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Externe Evaluation: Regionale Beratungs- und Unterstützungsstellen für Schülerprobleme

  • Dagmar Killus
  • Martin Bonsen
Chapter
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Part of the Schule und Gesellschaft book series (SUGES, volume 27)

Zusammenfassung

Als Folge tief greifender Veränderungen der familiären und sozialen Lebenswelten sind die pädagogischen Handlungsfelder mit neuen Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählt die Versorgung und Förderung einer ständig wachsenden Zahl von Kindern und Jugendlichen mit zum Teil komplexen Lern- und Verhaltensauffälligkeiten. Die Bewältigung dieses Problems verlangt nach institutionellen und konzeptionellen Weiterentwicklungen, weshalb in Hamburg während der letzten Jahre Wege einer stärkeren inhaltlichen und organisatorischen Vernetzung der für die betreffenden Schüler zuständigen Dienststellen und Einrichtungen erprobt wurden. Die personellen und fachlichen Ressourcen aus bislang getrennt voneinander arbeitenden Einrichtungen wurden dafür zu so genannten „Regionalen Beratungs- und Unterstützungsstellen“ („REBUS“) zusammengeführt. Mit der regionalen Bündelung der Ressourcen verbindet sich die Absicht, vorhandene Kompetenzen zielgerichteter und besser abgestimmt zu nutzen. Das Konzept geht dabei von einer dezidiert integrativen Ausrichtung aus insoweit, als die Förderung lern- und verhaltensauffälliger Schüler in der Regelschule Vorrang hat vor aussondernden Formen der Beschulung und durch gezielte Beratung und Unterstützung der Lehrer die Problemlösefähigkeit der Schule mittel- und langfristig gestärkt werden soll.

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Literatur

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2001

Authors and Affiliations

  • Dagmar Killus
  • Martin Bonsen

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