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Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS

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Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1993
  • 158 Accesses

Zusammenfassung

In der „Übersicht über die weltanschaulich-politische Haltung der Philosophieprofessoren auf den Universitäten in Deutschland“1 wird der an der Wiener Universität tätige Philosoph Hans Eibl der Gruppe „Konfessionell gebundene bzw. Konkordats-Philosophen“ zugeordnet.

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Anmerkungen

  1. CV damals als Abkürzung für Cartellverband katholischer deutscher Studenten-verbindungen; wurde am 7. Juni 1938 aufgelöst. Vgl.: Leb, Cartellverband, S. 95.

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  2. Über Mosers Studium und nachfolgende Tätigkeit an der Universität Innsbruck vgl.: Peter Goller: Die Lehrkanzeln für Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Universität Innsbruck (1848 bis 1945). (= Forschungen zur Innsbrukker Universitätsgeschichte XIV; Veröff. d. Universität Innsbruck 169), Innsbruck 1989.

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  3. Gerichtet an das Professoren-Kollegium der philosophischen Fakultät der Uni-versität Wien, PA Simon Moser, UA Wien.

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  4. Durch die Verfassung vom 1. Mai 1934 trat in Österreich der autoritäre Stände-staat — auch „Austrofaschismus“, „Konkurrenzfaschismus“ oder „Klerikofaschismus“ genannt — an die Stelle der parlamentarischen Demokratie. Die gleichzeitig ins Leben gerufene „Dachorganisation“ Vaterländische Front sollte neben ihrer staatspolitischen Aufgabe im nunmehrigen Einparteienstaat vor allem auch noch die Funktion übernehmen, organisatorischer Rückhalt einer autoritären Staatsführung zu sein, um die einzelnen Kräfte wirkungsvoll zum Einsatz zu bringen. Vgl. Ludwig Reichhold: Kampf um Österreich. Die Vaterländische Front und ihr Widerstand gegen den Anschluß 1933–1938, hg. v. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Wien 1984, S. 70f. u.a.a.O.

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  5. Der Kärntner Schriftsteller Guido Zernatto wurde im Mai 1936 als Staatssekre- tär in die österreichische Regierung berufen.

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  6. Lt. §4, Abs. 3 des Hochschulerziehungsgesetzes, gem. mit PD Dr. Knoll, WS 1937/38 a.d. Univ. Wien; BM f. Unterricht, GZ 41544, PA Moser, AdR.

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  7. Erl. d. BM. f. Unterricht 3.12.1937 Zl. 40577.1/1, PA Moser, UA Wien.

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  8. Vgl. George Leaman: Die Universitätsphilosophen der „Ostmark“. In: Neues Forum April 1994, Wien, S. 29.

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  9. Vgl. Reichhold, Kampf um Österreich, S. 358f.

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  10. Min. f. innere u. kulturelle Angelegenheiten Abt. IV i. L., 28.März 1940/Z1. IV-20–8915/40 Phil. Fakultät, gez. Plattner, PA Moser, UA Wien.

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  11. NSDAP Gauleitung Wien an das Dekanat der philosoph. Fakultät v. 17.6. 1939; PA Moser, UA Wien.

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  12. NSDAP Gauleitung Tirol an den Staatskommissar beim Reichsstatthalter SSStandartenführer Dr. Otto Wächter, Wien, v. 5. Okt. 1938. PA Moser, UA Wien.

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  13. Dekan Viktor Christian vom 5. September 1940. PA Moser, UA Wien.

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  14. Vgl. Simon Moser an das Dekanat der philosoph. Fakultät Wien v. 26.10. 1940. PA Moser, UA Wien.

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  15. Dekan Christian an den Kurator d. wissenschaftl. Hochschulen v. 28. Okt. 1940. PA Moser, UA Wien.

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  16. Breuning, Die Vision des Reiches, S. 259.

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  17. Tiroler Anzeiger, 22.9. 1937, zit. nach Goller, Lehrkanzeln, S. 198.

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  18. Vgl. Robert Kriechbaumer: Das katholisch-konservative Lager und der „Anschluß“. Regierung und Vaterländische Front. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hg.): „Anschluß“ 1938. Eine Dokumentation. Wien 1988, S. 25. Zur austrofaschistischen „Österreich-Ideologie“ siehe auch die Arbeiten von Anton Staudinger, z. B. in: Emmerich Tâlos/Wolfgang Neugebauer (Hg.): „Austrofaschismus“. Beiträge über Politik, Ökonomie und Kultur 1934–1938. Wien 1984.

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  19. Prof. Marchet, dem Dekan übergeben am 15. Nov. 1940. PA Moser, UA Wien.

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  20. Vgl. Irmgard Bärnthaler: Die Vaterländische Front. Geschichte und Organisation. Wien 1987, S. 189ff. Vgl. auch: Guido Zernatto: Die Wahrheit über Osterreich. New York/Toronto 1938, S. 90f. Im Gegensatz zur deutschen und italienischen Organisation, die als Bestandteile der offiziellen Arbeitnehmerorganisationen auch lediglich Arbeitnehmer ansprechen konnten, betont Zernatto, daß das „Neue Leben“ eine freie Organisation ohne Einschränkung des Zugangs sein sollte.

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  21. Bärnthaler, Vaterländische Front, S. 191.

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  22. Vgl. Bärnthaler, Vaterländische Front, ebd. u. S. 226, FN 13.

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  23. Bärnthaler, a. a. O., S. 190. Leo Gabriel folgte nach 1949 auf den Lehrstuhl von Alois Dempf. Gabriel arbeitete auf dem Gebiet der vergleichenden Philosophiegeschichte und galt wie sein Vorgänger als katholischer Philosoph. Vgl. Muck, Die Katholiken und die Philosophie, S. 351.

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  24. Vgl. Luza, Österreich und die großdeutsche Idee, S. 38f. Guido Zernatto, dem in dieser Funktion jeweils auch Verhandlungen im Vorfeld oblagen, berichtet über die Gespräche zwischen Schuschnigg und Seyß-Inquart aus seiner Sicht als direkter Teilnehmer. In: Zernatto, Wahrheit, S. 178ff.

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  25. BM. f. Unterricht Wien an das Dekanat d. philosoph. Fak. d. Univ. Innsbruck Zl. 80557/1II-8/48, UA Innsbruck. Ich danke an dieser Stelle Herrn Dr. Goller vom Universitätsarchiv Innsbruck für die gewährte Unterstützung.

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  26. Vgl. dazu ausführlicher und durchaus mit kritischem Bezug auf die sogen. „Alpbach-Ideologie“: Goller, Lehrkanzeln, S. 198. Eine Auswahl der Berichtsbände: Simon Moser (Hg.): Wissenschaft und Gegenwart. Internationale Hochschulwoche des Österreichischen College in Alpbach vom 25.8.-10.9.1945, Innsbruck 1946; Erkenntnis und Wert, 1947; Menschenbild und Weltbild, 1948; Idee und Wirklichkeit. 30 Jahre Europäisches Forum Alpbach, Wien 1975.

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  27. Darstellung meines Verhältnisses zur NSDAP“. PA Moser, AdR.

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  28. Zl. 207/46. PA Moser, AdR. Das Bundesministerium für Inneres versucht, den Sachverhalt zu klären und vernimmt Moser, wobei diesem eine gewisse politische Unbedarftheit bzw. „Ungeschicklichkeit“ (es wird angemerkt: viele Gelehrte neigen dazu) attestiert wird. Seine „antinationalsozialistische Einstellung“ bleibt „unbestritten“: „Er kann geradezu als Exponent des katholischen Kulturgedankens bezeichnet werden, dessen allerdings sehr starke Bindung z. Deutschen Reich ihre Wurzeln niemals in politischen, sondern ausschließlich in kulturellen Beziehungen hatten“ BM. f. Inneres an das Bundeskanzleramt, Ausw. Angel. Zl. 161.616–2/46 v. 30. Nov. 1946, sowie Vernehmung durch die Bundespolizeidirektion Innsbruck. Staatspolizeiliche Abteilung. Niederschrift v. 17.10.1946. PA Moser, AdR.

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  29. BM. f. Unterricht Wien an das Dekanat d. philosoph. Fak. d. Univ. Innsbruck v. 9. April 1947 Zl. 8513-IIV8–47, UA Innsbruck. Siehe auch: „Darstellung meines Verhältnisses zur NSDAP“, in der Moser anmerkt: „Da es nationalsozialistisches Gesetz war, dass während des Heeresdienstes jede Parteiangehörigkeit zu ruhen hatte, so ist schon aus diesem Grunde zweifelhaft ob ich überhaupt als Parteianwärter zu gelten habe. Dieser Zweifel verstärkt sich noch durch den Umstand, dass ich nicht von mir selbst, sondern von meinen Eltern als Anwärter angemeldet wurde“. PA Moser, AdR. Lt. Mitgliedskarte wurde die Aufnahme am 5.6.1939 beantragt und erfolgte am 1.1.1940, Mitgl. Nr. 7886075. Bundesarchiv Abt. Zehlendorf, PA Moser.

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  30. Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Schwaz in Tirol v. 27.5. 1947, Zl. Reg. 3121 gem. §4, Abs. (1) d. Verbotsgesetzes 1947 von der Verzeichnung als Nationalsozialist in den besonderen Listen ausgenommen. Siehe auch: Beurteilungsblatt v. 20. Sept. 1948 Zl. 47437/1II-8/48, PA Moser, AdR.

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Korotin, I. (1995). Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS. In: Klingemann, C., Neumann, M., Rehberg, KS., Srubar, I., Stölting, E. (eds) Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1993. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-322-97304-7_12

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  • DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-322-97304-7_12

  • Publisher Name: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden

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