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Ausblick: Die Verlagerung des Wettbewerbs auf ganze Netzwerke von Unternehmungen

  • Susanne Schwamborn

Zusammenfassung

In a complex, uncertain world filled with dangerous opponents, it is best not to go it alone. “1) Die bisherigen Ausführungen verfolgten den Zweck, die Sinnhaftigkeit dieser einleitend präsentierten Empfehlung Ohmaes zu begründen sowie Möglichkeiten zu ihrer systematischen Umsetzung aufzuzeigen. Dabei richtete sich das Interesse — nach einer Erörterung wesentlicher theoretischer Grundfragen — zunächst vor allem auf die Aufgaben und Probleme, die mit der Planung einer einzelnen Allianz verbunden sind Im Rahmen dieser Überlegungen wurde deutlich, daß die Strategische Allianz nicht per se die beste Alternative darstellt, sondern nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Ohmaes Diktum ist also mehr als Aufforderung zu verstehen, durch einen systematischen Einsatz analytischer Instrumente die unternehmensbezogene Bedingungslage bzw. die situationsgebundene Relevanz dieser Alternative zu ergründen, denn als definitive Handlungsempfehlung. Selbstverständlich sind die Überlegungen zur Zweckmäßigkeit einer Allianz kein eindeutig separierbarer Teilaspekt des Planungsvorgangs, der (möglicherweise) zur Implementierung einer Allianz führt. Die „endgültige“ Bedeutsamkeit der Alternative Allianz offenbart sich vielmehr erst allmählich und schrittweise mit dem Fortgang des Planungsprozesses, wobei die diesbezüglich zu erfassenden Faktoren keinesfalls stets gegebene Größen darstellen, sondern zum Teil unternehmerischen Gestaltungshandlungen zugänglich sind.

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Literatur

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    Selbstverständlich hat sich die traditionelle Betriebswirtschaftslehre auch schon zuvor mit Unternehmensverbindungen beschäftigt; diese hatten aber eher untergeordnete Bedeutung. Nun erscheint es aber denkbar, daß Netzwerke auf längerer Sicht das eigentliche Erfahrungsobjekt Unternehmung partiell ersetzen.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Susanne Schwamborn

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