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Kuríenpolítík

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Part of the Wissenschaftliche Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen book series (WISSABHAGFO, volume 3)

Zusammenfassung

Pius II. erwartete in Nikolaus von Kues den großen Förderer seiner Kreuzzugspläne. Ihn und Bessarion beauftragte er dann auch gleich mit der Vorbereitung der Expedition. Die venezianische Signorie, auf deren Flotte die päptsliche Politik ihre militärischen Pläne weitgehend baute, war der wichtigste Partner bei den nun einsetzenden Verhandlungen, die beide Kardinäle mit Feuereifer aufnahmen. Mitte Oktober setzten die ersten Unterredungen ein, die sich erfolglos wieder verliefen. Der nächste Monat sah die Signorie dann von den beiden Kardinälen vor die entscheidende Alternative gestellt, entweder aus den Zehnten ihres Territoriums eine eigene Flotte zu rüsten, oder das Geld dem Papste zuzuleiten, der mit ihm dann anderwärts eine Flotte aufstellen konnte. Die Gefährdung der maritimen Position Venedigs, die eine möglicherweise sogar erfolgreiche Konkurrenzflotte bedeutete, führte im venezianischen Senat zu bewegter Diskussion. Dreimal mußten in rascher Folge am 21., 23. und 25. November die in Mantua verhandelnden Gesandten die unerbittliche Alternative der Kardinäle nach Hause weitergeben. Als am 29. November der unschlüssige Senat die erste Sitzung darüber abhielt, war ein neues Schreiben der Gesandten vom Vortage bereits unterwegs.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

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