitorenmahnung und Kreditorenmahnung).Google Scholar
  133. 137.
    Zur Kennzeichnung einer Funktions-bzw. Ereignisdekomposition durch einen Punkt vgl. Kirsch (Modellierung) (1995), S. 1–376. Die Kennzeichnung der Funktionsdekomposition durch einen Prozeßwegweiser erfolgt teilweise beim SAP R/3-Analyzer.Google Scholar
  134. 138.
    Der modellierte Ausschnitt entstammt dem Prozeßmodell ‘Kreditorrechnungsbearbeitung’ des SAPGoogle Scholar
  135. 139.
    R/3-Analyzers und wurde an die hier vorgeschlagenen Namenskonventionen angepaßt. Vgl. Kapitel 2.3.4, S. 66.Google Scholar
  136. 140.
    Eine weitere, hier nicht skizzierte Alternative wäre die explizite Modellierung der alternativen Prozeß-ketten durch einen XOR- und einen UND-Operator. Diese wäre allerdings mit erheblicher paralleler Redundanz verbunden.Google Scholar
  137. 141.
    Strukturkonflikte werden auch als semantische Konflikte bezeichnet. Vgl. Dupont (1994), S. 516.Google Scholar
  138. 142.
    Vgl. Batini, Lenzerini, Navathe (1986), S. 347.Google Scholar
  139. 143.
    Voraussetzung ist, daß dieser Teil den Sachverhalt hinreichend darstellt.Google Scholar
  140. 144.
    Ein unktionszuordnungsdiagramm enthält eine Funktion zusammen mit den Informationsobjekten, zu denen diese Beziehungen aufweist. Hierzu zählen die Nutzdaten, die Organisationseinheiten und die unterstützenden Informationssysteme.Google Scholar
  141. 145.
    Vgl. Keller, Popp (1995), S. 51; Kirsch (Methoden) (1995), S. 4–128–4–131.Google Scholar
  142. 146.
    Vgl. Jablonski (Architektur) (1995), S. 46.Google Scholar
  143. 147.
    Vgl. Jablonski (Architektur) (1995), S. 34 u. S. 45.Google Scholar
  144. 148.
    Vgl. Jablonski (Modellierung) (1995), S. 20.Google Scholar
  145. 149.
    Vgl. auch Spaccapietra, Parent (1994), S. 267.Google Scholar
  146. 150.
    Dabei wird unterstellt, daß die optionale Durchführung einer Funktion weniger restriktiv sei als deren obligatorische Durchführung. Im umgekehrten Fall wäre sonst beispielsweise beim Aufeinandertreffen von UND- und 10R-Operator der UND-Operator zu wählen.Google Scholar
  147. 151.
    Vgl. zu dieser Regel Spaccapietra, Parent (1994), S. 266.Google Scholar
  148. 152.
    Dies begründete auch die Aufnahme variabilisierter Integritätsbedingungen in das Metadatenmodell der Ereignisgesteuerten Prozeßketten.Google Scholar
  149. 153.
    Der 110R-Operator bezeichnet für das in Abbildung 4.16 wiedergegebene Beispiel den Fall, daß das Ereignis B immer eintritt, während bei Verwendung des 1OR1-Operator stets das Ereignis C eintritt.Google Scholar
  150. 154.
    Es sei denn, in einem der beiden zu integrierenden Prozeßmodelle liegt der IOR-Operator vor.Google Scholar
  151. 155.
    Eine detaillierte Beschreibung der Integration konfliktfreier Prozeßmodelle erfolgt in Kapitel 4.6.Google Scholar
  152. 156.
    Amberg (1994), S. 50, der den Begriff wiederverwendbarer Baustein benutzt. Die SAP nutzt in ihren Datenmodellen den Begriff betriebswirtschaftlicher Strukturbaustein fir einen Modellbaustein, „der sich auf analoge betriebswirtschaftliche Sachverhalte übertragen läßt.“ Vgl. SAP-Informationsmodell (1995), S. 3–14.Google Scholar
  153. 157.
    Zum Begrff der Bausteinbibliothek vgl. Heß, Scheer (1993), S. 52. Vgl. auch Castano, De Antonellis, Zonta (1992).Google Scholar
  154. 158.
    Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit findet ferner dadurch Berücksichtigung, daß die Vervielfältigung der Modelle trivial und ohne Verschleiß möglich ist. Vgl. Endres (1988), S. 86.Google Scholar
  155. 159.
    Zu einem Kostenvergleich vgl. Endres (1988), S. 86f.Google Scholar
  156. 160.
    Vgl. SAP-Informationsmodell (1995), S. 3–13: „Strukturell gleiche Sachverhalte werden […] durch Strukturbausteine dargestellt. Ein Strukturbaustein hat eine festgelegte innere Struktur.“Google Scholar
  157. 161.
    Zum Begriff der Iteration vgl. z. B. Aho, Ullman (1992), S. 25–32. Liebelt (1992), Sp. 21, bezeichnet diese Verknüpfung als ODER-Rückkopplung. Gegenstand der Einobjekt-Iteration ist ein einzelnes Objekt (z. B. Auftrag). Ein Vorschlag zur Umgehung der expliziten Modellierung einer Mehrobjekt-Iteration (z. B. `Prüfe Rechnungspositionen’) durch Explizierung des Prozeßobjekts wurde in Kapitel 2.3.4, Abb. 2.19, S. 83, unterbreitet.Google Scholar
  158. 162.
    Vgl. auch Bertram (1996), S. 90.Google Scholar
  159. 163.
    Vgl. Amberg (1994), S. 50. Vgl. Bertram (1996), S. 91.Google Scholar
  160. 164.
    Die Bezeichnung Integralqualität erfolgt in Anlehnung an die gleichnamige Forderung, die an Komponenten gestellt wird, die in ein (größeres) Aggregat einzubauen sind. Vgl. Backhaus (1992), S. 312, mit weiteren Literaturnachweisen. Bei Softwaresystemen wird diesbezüglich von Kompatibilität (Verträglichkeit) gesprochen.Google Scholar
  161. 165.
    Vgl. Meyer (1990), S. 5f.Google Scholar
  162. 166.
    Die Entwicklung von modularen Referenzbausteinen für Prozeßmodelle befindet sich erst am Anfang.Google Scholar
  163. 167.
    Vgl. Remme (1995), der Modellbausteine anhand von Ereignisgesteuerten Prozeßketten thematisiert, sowie Amberg (1994) und Mannmeusel (1995) mit ihren Ausführungen zu wiederverwendbaren Bausteinen innerhalb des SOM-Ansatzes. Vgl. auch Bertram (1996). Backhaus (1980), S. 52, verwendet im Rahmen der Netzplantechnik den Begriff des standardisierten Ablaufstrukturplans.Google Scholar
  164. 168.
    Diese Referenzbausteine stellen Übertragungen der von Baetge (1993) vorgeschlagenen Strukturen fürGoogle Scholar
  165. 169.
    sog. Objektüberwachungsprozesse dar. Die Originaldarstellung in Form von Blockschaltbildern sowie die Originalbezeichnungen vonBaetge sind jeweils angegeben.Google Scholar
  166. 170.
    Vgl. Müller-Luschnat, Hesse, Heydenreich (1993), S. 76. Vgl. auch Backhaus (1980), S. 53, mit einem Beispiel aus dem elektrotechnischen Anlagenbau.Google Scholar
  167. 171.
    Vgl. Kapitel 4.5.1.3. Vgl. auch Frank (1994), S. 49–51.Google Scholar
  168. 172.
    Unter Guidelines werden hier erläuternde Anmerkungen (auch: Annotationen) verstanden. Vgl. CastanoGoogle Scholar
  169. 173.
    De Antonellis, Zonta (1992), S. 133–135. Vgl. auch die Ausführungen zu Guidelines in Kapitel 4.5.1.3, S. 198ff.Google Scholar
  170. 174.
    Endres (1988), S. 89.Google Scholar
  171. 175.
    Die Rolle des XOR-Operators wurde bereits innerhalb der Ausfiihrungen zur Auflösung von Strukturkonflikten (Kapitel 4.5.3.1) angesprochen.Google Scholar
  172. 176.
    Vgl. hierzu das Beispiel in Kapitel 4.3.2.3, Abbildung 4.2, S. 171.Google Scholar
  173. 177.
    Zu SAP–SERM vgl. SAP–Informationsmodell (1995), S. 6–1–6–26. In dem in Abbildung 4.30 dargestellten Fall handelt es sich um den konditional–aggregrierenden Beziehungstyp.Google Scholar
  174. 178.
    Die Alternativenwahl beim XOR-Operator liegt hingegen eindeutig auf Ausprägungsebene. Zur Modellierung von Alternativen auf Typebene vgl. Kapitel 4.6.2.4.Google Scholar
  175. 179.
    Durch diese Modellierungsform erfolgt eine Verdichtung der alternativ denkbaren Darstellung der vier Fälle per Spezialisierung des Entitytyps EKORG-VL-WGR-Zuordnung.Google Scholar
  176. 180.
    Vgl. Priemer (1995), S. 269–271. Vgl. auch Jablonski (Architektur) (1995), S. 36, der dieses methodischeGoogle Scholar
  177. 181.
    Konzept innerhalb einer Darstellung grundsätzlicher Kontrollflußkonstrukte als Reihe bezeichnet.Google Scholar
  178. 182.
    Vgl. ausführlich hierzu Becker, Rosemann (FFS) (1993), S. 64–69.Google Scholar
  179. 183.
    Aus diesem Grunde wäre auch die Bezeichnung Permutationsoperator angebrachter.Google Scholar
  180. 184.
    Die Operationszeit einer Funktion 1 ist also beispielsweise nicht abhängig davon, ob die Funktion 2 vorher stattgefunden hat oder nicht.Google Scholar
  181. 185.
    Im Unterschied zu Priemer (1995), S. 270, der innerhalb der Sequenzoperatoren explizit Auslöseereignisse (z. B. `Ungebohrtes Teil liegt vor’) und Bereitstellungsereignisse (z. B. `Gebohrtes Teil liegt vor’) modelliert, wird hier der Vorschag unterbreitet, lediglich Auslöseereignisse zu modellieren. Damit wird das Aufeinanderfolgen von Ereignissen vermieden.Google Scholar
  182. 186.
    Organisatorische Einheiten bezeichnen im SAP-System zentrale softwarespezifische Informationsobjekte, welche die reale Organisation nach bestimmten Gesichtspunkten strukturiert abbilden. Sie sind damit abzugrenzen von Organisationseinheiten, mit denen in dieser Arbeit Elemente der Aufbauorganisation (Abteilung, Stelle etc.) bezeichnet werden.Google Scholar
  183. 187.
    S8 SAP R/3 System Online Documentation (1995).Google Scholar
  184. 188.
    Zur Erstellung eines Prozeßmodells für das Customizing (Softwarekonfiguration) vgl. RosemannGoogle Scholar
  185. 189.
    Dabei ist davon auszugehen, daß der Customizingprozeß den getroffenen Entscheidungen gemäß durchlaufen wird. Ansonsten dürfte die Konfiguration der operativen Prozesse erst mit der Durchführung der systemseitigen Customizingaktivitäten erfolgen.Google Scholar
  186. 190.
    Rotthowe (1995), S. 17–20; Rosemann, Rotthowe, Schütte (1995), S. 36f.Google Scholar
  187. 191.
    konfiguriert werden, die Varianten abhängig davon aufweisen, ob Geschäftsbereiche genutzt werden oder nicht.19°Gemeint ist hier die Funktions-bzw. Ereignistypebene, die nicht mit der (Entity-bzw. Relationship-) Typebene des Datenmodells verwechselt werden darf, welche teilweise für die Festlegung des Abstraktionsgrads einer EPK vorgeschlagen wird (vgl. Kapitel 2.3.4, S. 72).Google Scholar
  188. 192.
    Genaugenommen bei der Person, die das Prozeßmodell konfiguriert.Google Scholar
  189. 193.
    Zur Modellergänzung vgl. ausführlich Kapitel 4.6.3.Google Scholar
  190. 194.
    Die konditonal-referentielle Beziehung besagt in diesem Fall, daß eine Kostenstelle genau einem Geschäftsbereich zugeordnet werden kann. Einem Geschäftsbereich können mehrere Kostenstellen zugeordnet sein. Zur konditional-referentiellen Beziehung vgl. SAP-Informationsmodell (1995), S. 6–22f.Google Scholar
  191. 195.
    Zur inhaltlichen Erläuterung vgl. Rosemann, Schulte (1996), S. 202.Google Scholar
  192. 196.
    Zum Begriffspaar Organisations-und Softwarekonfiguration vgl. Rosemann, Rotthowe (1995), S. 15–21.Google Scholar
  193. 197.
    Im Rahmen der View Integration werden Modellergänzungen als Interschema Properties (vgl. Batini, Lenzerini (1984), S. 653) bzw. als !nterschema Dependencies (vgl. Stickel (1994), S. 7) bezeichnet.Google Scholar
  194. 198.
    Sofern beiden Modellen das gleiche Prozeßobjekt zugrundeliegen würde, könnte eine einfache Integration mittels UND-Operator erfolgen.Google Scholar
  195. 199.
    Vgl. auch Becker (1995), S. 143.Google Scholar
  196. 200.
    Vgl. Kapitel 4.3.5.Google Scholar
  197. 201.
    Dabei wird jeweils unterstellt, daß die Phase der Modellauswahl - die Selektion der zu integrierenden Modelle sowie die Bestimmung der Integrationsreihenfolge - abgeschlossen ist.Google Scholar
  198. 202.
    Vgl. auch die Ausführungen zu Abstraktions-und Kompositionskonflikten in Kapitel 4.5.3.3.Google Scholar
  199. 203.
    Daher wird auch die Integration von Prozeßmodellen, die durch Prozeßwegweiser bereits wohldefinierte Verbindungen aufweisen und nur aus pragmatischen (Platz-)Gründen dekomponiert wurden, bereits als gelöst betrachtet.Google Scholar
  200. 204.
    Die Merkmale Start-und Endereignis stellen innerhalb der in Kapitel 4.5.1.3, S. 195, erläuterten Ereignisklassifikation zwei Ausprägungen der Dimension `Modellierungsaspekt’ dar. Die Erweiterung dieses Ansatzes auf Zwischenereignisse (vgl. auch Hoffmann, Kirsch, Scheer (1993), S. 23f.) ist durch Ausweitung der einbezogenen Ereignismenge einfach möglich.Google Scholar
  201. 205.
    Zur lexikalischen Analyse vgl. Kapitel 4.5.1.2.Google Scholar
  202. 206.
    Metaprozeßmodelle werden im Rahmen dieser Arbeit zur Beschreibung des Prozesses der Modellintegration herangezogen. Vgl. auch Keller, Nüttgens, Scheer (1992), S. 16–25, die ein Metaprozeßmodell zur Erläuterung der zeitlich-sachlogischen Abfolge bei der Prozeßmodellierung verwenden.Google Scholar
  203. 207.
    Da die Prozeßmodelle innerhalb des SAP R/3-Analyzers per Prozeßwegweiser miteinander verbunden sind, gelten sie bereits als integriert.Google Scholar
  204. 208.
    Szenarioprozesse sind dadurch gekennzeichnet, daß jede der in ihnen enthaltenen Funktionen durch eineigenständiges Prozeßmodell detailliert wird. Vgl. SAP R/3-Analyzer (1994), S. 2–38.Google Scholar
  205. 209.
    Bei einer substitutiven Prozeßstrukturintegration werden die zu integrierenden Modelle modifiziert; bei einer abstrahierenden hingegen lediglich Kopien dieser Modelle.Google Scholar
  206. 210.
    Dies wird notwendig, wenn ansonsten der XOR-Operator als Ausgangsoperator einem Ereignis folgen würde. Die Alternative hierzu besteht in der Ersetzung der jeweiligen Bereitstellungsereignisse in den zu integrierenden Modellen durch Auslöseereignisse. Vgl. Kapitel 4.6.3.Google Scholar
  207. 211.
    Vgl. die Ausführungen zur Modellverkürzung in Kapitel 4.6.3.Google Scholar
  208. 212.
    Analog zum Fall 1 bestände theoretisch auch hier anstelle der Verwendung der zusätzlichen Prilffunktion und der zugehörigen Auslöseereignisse die Möglichkeit, in den zu integrierenden Modellen die jeweiligen Bereitstellungsereignisse in Auslöseereignisse zu überführen. Diese Alternative wird, wie das folgende Beispiel verdeutlicht, im Fall 2 jedoch eher die Ausnahme als die Regel sein. Im integrierten Modell könnten sich in diesem Fall beispielsweise an die Funktion `Kontiere Rechnung’ die disjunktiv verbundenen Ereignisse `Ausländische Rechnung ist umzurechnen’ und `Inländische Rechnung ist zu buchen’ anschließen. Dabei handelt es sich um eine unübliche Modellierung.Google Scholar
  209. 216.
    Dies ist der Fall, wenn dem Eingangsoperator, der die Prozeßverzweigung abschließt, ein Ereignis folgt.Google Scholar
  210. 217.
    Vereinfachend wird hier von Ressourceninterdependenzen abstrahiert.Google Scholar
  211. 218.
    Bei den integrierten Prozeßmodellen handelt es sich um die R/3-Analyzer-Prozeßmodelle ‘Debitorenmahnung’ und `Kreditorenmahnung’. Diese wurden nicht nur hinsichtlich der Bezeichnungen sowie der Darstellung der Verknüpfungsoperatoren an die Konventionen dieser Arbeit angepaßt, sondern u. a. auch bezüglich der Operatorenverbindung (Elimination einer unzulässigen XOR--)10R-Beziehung) sowie einer Ereignisbezeichnung (Elimination von `Mahnung ist erstellt und zu bearbeiten’). Ferner wird hier zusätzlich angenommen, daß Mahnsperren nur für Kreditoren gesetzt werden können.Google Scholar
  212. 222.
    Vgl. Batini, Ceri, Navathe (1992), S. 139–165; Hars (1994), S. 207–231.Google Scholar
  213. 223.
    Vgl. Hunstock, Stickel (1994), S. 6f., die die Aufgabe der Restrukturierung in der Erfüllung qualitativer Anforderungen (Verständlichkeit, Minimalität) sehen.Google Scholar
  214. 224.
    Zur Komplexitätssteigerung als Integrationswirkung vgl. Heinrich (1994), S. 167.Google Scholar
  215. 225.
    Dagegen bestehen im Fall einer abstrahierenden Prozeßstrukturintegration die Einzelmodelle weiterhin. Über das Mapping werden explizit die Beziehungen zwischen den Modellen gepflegt.Google Scholar
  216. 226.
    Zur Konsistenzsicherung sollte dies vorrangig bei Prozeßabschnitten erfolgen, denen - im Falle einerGoogle Scholar
  217. 227.
    Sequenz - keine weiteren Prozesse folgen bzw. - im Falle einer Prozeßaufspaltung - die in einem konjunktiven Verhältnis zu den anderen Prozeßabschnitten stehen.Google Scholar
  218. 228.
    Vgl. Becker, Schütte (1996), S. 9–12. Vgl. auch Kapitel 3.4.6, S. 151f.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Michael Rosemann

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