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Die Längsschnittanalyse der Wahlkampfdimensionen

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Zusammenfassung

Angesichts der noch nicht vollzogenen Gründung auf Bundesebene und dem insgesamt sehr geringen Konsolidierungsgrad der CDU mußte die Wahlkampforganisation 1949 zwangsläufig einen improvisierten Charakter annehmen. Die Funktion einer Parteileitung und die Organisation der zentralen Wahlvorbereitungen wurden von der Konferenz der Vorsitzenden der Landesverbände übernommen. Zum Wahlkampfleiter wurde, wahrscheinlich durch die Konferenz der Landesvorsitzenden, Alois Zimmer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Rheinland-Pfalz, ernannt. Zimmer hatte als Angehöriger diverser Gremien und Arbeitsgruppen federführend Vorschläge zum organisatorischen Aufbau von CDU und CSU erarbeitet (Wortmann 1989: 79–81; Niemann 1994: 26). Im Februar 1949 konstituierte sich ein Wahlausschuß, der für die Koordination der gemeinsamen Arbeit der einzelnen Landesverbände und für ihre Unterstützung durch das Frankfurter Generalsekretariat zuständig sein sollte. Das Schwergewicht der Arbeit, Verantwortung und Finanzierung wurden eindeutig den Landesverbänden zugewiesen (Adenauer 1949). Insofern war Zimmer nicht Wahlkampfmanager mit den in Abschnitt 3.2 definierten Kompetenzen. Soweit dies dem Verfasser vorliegenden Quellen zu entnehmen ist, war der Wahlkampfleiter vor allem Transmissionsriemen zwischen dem Wahlausschuß, den Landesverbänden und dem Frankfurter Generalsekretariat der Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU. Zusammen mit Generalsekretär Bruno Dörpinghaus organisierte er in Abstimmung mit den Landesverbänden die länderübergreifenden Maßnahmen.

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2000

Authors and Affiliations

  1. 1.LudwigshafenDeutschland

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