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Einleitung: Empirische Sozialforschung — Methodische Aspekte und gesellschaftliche Verwendung

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Zusammenfassung

Die Entwicklung der modernen Gesellschaft wurde von einen immer größeren Bedarf an Wissen und Information begleitet. Die Sozialwissenschaften — und insbesondere die Soziologie als empirische Gesellschaftswissenschaft — haben damit in diesem Jahrhundert einen Aufschwung genommen, von dem ihre „Gründerväter“ zwar zu träumen, aber kaum zu hoffen gewagt hatten. Bereits Auguste Comte (1798–1857) wollte — orientiert an beeindruckenden Fortschritten der Naturwissenschaften — eine Soziologie als „Soziale Physik“ nur auf der Basis empirischer Forschung entwickeln, um zu einem gerechteren Aufbau von Gesellschaft und Staat beizutragen. Schon früh zeigte sich so der Gedanke der gesellschaftlichen Nützlichkeit im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis, von dem auch heute die empirische Soziologie noch geprägt ist.

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© Leske + Budrich, Opladen 2000

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