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Auguste Loiseleur Deslongchamps (1805–1840)

  • Claus Vogel
Part of the Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (NWAWV, volume 360)

Zusammenfassung

Die Aktivitäten der im Dienste der East India Company stehenden Indienkundler fanden in England und auf dem europäischen Kontinent ein überaus positives Echo, das schon bald die Aufnahme eines ordnungsgemäßen akademischen Unterrichts nach sich zog: im Jahre 1806 am East India College in Hertford durch Alexander Hamilton (1762–1824), im Jahre 1814 am Collège de France durch Antoine Léonard de Chézy (1773–1832) und im Jahre 1818 an der Königlich Preußischen Rhein-Universität in Bonn durch August Wilhelm von Schlegel (1767–1845). Chézy — entgegen landläufiger Meinung im Sanskrit nicht ein Schüler des während der Jahre 1803 bis 1806 in Paris weilenden Hamilton, sondern Autodidakt39 — war auch der Lehrer eines vielversprechenden, aber frühverstorbenen Mannes, dessen Name mit den Anfängen der altindischen Lexikographie im Abendland auf das engste verbunden ist: Auguste-Louis-Armand Loiseleur Deslongchamps.

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Literatur

  1. 39.
    Vgl. R. Rocher, Alexander Hamilton (1762–1824). A Chapter in the Early History of Sanskrit Philology, New Haven 1968, S. 59ff.Google Scholar
  2. 40.
    Seine von S. de Sacy angeregten Forschungen zur Fabelliteratur fanden hernach ihren Niederschlag in dem umfangreichen „Essai sur les fables indiennes et sur leur introduction en Europe“ sowie in den Einführungen und Anmerkungen zu seiner Neuausgabe der Tausendundeine-Nacht-Übertragung von Antoine Galland und weiterer Märchentexte (beides Paris 1838). Vgl. Windisch, a. a. O., S. 141f.Google Scholar
  3. 41.
    Ein Nachruf von L. Dubeux findet sich zu Anfang des zweiten Bandes der Amarakosa-Ausgabe.Google Scholar
  4. 42.
    Vgl. W. Kirfel, Kleine Schriften, Wiesbaden 1976, S. 377ff.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen/Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Claus Vogel

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