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Relativität

  • A. S. Eddington
Chapter
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Zusammenfassung

Der bescheidene Beobachter aus dem ersten Kapitel sah sich der Aufgabe gegenüber, zwischen einer Anzahl von Raumgerüsten zu wählen, ohne irgendeinen leitenden Gesichtspunkt zu haben. Diese Raum-gerüste sind insofern verschieden, als sie die materiellen Objekte der Welt einschließlich des Beobachters in verschieb dener Weise räumlich ordnen, aber sie sind ununterscheidbar, insofern die Welt genau den gleichen Gesetzen gehorcht, unabhängig davon, welchem Gerüst sie eingeordnet ist. Zufällig auf einem bestimmten Planeten geboren, hat der Beobachter bis jetzt ohne Überlegen das an diesen geheftete gewählt. Nun aber wird er sich bewußt, daß die Zufälligkeit seiner Geburt kein Grund für die hartnäckige Behauptung ist, dieses Gerüst sei das richtige. Welches aber ist das richtige?

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Notes

Literatur

  1. Die Eigenlänge (S. 32) bleibt unverändert; was sich ändert, ist die relative Länge. Wie wir bereits gesehen haben, bezieht sich das Wort „Länge“ im üblichen Sprachgebrauch auf die relative Länge, und wenn wir die Aussage machen, daß der bewegte Stab seine Länge ändert, so machen wir hierbei die stillschweigende Voraussetzung, daß das Wort Länge im üblichen Sinne gemeint ist.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1931

Authors and Affiliations

  • A. S. Eddington

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